SEPTEMBER 2017

review-mit-wasserzeichen

Blogeinträge

6. September: Rainbow Rowell: Der Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow: eine Rezension
7. September: FSJ Kultur – es ist vorbei!
19. September: PodGedichtung #3 – wuhui!
27. September: Neil Gaiman – American Gods: eine Rezension
28. September: Lyrics: Tame Impala – Feels Like We Only Go Backwards

Gelesene Bücher

  • Neil Gaiman: American Gods
    » gibt es schon eine Rezension!
  • Andrea Schacht: Kyria & Reb – Bis ans Ende der Welt
    » es war ein Mängelexemplar und ich hab es früher immer länger angeschaut aber nie gekauft der gelesen. War schnell und nicht schlecht, aber leider doch typisch Dystopie. Die französischen Details fand ich super.
  • Sarah J. Maas: A Court of Wings and Ruin (englisch)
    » ich hab es gelesen, weil ich den Ausgang der Reihe noch wissen wollte. Nicht herausragend und auch nicht ihr bestes.
  • Walter Moers: Prinzession Insomnia & der albtraumfarbene Nachtmahr
    » I LOVE IT! Nicht nur dass es ein Walter Moers ist, sondern auch sonst sehr schön. Die Charaktere sind toll, die Thematik (Wörter und Wahnsinn) ist wunderbar. JEDER SOLLTE ES LESEN!
  • Walter Moers: Ensel & Krete
    » steht schon viel zu lange im Regal, aber nachdem ich dann schon im Walter Moers-Modus war, hab ich gleich weitergelesen und es genauso geliebt, wenn es auch nicht sein bestes ist.
  • Cassandra Clare, Sarah Rees Brennan, Maureen Johnson: Die Chroniken des Magnus Bane
    »innerhalb von einem Tag durch, war herzerwärmend und ich hab mehrmals laut aufgelacht; Typisch Magnus Bane eben.
  • Ulla Scheler: Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen
    » erst gekauft, weil ich bis jetzt nur gutes gelesen habe und es ein deutsches Jugendbuch ist. Hab es innerhalb eines Abends bis um 3 Uhr Morgens gelesen. Ein Nacht und Nebel-Buch eben; richtig gut und echt und etwas bedrückend aber gut!

Erhaltene Bücher

September

  • Ulla Scheler: Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen
  • Walter Moers: Prinzessin Insomnia und der albtraumfarbene Nachtmahr
  • Haruki Murakami: Die unheimliche Bibliothek

Musik

Ich hab jetzt Spotify, demnach entdecke ich gerade am laufenden Band neue Musik. Manches gefällt, anderes wieder nicht, aber hier ersteinmal die Perlen:
Ganz frisch in unserem Musikversum ist Beach House, die einfach sehr entspannt sind. (Ich muss hier anmerken, dass ich sie nicht gerade über Spotify persönlich gefunden hab, sondern vielmehr über eine gute Freundin.)
Ein weiterer Ohrenschmaus ist durch YouTube in meiner Area aufgetaucht und ich denke, dass viele sie schon kennen werden und ich bin mir auch selbst nicht ganz sicher, ob ich sie nicht eigentlich schon einmal irgendwo gehört habe. Im Moment ist sie aber intensiver da. Grace Vanderwaal macht bezaubernde Ukulelenmusik und hat eine  kratzige Stimmen, die mag ich.

Old but Gold sind natürlich immer noch Cat Stevens und Tokio Hotel.
Panic! at the Disco wurde diesen Monat auch wieder neuentdeckt, die sind schon gut!
Außerdem hat die bezaubernde Dodie Clark (ich glaub ich bin wirklich in sie und ihre Musik verknallt – mein  erster Celebritycrush *kreisch*) ein neues Album raus und durch Spotify hört man das noch viel öfter. Besonders gefällt mir »In the Middle« und »Would you be so kind«.

Serien/Filme

In diesem Monat hab ich irrsinnig wenig Serien geschaut, genau richtig, da fühl ich mich dann nach Jahren endlich wieder Herr über mein Zeitmanagement und meine Prokastination. Wie lange das wohl dauern wird?
Einzig nach dem Lesen von »American Gods« musste ich natürlich auch noch die Serie dazu schauen. Aber das hat mich scheinbar nicht so sehr geflasht und ich hab es nicht zu Ende gemacht. (Versteht mich nicht falsch; die ist schon nicht schlecht, aber auch nicht umwerfend bzw. war wahrscheinlich am falschen Ort zur falschen Zeit und ich hatte besseres zu tun).

Allerdings hab ich mit einer Freundin zusammen noch ein paar Filme geschaut.
Wir haben uns über die Schmerzempfindlichkeit der männlichen Hoden (muss man da männlich sagen? Es gibt doch keine anderen Hoden oder?) unterhalten und dann mussten wir an diese sehr amüsante Szene aus She’s the man – Voll mein Typ denken..

…und dann haben wir am Abend gleich den Film geschaut und was soll ich sagen; ich finde, der Humor ist in diesem Film tatsächlich schon gut. Auf jeden Fall unterhaltend!
Der Film war aber ziemlich kurz und deswegen haben wir uns dann spontan noch »Lissy und der wilde Kaiser« von Michael Bully Herbig angeschaut. War auch ganz witzig, da wir den Film aber zuletzt gemeinsam im Grundschulalter in der Turnhalle im Kinderkino angeschaut haben, war er irgendwie auf eine andere Art lustig. Einfach weil auch irrsinnig viele Witze drin sind, die man als Kind gar nicht versteht oder fast nicht.

