JUNI 2017

review-mit-wasserzeichen

Blogeinträge

4. Juni: #theliterarymixtape vol 02. »Der Nachtzirkus«
8. Juni: PodGedichtung – eine Pilotfolge!
15. Juni: Marie Lu – Legend #1 (Fallender Himmel): eine Rezension
18. Juni: John Green »The world is not a wish-granting-factory.« Vielleicht, aber gut ist es trotzdem!
22. Juni: #myfandomidentity »Percy Jackson«
25.  Juni: Vance Joy: Mess is mine
29. Juni: eine Zeichnung 😉

Gelesene Bücher

  • Eoin Colfer: Artemis Fowl – Die Verschwörung
    » klassischer Colfer – I love it!
  • Shani Boianjiu: Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst
    » interessant wäre wahrscheinlich zu nichtssagend. Ich fand es bewegend, aber auch ernüchternd.
  • Bram Stoker: Dracula
    » erst zur Hälfte, aber ich mag es 😉

Erhaltene Bücher

Nada – jaja das könnt ihr mir ruhig glauben. Ich muss nicht immer Bücher kaufen, vor allem weil ich auch nicht so wirklich viel diesen Monat gelesen habe.

Musik

So viel Musik, so viel Musik! Oh – my – godness!
Ich habe Vance Joy für mich entdeckt und seine gesamte Sammlung an catchy Songs – perfekt für den nächsten Roadtrip (wobei mein nächster Roadtrip wahrscheinlich mit einem Metalhead und einem Otaku sein wird und es wird musiktechnisch Streit geben!).

Tokio Hotel und Dodie Clark haben mich noch immer in ihrer Gewalt – rauf und runter und so!

Außerdem wieder einmal ganz alte Sachen, wie die Gorrilaz rausgekramt und auch nocheinmal Von wegen Lisbeth eine Chance gegeben. »Wenn du tanzt« ist schon nicht schlecht, auch wenn ihr Stil furchtbar abgehakt ist. Es ist tatsächlich tanzbar!

Hab meinem Papa zur Beruhigung (nachdem er mit Gimp nicht so ganz klar gekommen ist) und weil er momentan auf Psychodelic steht Tame Imapala mit »Feels like we’re only going backwards« gezeigt und es dann auch für mich selbst wieder entdeckt.

Im Gegenzug hat er mir die Britpop-Band »Metronomy« vorgestellt und ich bin dezent begeistert – wirklich ansteckend und nicht das Übliche!

Serien

Nachdem das Finale zu »The Vampire Diaries« gerade lief und es deswegen nocheinmal in aller Munde war, hab ich reingeschaut, bemerkt, dass ich noch zwei Staffeln schauen müsste und es dann wieder aufgegeben. Ne danke…

Außerdem gibt es jetzt ganz neu auf YouTube eine Webserie von Funk. »Girl Cave« brilliert nicht unbedingt durch die unglaubliche schauspielerische Leistung, aber es sind tolle Protagonisten, es ist knackig kurz und hat einen coolen roten Faden.

Erlebtes

Viel, so viel und dann auch wieder nicht und irgendwie schon – bäm!

Gleich am 3. Juni sind wir in den Bus gestiegen und für 8 Tage mit 19 pupertierenden Jugendlichen nach Bella Italia gefahren. Ferienfreizeiten sind ja sowas von cool! Tag 3 – alle Betreuer haben krasse Augenringe! Bin aber eher für Kinder geeignet, glaub ich – Teenagermädchen sind eine Qual und ich nicht cool genug.

Da du pro Tag auf einer Freizeit 12 Stunden einträgst und ich eigentlich 7,8 Stunden am Tag zu arbeiten habe, um mein Soll zu erfüllen, war die Woche darauf ersteinmal URLAUB angesagt und ich bin in die Heimat gefahren.
Sechs Tage mit den Waldmenschen (Spätnachtgequassel und Wassermalfarbenbilderfreude), bei den kleinen Cousinsen (Freibad und Babykatzenverkuscheln), Freibad daheim und Kindheitserinnerungen pur (mit Singstar, Mario Kart an der Wii und Sandwicheis auf dem Trampolin unter dem Sternenhimmel) und ein Geburtstag, der erst sehr awkward war (weil nocheinmal zwei ehemalige Klassenkameraden da waren, die Unwohlsein vermittelt haben, aber so richtig), später aber sehr cool wurde, weil wir am Lagerfeuer gejammt haben und traditionell unsere Geschter in unheimliche Masken verwandelt haben.

»Ich hab eine Kruste an meiner Bruste. Willst du sie einmal nur spüren, musst du sie berühren…«
– fragt gar nicht erst!