Erlebtes

Wir haben September. Mein FSJ Kultur ist seit dem 2 September vorbei und jetzt  dann am 2. Oktober beginnt mein Praktikum bei einem regionalen Radiosender bei meinen Eltern in der Gegend. Ich bin jetzt also voll und ganz und absolut wieder daheim eingezogen und ich hab mir Zeit gegeben und diese auch dringend gebraucht.
Ich hab Zeit für mich gebraucht, für wieder daheim ankommen, für meine Familie, für diesen Blog und vielleicht auch ein bisschen für die Welt.
Witzigerweise sind meine Eltern eine Woche, nachdem ich wieder daheim war ersteinmal für zwei Wochen in den Urlaub nach Sizilien geflogen und ich hatte ein Haus für mich alleine – great! (Also unser Untermieter und die Katze waren auch noch da, aber ihr wisst schon!)
Demnach hab ich entspannt, hab dem prokastinieren gefröhnt, hab ganz, ganz viel Sims gespielt! Ich hab auch ein wenig gegrübelt, aber nicht zu viel.
Einmal war ich noch in der oberbayrischen Kleinstadt, für die erste Radiosendung im neuen Schuljahr und gleichzeitig für meine letzte. Es war echt schön und etwas stressig und aufregend! Am Abend danach war ich auch noch ziemlich lange bei einer Arbeitskollegin und wir haben noch eine halbe Ewigkeit geratscht, bevor ich dann wieder in die Nacht aufgebrochen und heimgefahren bin.

Außerdem war ich zwei Mal in München. Das eine Mal bei der Auftaktveranstaltung der neuen kleinen FSJler, wo ich als ehemaliger Sprecher zusammen mit den anderen eine kleine Übersicht über das Jahr vorher gegeben hab, eben was sie so erwartet und so. War sehr lustig, aber eben auch traurig und so final..
Das andere Mal in München hab ich mich mit zwei Freunden getroffen und wir waren im Kindermuseum in einer tollen Recyclingausstellung und haben ganz viel geredet – war schön 🙂

Nachdem ich meine Eltern dann wieder vom Flughafen abgeholt hab, meinte ich so aus Spaß, dass wir ja noch eine Party machen könnten mit Pizzabacken und Tanzen und Lagerfeuer und toller Musik und Freunden und das haben wir dann auch spontan gemacht. Donnerstagnacht Plan gefasst, Freitag Einladungen raus, Samstag Party.
Es war sehr lustig, wie spontan die ganzen »älteren« Freunde meiner Eltern doch waren und dann haben wir am Samstagabend Pizzas gegessen, Unsinn geredet, Karten gespielt und wieder einmal so damn viel getanzt. Praktisch dass Innere nach außen getanzt – Thema das Abends war auf jeden Fall Police 🙂

Direkt im Anschluss hat uns dann direkt eine Erkältung überrollt und das war natürlich passend zum Wahlergebnis (von allen Seiten angegriffen) genau der Anlass, um ersteinmal alles auszukurieren und vier Bücher in zwei Tagen zu lesen und allgemein sehr viel vor dem warmen Ofen und im Bett zu verbringen. Hat mir auf jeden Fall gut getan, dann kann ich jetzt perfekt in den Aktionismus treten und der Welt wieder mit fast zurückgehkehrten Kräften in den Hintern treten.

» Das sind vielleicht nicht die krassen Abenteuer, aber es war wichtig und richtig für mich, glaub ich.

Interessantes

Das viele Lesen war trotz erschöpften Körpers so erfrischend. Vor allem, nachdem ich im letzten Monat irgendwie so wenig gelesen habe, hab ich das vermisst und es hat mich aufgebaut! Very cool!

Jetzt trennt mich dann nur noch ein Wochende mit einem tollen Radioworkshop von meinem Praktikum und meiner »Zukunft« für die nächsten drei Monate.
Mir ist schon klar, dass das kein Studium oder so ist und sich das schon sehr dramatisch anhört für das, dass es jetzt ersteinmal nur ein Praktikum ist.
Allerdings hängt da trotzdem etwas dran: was ist, wenn ich es nicht kann? Was, wenn es mir doch nicht so gefällt? Was ist, wenn das doch nicht mein Ding ist?
Der rationale Teil meines Kopfes versteht schon, dass das irgendwie wird und sicher auch gut wird, aber der kleine irrationale Teil, der eben doch da ist, flüstert genau diese Fragen.
Es ist ein Kreuz, wenn man einen Traum hat und leider keinen Plan B, denn wenn das nicht funktioniert, dann hat man ganz schnell mit Vollkaracho den Erdboden gestreichelt und liegt in Scherben da. Es kann mehr kaputt werden, wenn ein langgehegter Traum kaputt geht, glaube ich. Aber das wird schon!

Außerdem ist da dieses komische Gefühl, dass ich jetzt dann wieder los muss und nicht daheim bleiben kann, sondern wieder wo anders bin – ganz merkwürdig.

So, jetzt aber zu euch! Wie war denn euer September? Habt ihr viel gelesen? Viel erlebt? Euch kreativ ausgelebt? Was habt ihr gestern Abend gegessen? Wie findet ihr die Aussicht auf Herbst? Habt ihr euch schon erkältet oder ist der Kelch noch an euch vorüber gegangen? Was ist denn euer Musikjam im Moment? Ist euere To Do Liste sehr unangenehm lang? – Lasst es mich wissen!

Beep-Beep-Boop (wie WordPress immer sagt, sehr süß) Itchy

Advertisements

AUGUST 2017

review-mit-wasserzeichen

Blogeinträge

Es ist traurig, aber wahr: das sind leider gar keine!
Vielleicht war viel zu viel los, vielleicht war mein Kopf zu voll mit dem Planen von irgendwelchen Ausflügen, vielleicht waren es zu viele soziale Kontakte, die ich alle unter einen Hut bringen musste…
Keine Ausrede, aber irgendwie muss ich es mir auch selbst erklären…

Gelesene Bücher

  • Rainbow Rowell: Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow
    » was soll ich groß sagen? Es ist eines meiner allerliebsten Bücher und jetzt musste ich es eben auch noch auf Deutsch lesen; die Rezension dazu gibt es ganz ganz bald!
  • April Genevieve Tucholke: All the strangest things are true.
    » ich hab es mir gekauft, weil es mich angesprochen hat, der Schreibstil und das Cover. Hab es dann auch innerhalb von fünf Stunden auf einer Zugfahrt in einem Rutsch durchgelesen und war danach durchaus begeistert; ich mag die verworrenen, träumerischen Bücher (ein bisschen wie »We were liars« von E. Lockhart und »Solange die Nachtigall singt« von Antonia Michaelis)
  • 1/2 von Neil Gaiman: American Gods
    » ist immer noch sehr gut, aber irgendwie kommt so viel dazwischen…

Erhaltene Bücher

  • Sarah J. Maas: A Court of Wings and Ruin
  • Sergej Lukianenko: Trix Solier – Zauberlehrling voller Fehl und Adel
  • Andrea Schacht: Kyria & Reb – Bis ans Ende der Welt
  • Patrick Ness: Sieben Minuten nach Mitternacht
  • Robin Jarvis: Dancing Jax – Auftakt

Musik

Durch das Let’s Play von Gronkh zu »Life is strange: Before the storm« bin ich nach dem Abspannlied süchtig: Lighthouse von Anna Christelle

Aber es ist auch wieder einmal ein Klassiker dabei, nach dem ich diesen Monat regelrecht gelechzt habe. »Sing Out« von Cat Stevens ist mir durch unser letztes Seminar, aber auch durch den Film »Herold & Maude« wieder gekommen und das ist voll schön!

Gesehenes

Nachdem ich jetzt fast zwei Monate nicht mehr wirklich im Kino war, war es irgendwie sehr notwendig. Demnach war ich dann in einer Woche gleich drei Mal mit verschiedenen Menschen – es war awesome!
Aus der Not heraus haben wir »Spiderman Homecoming« angesehen und da meine Erwartungen am Marvel – Filme generell noch sehr niedrig sind, weil ich einfach noch nicht so viele gesehen habe, war ich dann doch positiv unterhalten. Tom Holland hat einen guten Job gemacht und mir Spiderman sehr sympathisch vorgestellt.

Nur wenige Tage später sind wir dann in »Valerian« gegangen und es war gut und schöne Bilder waren auch dabei – ich mag aber einfach auch simple Weltraumfilme mit bunten Bildern 🙂

Im Openair Kino bei uns hier laufen nicht die neusten Filme, sondern vielmehr ein paar ältere Filme, die man so vielleicht verpasst hat. Unter anderen auch »LaLaLand«. Da meine Mama den noch nicht gesehen hat, haben wir den dann zusammen angesehen und beim zweiten Mal hat es mir dann nocheinmal gezeigt, dass der Hype wahrlich nicht gerecht war, die Musik aber trotzdem noch immer sehr schön ist.

Da das eine totale Bildungslücke zu sein scheint, wurde ich freundlich dazu gedrängt »Herold & Maude« anzusehen und hab es dann auf der Stelle geliebt. Wie meine Mitschauerin auf meine Frage meinte, warum das ihr Lieblingsfilm sei: »Ich finde, er ist irgendwie wichtig.« beschreibt es wohl schon ganz richtig 🙂

Erlebtes

Es war krass! Während ich mich früher immer aufgeregt habe, dass nichts passiert, war die letzten Wochen wieder einmal ein Zeugnis, dass das Leben gerade wieder einmal im Umbruch ist.
Ende Juli war das Vorproduktionswochenende für acht Sommersendungen mit fünf Kindern und direkt im Anschluss am Montag wäre die eigentlich letzte Radiosendung im FSJ Kultur gewesen, aber wegen technischen Schwierigkeiten konnten wir dann nicht senden. Das Wochenende war super! Wir hatten schon lange nicht mehr so viel Spaß und wir sind im Team nochmal viel mehr zusammengewachsen. Es ist wirklich tragisch, dass das jetzt vorbei ist 😦

Die Woche im Anschluss, die erste Augustwoche lief dann alles parallel: Ferienprogramm mit Jugendkulturmobil und rasantes bis spät in die Nacht arbeiten an Jingles und Nachbearbeitung – es war wohl die stressigste Woche in meinem Leben, abartig! Das Endprodukt hat funktioniert und gepasst und ich war auch stolz; hab aber eine megawichtige Message mitgenommen.
Als ich nach der Woche vollkmmen erschöpft heimgefahren bin, kam im Radio »Leichtes Gepäck« von Silbermond und obwohl Deutschpop so gar nicht mein Fall ist, hat mir dieser Track noch ein bisschen mehr die Augen geöffnet, denn sie singt:

»Eines Tages fällt dir auf, dass du 99% nicht brauchst,
du nimmst all den Balast und schmeißt ihn weg,
denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck.«

Und so kitschig das jetzt auch klingt, so machen wir das auch. Wir geben jetzt nicht immer durchgehend 99 bzw. 100%, sondern vielleicht eher 80% denn eigentlich reicht das.