Die Woche danach war auch noch sehr cool, weil ich nach München gefahren bin, um mit ein paar anderen FSJlern für die Büroeinweihung unseres Trägers die musikalische Unterhaltung zu sein. In diesem Zusammenhang haben wir noch den FSJ Kultur-Song das erste Mal vor Puplikum gespielt – war schon sehr geil!

Ja und was steht jetzt an? Was steht an?

Ich hab meinen Feierabend damit verbracht, das Zimmerchen hier in der oberbayrischen Kleinstadt auszuräumen und meinen Kofferraum voll mit meinem Leben zu machen, damit ich es wieder heimfahren kann, denn in zwei Wochen werde ich das kleine Zimmer verlassen (hoffentlich ohne je wieder zurückzumüssen!).
Im Anschluss ist dann gleich das erste Festival diesen Jahres für mich und zwei Wochen Urlaub!
Der August wird wieder eine Aneinanderreihung von Events, die an mir vorbeirauschen: eine Woche Arbeit, eine Woche Seminar, eine Woche Überstunden abbauen, Mittelerdefest, eine Woche Chiemseecamp und dann ist das FSJ Kultur zu Ende!
(Also theoretisch, weil praktisch ist da noch eine Theaterauffühung im September und die erste Radiosendung des Monats, die ich noch mitbegleite, damit es nicht in Chaos endet und so, also yeah – time is running!)

Interessantes

Ich hab mich ein bisschen verschaut in das »Kliemannsland«, sind sympathische Videos und auch irgendwie spannend, wie sie eine ganz eigene Zivilisation aufbauen, dabei aber nicht irgendwie einengend wirken und wie eine Sekte, sondern viel mehr Platz für alles bieten, was man ist und sein möchte und machen möchte!

Ich hab mit einer Musicalbegeisterten Freundin das erste Mal in meinem Leben »Hairspray« angeschaut und muss sagen, dass es mir ungemein gut gefällt! Gute Lieder, coole Stimmung und krasse Botschaften!

Anlässlich eines Geburtstages hab ich ein Grammophon nur aus Papier/Karton und Strohhalmen gebastelt – einen ganzen Tag lang! Das Ergebnis war so mittelprächtig – sah halt schon sehr billig aus, aber gut…

Der Juni ist vorbei – wo bleibt die Zeit? Verdammt, wo bleibt die Zeit? Nur noch zwei Monate und ein neuer Schritt im Leben beginnt – damn!

Ah und falls ich es noch nicht erwähnt habe: Ich hab ein Praktikum beim Radio und werde vorraussichtlich vom zweiten Oktober bis Ende Dezember bei einem Lokalradio arbeiten: ich bin schon so unglaublich aufgeregt, aber freu mich schon auch sehr auf alles, was ich lernen werde – hui!

Mischief Managed – ein Marauders Fanfilm, der mir gefällt! Schaut rein:

Wie war der Juni für euch? Was habt ihr spannendes erlebt? Wir habt ihr euch gefühlt? Welche Musik habt ihr gehört? Was war das beste Buch, das ihr gelesen habt? Was ist eure Botschaft für diesen Sommer? – Lasst es mich wissen!

Vance Joy: Mess Is Mine

Vance Joy kenne ich vor allem durch Riptide – das ist ein verdammt cooles und aufhebendes und schönes Lied, das man immer hören kann.
Durch »13 Reasons Why« wurde mir noch »Mess Is Mine« vorgestellt und auch das gefällt mir außerordentlich gut. (Außerdem passt es auch so gut zu der Geschichte!)

Talking like we used to do
It was always me and you
Shaping up and shipping out
Check me in and check me out

Vance Joy so nennt sich James Keogh, wenn er auf der Bühne steht und seine Lieder spielt, die irgendwie sehr melancholisch klingen, aber auch mitreisend sind und etwas in einem anklingen lassen.
Künstlernamen lassen bei mir auch immer die Frage aufkommen, warum man sich denn anders nennt und wie man dann eben genau auf den Namen gekommen ist.
Im Fall von Vance, wie er sich auch ansprechend lässt in Interviews, kommt das von der Erzählfigur in Peter Careys Buch Bliss, einem satierischen Roman.

Vance Joy hat sogar Jura studiert und hat auch lange Zeit Football mit seinen Freunden gespielt. Das würde man so gar nicht denken, wenn man den Sänger von der – naja – »Weichspühler«-Musik so zuhört beim Singen, aber auch in Interviews. (Bevor wieder Stimmen laut werden: ich mag Weichspühler-Musik manchmal sehr gerne und mir ist auch bewusst, dass sich beides nicht ausschließen muss!)