Die Woche im Anschluss war dann unser viertes und letztes Seminar vom FSJ und das war wunderschön und toll und berauschend und echt verbindend. Wir haben alle so kleine Heftchen bekommen und da konnte man sich gegenseitig nette Sachen reinschreiben und das war schön. Ich hab bei keinem Abschied geweint, einfach weil ich mir denke, dass wir uns schon wieder sehen werden. Als ich mir dann aber daheim, vollkommen übermüdet und erschöpft die kleinen Botschaften durchgelesen hab, da hab ich dann doch ein bisschen geweint. Aber auf eine gute Art.

Die folgenden zwei Wochen hab ich versucht noch so viele Überstunden wie möglich abzufeiern und war dann entsprechend in der Heimat, hab meine kleine Cousine und meinen kleinen Cousin besucht mit Baden und Party, hab irgendwie versucht die folgenden beiden Wochen zu planen inklusive dem logistischen Aufwand für die Kleidungssache (ich hab da nämlich nicht so viel und demnach muss das gut geplant werden, dass für alles genug da ist). Den Rest der Zeit hab ich mit sozialen Kontakten und den daraus resultierenden Pflichten verplant.
Das hat auch mein Wochenende in bezaubernden Köln bei einer lieben Freundin miteinbezogen, war eine schöne Zeit ♥

Direkt im Anschluss ging es dann nach Mittelerde mit vielen Workshops und guter Stimmung und schöner Location und vielen Nerds…
Den Rückweg hab ich dann in der kleinen oberbayrischen Stadt angehalten und hab da ersteinmal eine Nacht geschlafen, weil es direkt am nächsten Tag eine Woche lang an den Chiemsee ging – Ferienzeltlager für 8 bis 12 Jährige mit dem Thema Piraten als Betreuer. Es hat wirklich Spaß gemacht und ich hatte auch innerhalb der Woche meinen letzten Arbeitstag im FSJ und es waren coole Leute dabei und die Kinder waren anstrengend, aber auch wirklich toll.
Hab allerdings wieder einmal Bestärkung in meiner Meinung gefunden, dass das »mit Kindern arbeiten« nicht mein Weg sein wird – da fehlt mir die Geduld.

Jetzt haben wir September und ich bin wieder daheim bei den Eltern, hab mein Zimmer wieder vollständig eingerichtet und mich auch fast (also eigentlich noch gar nicht) daran gewöhnt, dass ich jetzt wieder hier absolut und total daheim bin. Es fühlt sich alles noch ein bisschen unwirklich an. Genau deswegen hab ich mir keinerlei feste Pläne gemacht für diesen Monat, einfach weil ich einmal ich selbst sein möchte und mich wieder finden möchte, wieder hier ankommen will, ein bisschen an die Luft, das Familienleben, meine Bücher und den Rest gewöhnen muss.
Ich hab manchmal immer noch das Gefühl, ich müsste jeden Moment wieder ins Auto steigen und wo anders hinfahren und das stresst mich einfach so schlimm und genau das will ich wieder ablegen – einfach einen Moment durchschnaufen.

Interessantes

Ich werde dieses Jahr das erste Mal wählen – und dann auch gleich zweimal (bei uns gibt es eine außerzyklische Landratswahl, weil einmal ein Landrat frühzeitig abgetreten ist und das im wahrsten Sinne des Wortes – er ist gestorben!)
Ich freu mich ungemein, einfach weil es sich wirklich anfühlt, als könnte man etwas verändern und mitbestimmen! I really, really like it!

Wegen dem oben erwähnten Problem, bin ich im Moment unruhig wie ein schleichender Panther aus Rainer Maria Rilkes Gedicht und deswegen schlafe ich gerade ganz viel und brauche den Schlaf auch ungemein – bin immer erledigt, immer erschöpft. MEH.

Aber eigentlich kann ich mir das gar nicht so wirklich leisten, denn ich hab eine wirklich lange To Do Liste für den September – vor allem das Aufarbeiten des letzten Restes des FSJ Kultur, die Wiederaufnahme dieses Blogs und ein paar Handcrafting Projekte.
Mal sehen wie mir das alles ausgeht, aber wir geben ja jetzt nicht mehr 100 %, sondern ein bisschen weniger und demnach, wenn wir nicht alles schaffen, dann ist das auch gut.

Wir war denn euer August? Genauso vollgepackt? Wart ihr im Urlaub? Habt ihr etwas spannendes erlebt? Das perfekte Buch für genau diese Zeit gelesen? Was ist denn euer momentaner Dauerohrwurm? Wie schafft ihr es, dass ihr alles unter einen Hut bekommt? – Lasst es mich wissen!

xoxo Itchy

JUNI 2017

review-mit-wasserzeichen

Blogeinträge

4. Juni: #theliterarymixtape vol 02. »Der Nachtzirkus«
8. Juni: PodGedichtung – eine Pilotfolge!
15. Juni: Marie Lu – Legend #1 (Fallender Himmel): eine Rezension
18. Juni: John Green »The world is not a wish-granting-factory.« Vielleicht, aber gut ist es trotzdem!
22. Juni: #myfandomidentity »Percy Jackson«
25.  Juni: Vance Joy: Mess is mine
29. Juni: eine Zeichnung 😉

Gelesene Bücher

  • Eoin Colfer: Artemis Fowl – Die Verschwörung
    » klassischer Colfer – I love it!
  • Shani Boianjiu: Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst
    » interessant wäre wahrscheinlich zu nichtssagend. Ich fand es bewegend, aber auch ernüchternd.
  • Bram Stoker: Dracula
    » erst zur Hälfte, aber ich mag es 😉

Erhaltene Bücher

Nada – jaja das könnt ihr mir ruhig glauben. Ich muss nicht immer Bücher kaufen, vor allem weil ich auch nicht so wirklich viel diesen Monat gelesen habe.

Musik

So viel Musik, so viel Musik! Oh – my – godness!
Ich habe Vance Joy für mich entdeckt und seine gesamte Sammlung an catchy Songs – perfekt für den nächsten Roadtrip (wobei mein nächster Roadtrip wahrscheinlich mit einem Metalhead und einem Otaku sein wird und es wird musiktechnisch Streit geben!).

Tokio Hotel und Dodie Clark haben mich noch immer in ihrer Gewalt – rauf und runter und so!

Außerdem wieder einmal ganz alte Sachen, wie die Gorrilaz rausgekramt und auch nocheinmal Von wegen Lisbeth eine Chance gegeben. »Wenn du tanzt« ist schon nicht schlecht, auch wenn ihr Stil furchtbar abgehakt ist. Es ist tatsächlich tanzbar!

Hab meinem Papa zur Beruhigung (nachdem er mit Gimp nicht so ganz klar gekommen ist) und weil er momentan auf Psychodelic steht Tame Imapala mit »Feels like we’re only going backwards« gezeigt und es dann auch für mich selbst wieder entdeckt.

Im Gegenzug hat er mir die Britpop-Band »Metronomy« vorgestellt und ich bin dezent begeistert – wirklich ansteckend und nicht das Übliche!

Serien

Nachdem das Finale zu »The Vampire Diaries« gerade lief und es deswegen nocheinmal in aller Munde war, hab ich reingeschaut, bemerkt, dass ich noch zwei Staffeln schauen müsste und es dann wieder aufgegeben. Ne danke…

Außerdem gibt es jetzt ganz neu auf YouTube eine Webserie von Funk. »Girl Cave« brilliert nicht unbedingt durch die unglaubliche schauspielerische Leistung, aber es sind tolle Protagonisten, es ist knackig kurz und hat einen coolen roten Faden.

Erlebtes

Viel, so viel und dann auch wieder nicht und irgendwie schon – bäm!

Gleich am 3. Juni sind wir in den Bus gestiegen und für 8 Tage mit 19 pupertierenden Jugendlichen nach Bella Italia gefahren. Ferienfreizeiten sind ja sowas von cool! Tag 3 – alle Betreuer haben krasse Augenringe! Bin aber eher für Kinder geeignet, glaub ich – Teenagermädchen sind eine Qual und ich nicht cool genug.

Da du pro Tag auf einer Freizeit 12 Stunden einträgst und ich eigentlich 7,8 Stunden am Tag zu arbeiten habe, um mein Soll zu erfüllen, war die Woche darauf ersteinmal URLAUB angesagt und ich bin in die Heimat gefahren.
Sechs Tage mit den Waldmenschen (Spätnachtgequassel und Wassermalfarbenbilderfreude), bei den kleinen Cousinsen (Freibad und Babykatzenverkuscheln), Freibad daheim und Kindheitserinnerungen pur (mit Singstar, Mario Kart an der Wii und Sandwicheis auf dem Trampolin unter dem Sternenhimmel) und ein Geburtstag, der erst sehr awkward war (weil nocheinmal zwei ehemalige Klassenkameraden da waren, die Unwohlsein vermittelt haben, aber so richtig), später aber sehr cool wurde, weil wir am Lagerfeuer gejammt haben und traditionell unsere Geschter in unheimliche Masken verwandelt haben.

»Ich hab eine Kruste an meiner Bruste. Willst du sie einmal nur spüren, musst du sie berühren…«
– fragt gar nicht erst!

Die Woche danach war auch noch sehr cool, weil ich nach München gefahren bin, um mit ein paar anderen FSJlern für die Büroeinweihung unseres Trägers die musikalische Unterhaltung zu sein. In diesem Zusammenhang haben wir noch den FSJ Kultur-Song das erste Mal vor Puplikum gespielt – war schon sehr geil!

Ja und was steht jetzt an? Was steht an?

Ich hab meinen Feierabend damit verbracht, das Zimmerchen hier in der oberbayrischen Kleinstadt auszuräumen und meinen Kofferraum voll mit meinem Leben zu machen, damit ich es wieder heimfahren kann, denn in zwei Wochen werde ich das kleine Zimmer verlassen (hoffentlich ohne je wieder zurückzumüssen!).
Im Anschluss ist dann gleich das erste Festival diesen Jahres für mich und zwei Wochen Urlaub!
Der August wird wieder eine Aneinanderreihung von Events, die an mir vorbeirauschen: eine Woche Arbeit, eine Woche Seminar, eine Woche Überstunden abbauen, Mittelerdefest, eine Woche Chiemseecamp und dann ist das FSJ Kultur zu Ende!
(Also theoretisch, weil praktisch ist da noch eine Theaterauffühung im September und die erste Radiosendung des Monats, die ich noch mitbegleite, damit es nicht in Chaos endet und so, also yeah – time is running!)

Interessantes

Ich hab mich ein bisschen verschaut in das »Kliemannsland«, sind sympathische Videos und auch irgendwie spannend, wie sie eine ganz eigene Zivilisation aufbauen, dabei aber nicht irgendwie einengend wirken und wie eine Sekte, sondern viel mehr Platz für alles bieten, was man ist und sein möchte und machen möchte!

Ich hab mit einer Musicalbegeisterten Freundin das erste Mal in meinem Leben »Hairspray« angeschaut und muss sagen, dass es mir ungemein gut gefällt! Gute Lieder, coole Stimmung und krasse Botschaften!

Anlässlich eines Geburtstages hab ich ein Grammophon nur aus Papier/Karton und Strohhalmen gebastelt – einen ganzen Tag lang! Das Ergebnis war so mittelprächtig – sah halt schon sehr billig aus, aber gut…

Der Juni ist vorbei – wo bleibt die Zeit? Verdammt, wo bleibt die Zeit? Nur noch zwei Monate und ein neuer Schritt im Leben beginnt – damn!