Seit 2013 macht er Musik und hat mit Riptide auch gleich einmal einen unglaublich erfolgreichen Hit gelandet. Er ist unter anderem mit Taylor Swift auf Tour gewesen und hat damit auch die richtig großen Hallen bespielt. Er sagt aber, dass er sich auch unglaublich auf die kleinen Gigs in Australien freut, wenn er mit seinem eigenen Auto hinfahren kann, weil er es gerne hat, wenn er nach dem Ende des Auftritt seine Freunde alle vor die Haustür fahren kann 🙂

Er hat ein sehr sympathisches Lachen und kann Twilight nur anschauen, wenn er so richtig erledigt ist und fast Gehirntot, weil dann kann er sich erst richtig über das animierte Baby aufregen. Er sagt, dass ganz viele von den Ideen in seinen Liedern von Trash-Filmen inspiriert werden, dann lacht er wieder – das schüchterne-Typ-Lachen 😉

Der Song »Mess is Mine« singt von zwei Personen, die zueinander gefunden haben, auch noch ganz frisch und deswegen ist es ihnen noch peinlich, wenn sie den anderen nach Hause einladen und da dann die Wohnung aussieht wie Sau, aber gleichzeitig wissen sie, dass das jetzt keine Rolle mehr spielt, weil sowohl der »Mess« auf dem Boden, als auch im Herzen und im Kopf jetzt auch zum anderen gehören, weil sie jetzt zusammengehören – Metaphern oh baby!

Hold on, darling
This body is yours,
This body is yours and mine
Well hold on, my darling
This mess was yours,
Now your mess is mine

Kennt ihr Vance Joy? Kennt ihr Riptide? Habt ihr Mess is Mine schon einmal gehört? Wie findet ihr es? Wie findet ihr, passt es zu 13 Reasons Why? – Lasst es mich wissen!

Beep-Beep-Boop
Itchy

#myfandomidentity »Percy Jackson«

fandom identity

Wieder zurück mit dem #myfandomidentity-Format, nehmen wir ein anderes Buchuniversum unter die Lupe – let’s go!

HEUTE: Percy Jackson mit der Frage: »Wessen göttliches Kind wäre ich?

Percy Jackson ist eine Buchreihe von Rick Rioarden, in der von dem Jungen Percy Jackson berichtet wird, der schon immer ein »Problemkind« war und deswegen nie wirklich lange an einer Schule bleiben konnte. Bis er erfährt, dass er ein Halbgott ist und der Sohn des Poseidon. Ab diesem Zeitpunkt erfährt er von Camp Halfblood, in dem alle Halbgötter das Kämpfen lernen, um sich gegen die Monster der Welt durchzusetzen und die Welt davor beschützen können. Percy trifft auf gute Freunde, aber auch Rivalen und wird gleich von Anfang in ein Abenteuer gestürzt, denn der Blitz von Zeus persönlich wurde gestohlen und alle verdächtigen Percy.


 Zu welchem Haus in Camp Halfblood gehöre ich?

  • das eigene Gefühl?

Das ist gar nicht so einfach bei Percy Jackson, finde ich. Denn ich hab viel zu viele Eigenschaften der Götter und nicht nur die eine. Aber dieses einteilen in eine Fraktion/Haus/ etc. ist ja nie leicht.

Doch wenn ich wählen könnte, was ja nun bei Percy Jackson eher weniger der Fall ist, da wirst du auch nicht gefragt, ob du üerhaupt ein Halbgott sein möchtest, dann wäre das Apollo, denn der hat die Musik, die Sonne und die Heilkunst im Herzen und irgendwie auch die Leichtigkeit. Lasst uns diesen lustigen, fröhlichen Gott als unseren Vater vorstellen, that would be wunderful 😉

Ich bin in Camp Halfblood im Haus Apollo, so nach eigenem Wunsch und Empfinden.
Ich bin Musiker und ein zufriedener Mensch, sitze sehr viel lieber in der Sonne und auch dem Element der Luft und der Leichtigkeit bin ich nicht abgeneigt!


  • zwei (lächerliche) Internetests

Test 1:

Percy Jackson 1
Den Test findet ihr hier.

Test 2:

Percy Jackson 2

Den Test findet ihr hier.

Laut den Internettests, die natürlich wiedereinmal nach dem lächerlichsten Prinzip der Welt aufgebaut sind, bin ich zu den meisten % im Haus der Göttin Athena zu finden. The Smart-Kid und so mit Büchern und Fallen statt Kämpfen, you know!