Ah und falls ich es noch nicht erwähnt habe: Ich hab ein Praktikum beim Radio und werde vorraussichtlich vom zweiten Oktober bis Ende Dezember bei einem Lokalradio arbeiten: ich bin schon so unglaublich aufgeregt, aber freu mich schon auch sehr auf alles, was ich lernen werde – hui!

Mischief Managed – ein Marauders Fanfilm, der mir gefällt! Schaut rein:

Wie war der Juni für euch? Was habt ihr spannendes erlebt? Wir habt ihr euch gefühlt? Welche Musik habt ihr gehört? Was war das beste Buch, das ihr gelesen habt? Was ist eure Botschaft für diesen Sommer? – Lasst es mich wissen!

MAI 2017

review-mit-wasserzeichen

Blogeinträge

04. Mai: Tokio Hotel – You’ve changed a lot guys!
07. Mai: Davide Morosinotto – Die Missisippi-Bande (Wie wir mit drei Dollar reich wurden): eine Rezension
20. Mai: Nothing But Thieves: Itch
21. Mai: Du hast ja eines dieser Gesichter…
28. Mai: Manu Chao – he’s back!
29. Mai: Veronica Lodge – »I don’t follow rules. I make them…

Gelesene Bücher

  • Trudi Canavan: Die Begabte
    » mein erster Canavan: wirklich, wirklich gut geschrieben, tolle Charaktere und Geschichte! Bin schon auf den zweiten Teil und weitere Bücher von ihr gespannt!
  • Marie Lu: Legend
    » sehr kurz mit wenig Inhalt, aber es hat mir sehr gut gefallen, werde weiterlesen.
  • Eoin Colfer: Artemis Fowl
    » ich liebe einfach seinen Schreibstil und seine Charaktere und auch die Ideen. Einfach sau cool!

Erhaltene Bücher

Mai

  • Rick Riordan: Percy Jackson – Diebe im Olymp
  • Rick Riordan: Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen
  • Rick Riordan: Percy Jackson – Der Fluch des Titanen
  • Rick Riordan: Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth
  • Rick Riordan: Percy Jackson – Die letzte Göttin
  • Eoin Colfer: Artemis Fowl
  • Eoin Colfer: Artemis Fowl – Die Rache
  • Eoin Colfer: Artemis Fowl – Die verlorene Kolonie
  • Eoin Colfer: Artemis Fowl – Das Zeitparadox
  • Eoin Colfer: Artemis Fowl – Die Akte

Musik

Beim Herumstöbern bin ich wieder auf einen altbekannten Liebling gestoßen und während jetzt die alte CD beim Autofahren immer rauf und runter gehört wird, läuft auf dem PC schon die ganze Zeit das neue Album »Cleopatra«.
Wir sprechen von niemand anderen als von »The Lumineers«, vor allem »Ophelia« und »Sleep on the floor« haben mich verzaubert, das eine ist richtig zum Mittanzen und das andere zum Träumen.

Außerdem wurde ich freundlicherweise auf den neuen Song von Miley Cyrus aufmerksam gemacht (auch wenn dieser jemand nicht die Kopfhörer teilen wollte?!?!) und ich liebe »Malibu« jetzt schon tödlich, weil ihre Stimme nuneinmal so viel besser auf Country passt.

Ja und schlussendlich hab ich dann noch eine neue Band entdeckt, die so schön Punk Rock ist, dass ich sie jetzt begeistert mit euch teilen muss. Denn die »Coathangers« haben alles an Coolness, das ich gerne hätte 😉

Serien

Grundsätzlich war die Zeit im Mai knapp bemessen, weil ich gefühlt jedes Wochenende Programm hatte, aber ein paar Serien haben wir trotzdem noch dazwischen gequetscht.
Da wäre zum einen »Riverdale«, das ich jetzt bis zur aktuellsten Folge geschaut habe und es gefällt mir immer noch sehr gut. Bin schon extrem gespannt, wie es weiter geht.

Außerdem hab ich auf Empfehlung »The Walking Dead« begonnen und auch spontan die erste Staffel komplett durch. Es gefällt mir ganz gut, aber ich kann das, glaub ich, nicht auf ewige Zeit nach dem gleichen Muster schauen, es steckt ein bisschen zu sehr in dem »wir-wollen-immer-weiter-machen-Problem«.

Ja und nachdem meine Zeit eh schon so knapp war, fällt einem Kumpel natürlich nichts besseres ein, als mich im Sekundentakt damit neidisch zu machen, dass er gerade die zweite Staffel »Sense8« anschaut und sie sooooooo gut ist und dann musste das natürlich auch sein. Zum einen: I really like it. Zum anderen: WARUM DIESES ENDE?!?!

Erlebtes

Das erste Maiwochenende war dann ersteinmal der letzte Termin für die Radiokampagne Ozeane und wir haben unsere Beiträge fertiggestellt, zumindest weitgehend. Mittlerweile sind auch schon ein Großteil der Clips online. War wirklich cool!
Am Abend des Samstag waren wir natürlich noch ein wenig zusammen weg und haben dann durch Zufall vor unserer Jugendherberge ein Mädchen aus Schweden kennengelernt, die uns dann zum nächsten Park mitgenommen hat, wo wir ihre ganze Klasse getroffen haben und dann haben wir uns eine ganze Weile lang auf Englisch unterhalten und das war schon sehr cool!

Direkt am Montag war dann mein drittes FSJ-Seminar und wir waren diesmal auch zwei Seminargruppen und demnach haben wir einen ganzen Haufen neuer Leute kennengelernt und wir waren auf einer Burg – eine wirklich geniale Location –  und natürlich waren wieder Workshops am Start und ich weiß jetzt ganz gut darüber bescheid, was man beim podcasten beachten muss.