Da ich hier keinen ofiziellen Test gefunden habe, war es das dann auch an Camp Halfblood Idaverschiedenen Methoden, um meine wahre Percy Jackson-Identität herauszufinden.

Meine Eigeneinschätzung steht hier gegen die Tests aus dem Internet, die ich naürlich versucht habe, ehrlich zu beantworten, die aber nunmal viel zu leicht zu manipulieren sind und genau deswegen kann ich diesmal leider keine genaue Antwort geben. Ich bin kein absolutes Sonnenkind und auch kein Musikwunder, aber ich bin auch kein absoluter Bücherwurm, der immer nur mit dem Kopf arbeitet, ich kann auch unglaublich impulsiv sein. Deswegen lassen wir heute das genaue festlegen und legen uns lieber zurück und überlegen uns, wie wir die Monster der Welt um den Olymp und die Halbgötter bekämpfen können und dabei genauso fabulös blöde Sprüche fallen lassen können, wie der einzig wahre Percy Jackson 😉

Habt ihr Percy Jackson gelesen? Wie findet ihr die Geschichte? Welcher ist euer liebster Gott/liebste Göttin? Wer würde euer göttliches Elternteil sein? – Lasst es mich wissen!

John Green – »The world is not a wish-granting-factory.« Vielleicht, aber gut ist es trotzdem!

Wir haben uns in einem Buchladen das erste Mal getroffen. Es war wie der Beginn einer dieser ganz großen Liebesgeschichten. Wie der Beginn einer Liebesgeschichte, die die Welt in ihren Grundfesten erschüttern wird, einen Moment innehalten wird und sich dann wieder weiterdrehen wird. Es war eine dieser Liebesgeschichten!

09 Header Gedanken über Persönlichkeiten mit Wasserzeichen

Er hat mich lange begleitet, seine Worte ganz oft und ganz viel in meinem Kopf und ein bisschen wie tanzende Strichermänner, nur weniger rätselhaft, als die bei Sherlock Holmes. Es waren fröhliche, sarkastische und manchmal auch sehr, sehr traurige Strichmänner – die volle Bandbreite an Emotionen in den Strichmännern.

98 John Green 2Doch die, die mir die Wörter eingeflüstert haben, das waren nicht etwas 2D-Strichmännchen, sondern runde, volle Charaktere, die in den Moment ihres Lebens eingefangen wurden und von ihm auf weiße Seiten gedruckt wurden.

Ich hab mich auch nicht zuerst in ihn verliebt, sondern in seine Geschichten, in seine Flüsterfreunde: in Hazel und Gus, in die Katherines, in Colin, in Lindsay, in Will und Will, in Tiny, in Margo und Quentin, in Miles und Alaska und auch in die drei aus »Let it snow«, Tobin, JP und den Herzog und alle anderen, die dabei waren!

Hals über Kopf verliebt!

John Green, der Magier mit den sooooo traurigen Jugendbüchern, den lustigen Typen, der ein bekannter YouTuber ist, aber auch nach 10 Jahren Vlogbrothers und Nerdfighteria noch nicht wirklich Videos schneiden und bearbeiten kann, genau der!

John Green, der immer auf die beiden Fragen »Wer war dein Lieblings-Beatle?« und »Was ist deine Lieblingsfarbe?« mit John und Green antwortet. Er wird in diesem Jahr noch 40 Jahre und das glaubt man wahrlich nicht, wenn man ihn so reden hört, weil er eben doch ein Kind ist. Auch wenn er in einem Interview (Blaue Seite, 2012) sagt:

Bist du jemals erwachsen geworden?
»Ich bin sehr viel erwachsener als ich es einmal war. Viel lieber würde ich auf diese Frage mit „Nein“ antworten. Aber wenn man erst einmal ein Kind hat, wird man sehr schnell erwachsen.«

97 John Green 1Er ist New York Times Bestseller Autor und vor allem durch »Das Schicksal ist ein mieser Verräter« bekannt geworden, aber auch seine anderen Werke, wie »Eine wie Alaska«, »Margos Spuren« und »Die erste Liebe: Nach 19 vergeblichen Versuchen« sind Werke, die fast jeder schon einmal im Buchladen stehen hat sehen. Er schreibt laut einigen Stimmen, pseudotiefsinnig, mit »Das Schicksal ist ein mieser Verräter« auch noch SickLit und überhaupt eher so durchschnittliche Jugendbücher, aber das stimmt nicht!