Außerdem hab ich dann jetzt endlich als Teil meines eigenverantwortlichen Projekts im FSJ den neuen Redaktionsraum unseres Radios fertig, aber es ist nunmal ein Work in Progress und genau deswegen werde ich jetzt noch ein bisschen daran herumfeilen müssen, bevor wir das der Welt zeigen können 🙂

Nachdem ich gefühlt in den letzten Wochen unter Dauerstress stand, hab ich jetzt einfach einmal eine Woche noch Urlaub bei meinen Eltern genommen und das ist genau richtig, denn das braucht man eben und vor allem hab ich noch 16 Tage Urlaub, die ich noch bis zum 30. Juli abgefeiert haben muss, denn dann ist mein FSJ nicht mehr lange.

Überhaupt rennt die Zeit schon wieder! Es fehlen jetzt nur noch DREI Monate und dann bin ich schon wieder in der nächsten Stufe meines Lebens – incredible!

Interessantes

Ich liebe »Artemis Fowl« oder viel eher Eoin Colfer, weil er geniale Ideen hat und eine unglaublich schöne Reihe geschrieben hat und ich freue mich so, dass ich noch sieben Teile vor mir habe!!! Lest es alle!

Ich hab ein bisschen Geld ausgegeben und mir etwas geleistet von dem Geld, dass ich »verdiene«. Zum einen habe ich mir endlich einen neuen Rucksack gekauft, weil mein alter Schulrucksack langsam den Geist aufgibt. Der neue hat noch keinen Namne, aber er hat unglaublich viele kleine Taschen (drei außen, zwei innen und eine ganz kleine am Rücken) und damit hat er ein Gesicht und ist einfach sehr goldig und dabei aber auch sehr groß. Ich bekomm einfach so viel rein!
Außerdem hab ich mir ein Buch über HTML und CSS gekauft und lerne jeden Tag etwas dazu und das ist wunderbar, denn jetzt fühle ich mich auch sicherer.
Dann haben wir noch Rebuy etwas unsicher gemacht und hab mir nicht nur die Percy Jackson-Reihe endlich gekauft, sondern eben auch noch vier Artemis Fowl-Teile die ich noch nicht hatte zugelegt.
Ja und weil ich eben im Radiobereich arbeite im Moment und das auch plane in Zukunft zu machen, hab ich etwas mehr Geld ausgegeben und mir ein Aufnahmegerät gekauft.
Das ist natürlich zum einen für den Beruf, zum anderen hab ich aber auch etwas ganz anderes vor: ich werde euch mit einem Podcast belästigen. Es ist in Planung, dauert aber noch ein bisschen. Aber ihr dürft euch schon einmal freuen!

Wegen dem verlängerten Wochenende ist dann einer meiner Waldmenschen von der Ostsee gekommen und deswegen haben wir dann gleich noch ein paar Bandsachen machen müssen. Wir haben vier Songs fertig geschrieben und aufgenommen – so nice Dude! Es war eines der coolsten Wochenenden seit langem, ich bin ein bisschen aus meiner Spannung aufgewacht und war etwas gelöster.

Außerdem noch etwas zum Lachen:

Ja und schlussendlich habe ich es jetzt endlich in die Hand genommen und habe mir meine eigene Domain gekauft. Jetzt wird selbst gehostet! uh yeah! uh yeah!

Wie war für euch der Mai? Könnt ihr euch noch an die besten Momente erinnern? Was war denn das beste Buch in diesem Monat? Wart ihr im Kino? Ich nicht. Habt ihr eine neue Band entdeckt? Interesse an einem Podcast da? Fühlt ihr euch wohl, so wie es gerade ist? – Lasst es mich wissen!

JANUAR 2017

Kennst du diese leidenschaftliche Melancholie, wenn dir plötzlich auffällt, dass auch schon im neuen Jahr wieder ein ganzer Monat vorbei ist und es nicht mehr lange dauert und schon die Hälfte deines FSJ Kulturs vorbei ist? WAHNSINN!

review-mit-wasserzeichen

Blogeinträge

20. Januar: yeah – Bloggerweihnachtswichteln #Guardians of the Books
20. Januar: Zitat von William Alexander Percy
20. Januar: Dodie Clark: Sick of Losing Soulmates
21. Januar: Mein Statement zur Kunst
21. Januar: Neil Gaiman – Der Fluch der Spindel: eine Rezension
22. Januar: Sandi Thom: I Wish I Was A Punkrocker

Gelesene Bücher

  • Charlotte Brontë – Jane Eyre
    » grundsätzlich gut, aber sehr langatmig. Deswegen ist es auch das einzige geblieben!

Erhaltene Bücher

januar

  • Rainbow Rowell – Landline (englisch)
  • Marie Lu – Legend: Fallender Himmel
  • Marc-Uwe Kling – Die Känguru Offenbarung
  • Veronica Roth – Rat der Neun: Gezeichnet

Musik

Nichts besonderes, aber unter anderem haben wir wieder viel Glee Musik für zwischendurch gehört und altbekannte Freunde.

Besonders hervorgestochen ist »Teenage Dirtbag – Wheatus« und da wir uns auch dem allgemeinen Yuri!!! on Ice – Hype angeschlossen haben, war auch »History Maker – Dean Fujioka« ziemlich oft DER Ohrwurm.

Serien

Wie bereits erwähnte, haben wir uns Yuri!!! on Ice komplett in den Kopf gezogen und was soll ich sagen: die beiden sind sehr niedlich, aber es ist ein verdammter Eiskunstlauf-Anime, sowas können nur Hardcore-Fans gut finden, die fahren die ganze Zeit nur die gleichen Choreographien, steigern sich schön Anime-Style total rein und trotzdem fand ich es im Nachhinein gar nicht so übel, ganz nett für zwischendurch.

Hingegen zu einer meiner absoluten Leidenschaften ist Doctor Who angeschwollen, aber total, also praktisch absolut. In jeder freien Minute, wenn ich nebenher irgendwas zeichen muss etc, wird eine Folge eingeschoben und das ist schön und gefällt mir gut.

Erlebtes

Anfang des Januars waren wir ja noch bei den Eltern daheim und sind dann am 9. Januar wieder frisch in die Arbeit gestartet. Gar nicht so einfach bei miesem Wetter und der Rückkehr in die graue Kleinstadt, fernab der Familie nicht die Laune zu verlieren. Vor allem wenn einem dann auch nach fast 3 Jahren problemlosen Zusammenleben das Handydisplay trotz Hülle an einer Ecke bricht und du in der gleichen Woche deine tolle Flohmarktjacke auf diesem blöden alten Heizkörper verbrennst. War nicht meine Woche, ich war die ganze Zeit passiv aggressiv und praktisch nicht aushaltbar!

Zum Glück ist dann schneller als gedacht unser 19. Geburtstag angesprungen und ich konnte an dem Abend auch schon heimfahren zu den Eltern, weil am nächsten Tag ein FSJ-Sprecher-Treffen nahe der Heimat geplant war.
Also wurde noch schnell am Abend eine Reportage aufgenommen bei der Kindertanzgarde und dann heimgedüst. Da haben wir dann noch kurz angestoßen und sind schon ins Bett.

Ja und zu meinem Geburtstag habe ich dann auch noch eine UKULELE bekommen, gebraucht zwar, aber pefekt. Wir haben sie noch abgeholt bei einem Studenten in der Nähe und dann auch gleich das gesamte Restwochenende die Katze und die liebe Familie damit genervt. Ich liebe sie und kann auch schon Imagine von John Lennon spielen.

Ja und Ende des Monats hatten wir dann noch DAS Highlight, denn es stand das zweite FSJ-Seminar an und das war saucool, einfach mal abschalten und austauschen. Wir waren in einem Tageszentrum in einem alten Kloster untergebracht und es gab kaum Handyempfang, dafür aber tolle Spieleabende und wunderbare Gespräche!

[Das Thema war Identität und ein Mit-FSJler und ich hatten am ersten Tag eher aus Spaß, später weil wir es cool fanden die Idee uns andere Namen zu geben, noch vor dem Wieder-Kennenlernspiel und damit haben wir die anderen auch gut verwirrt. Ich hieß also die ganze Woche Mia statt Ida und es war so interessant und spannend zu beobachten, wie die Menschen darauf reagieren und sich Gedanken machen und Theorien aufstellen. Muss ich definitiv öfters machen! Wir haben uns also viel mit dem Thema Identität beschäftigt und hatten von Mittwoch bis Freitag dann noch Workshops. Meine Wenigkeit hat sich für den Musikworkshop entschieden und wir hatten dann auch einen Song, der »Guerra della liberta« hieß und von uns, der Band Anadiplose performed wurde. Es war klasse und wir hatten eine Werkschau, wo die anderen ihre Sachen auch gezeigt haben.. Einzig dieses Distanzierte am Abend, wenn immer alle auf ihr Zimmer gegangen sind, fand ich nicht so wirklich toll, man könnte ja auch noch viel mehr zusammen machen! Was freue ich mich schon auf das nächste Seminar!]

Interessantes

Ich hab das Design und überhaupt auch mehr an meinem Blog erneuert und mit meiner eigene Kunst unterlegt und das macht verdammt Spaß, weil man für fast jeden Blogeintrag dann immer was malt und das lässt die Personen und die Geschichten nocheinmal viel genauer passé passieren. Genau wie mein neuer Header, auf den ich immer noch sehr stolz bin.

Ich hab es bereits erwähnt, dass ich jetzt nur noch nach einer eigenen Domain strebe und bin jetzt auch schon zu dem Entschluss gekommen, mich für All-Inkl.com zu entscheiden. Jetzt muss ich es nur noch tun, bzw. mich reinlesen und dann wird es umgesetzt!
Bevor das gemacht wird, müssen wir uns aber noch über RSS-Feed und Bloglovin informieren.

Ich hab eine Ukulele bekommen und auch schon kräftig geübt. Dafür hab ich mir einige Tutorials angesehen und bin dabei auf diesen niedlichen kleinen Typ gestoßen:

Ist er nicht umwerfend? Ich liebe ihn und muss die Videos ersteinmal anschauen weil er so niedlich ist und dann muss ich es nochmal anschauen, um etwas zu lernen 🙂

Außerdem hab ich über Bette Davis left der Bookshop die #100 Creative Challenge von Hotaru gefunden und mir gedacht, das ich mir da sicher mal die eine oder andere Anregung kralle. Ich bin eigentlich kein Fan von Challenges, ich stell mir auch nicht bei Goodreads eine Jahreschallenge, weil mir die Anzahl der gelesenen Bücher/Seiten whatever total egal ist und jede andere Challenge eigentlich auch nur unangenehm werden kann. Mal sehen vielleicht irgendwann?

So wie war euer Januar? Ist er genauso schnell an euch vorbeigezogen wie an mir? Was habt ihr spannendes erlebt? Wollt ihr für dieses Jahr auch etwas Neues lernen? Was war das letzte Kunstwerk, das ihr erschaffen habt? Der momentane Soundtrack eueres Herzens? – Lasst es mich wissen!