Denn der Typ kann schreiben – hat laut eigenen Aussagen in seiner Kindheit viel geschrieben, in seiner Schulzeit dann weniger, aber dafür wieder im College – und wie! Er hat einen Schreibstil, der einem leicht fällt und zum umfallen lachen lässt und dabei so wunderbar ironisch ist und nicht auf die gezwungene kitschige Art, sondern auf eine sehr natürliche Art tiefsinnig ist. Irgendwo trieft es dann natürlich ein bisschen, aber es sind ja nunmal auch immer Geschichten von der ersten Liebe und die ist immer ein bisschen kitschig.

»I’ve always liked quiet people: You never know if they’re dancing in a daydream or if they’re carrying the weight oft he world.«
– Looking for Alaska, John Green

99 John und Hank GreenJohn Green ist aber nicht nur ein ziemlich bekannter und damit auch erfolgreicher Autor von Jugendbüchern, die ein bisschen kitschig sind, sondern betreibt auch mit seinem Bruder Hank seit nunmehr 10 Jahren einen YouTube Channel mit dem Namen »Vlogbrothers«, dessen ursprüngliche Idee es war, dass die beiden immer abwechselnd ein Jahr lang ein Video, also einen Vlog drehen und das dann hochladen und nur so kommunizieren. Nach dem Jahr hatten sie so viele Zuschauer, dass sie weitergemacht haben und bis heute einer der erfolgreichsten YouTubechannel der USA betreiben. Ihre Fans nennen sich Nerdfighteria und haben auch eine eigene Homepage.

Er hat Englische Literatur und Vergleichende Religionswissenschaften studiert und wollte ursprünglich Pastor werden, hat das dann aber doch abgebrochen und hat stattdessen eine Weile Buchrezensionen für ein Magazin geschrieben. Zeitgleich hat er seinen ersten Roman »Eine wie Alaska« verfasst und nachdem der dann eingeschlagen hat, wie eine Bombe, war er eben Autor.

»My thoughts are stars I cannot fathom into constellation.«
– The faults in our stars, John Green

Sein Hund heißt »Fireball Wilson Roberts«, das sagt einfach auch schon zu viel.

John Green ist ein fantastischer Autor und wahrscheinlich auch überhypt und in vielen Fällen auch ein wenig zu oft erwähnt worden, aber er ist und bleibt ein Autor, der mein Leseverhalten, meine Liebe zu Büchern, die eine oder andere Beziehung zu Menschen und ein wenig die Einstellung zum Leben maßgeblich beeinflusst hat und genau deswegen muss dieser »Liebesbrief« hier endlich einmal gepostet werden, verdammt!

John Green, schreib doch wieder einmal ein Buch 😉

In Liebe,
Itchy

Habt ihr schon was von ihm gelesen? Was war euer Liebstes? Wie findet ihr seinen Schreibstil? Gehört ihr zur Nerdfighteria? Wer ist eure liebste John Green Figur? Habt ihr ein Lieblingszitat? Habt ihr einen Autor/eine Autorin, der/die euch so ans Herz gewachsen ist? – Lasst es mich wissen!

Marie Lu – Legend #1 (Fallender Himmel): eine Rezension

54 Legend Fallender HimmelAutorin Marie Lu
Übersetzerinnen Sandra Knuffinke, Jessika Komina
Titel Legend – Fallender Himmel
Trilogie (1/3)
Hardcover/Softcover Ausgabe
Seitenzahl  368 Seiten
Verlag Loewe Verlag
ISBN  3785579403
Preis 9,95 € bei amazon
Genre Dystopie, Romance, Jugendbuch
Erschienen 10. März 2014

Inhalt

Das Setting ist die Republik, die schon seit gefühlt immer im Krieg mit den Kolonien ist.
Alle Kinder legen mit 10 Jahren den Großen Test ab und werden anhand ihrer erreichten Punktzahl entsprechend gefördert. June hat den Test als einzige mit voller Punktzahl bestritten und wird als Wunderkind in der Welt der Reichen und Schönen gefeiert. Trotzdem sind es nur ihr großer Bruder und ihr Hund Ollie, die ihr geblieben sind.
Day hingegen ist durch den Test gefallen und ist geflohen, um dem Arbeitslager zu entkommen. Er ist der meistgesuchteste Verbrecher des Landes und lebt in den Slums der Republik.
Als die beiden aufeinandertreffen, wissen sie nicht, wer der andere ist, aber sie wissen, dass sie einander mögen, Day und June aber verabscheuen.
Ja und da passt dann tatsächlich der Satz aus der Werbung »Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende!«

Meine Meinung

Legend ist eine Jugendbuchreihe, an der ich immer wieder vorbeigelaufen bin, weil es einfach »ein weiteres Jugendbuch mit einer Liebesgeschichte und einer Rebellion ist«.
Aber weil wir natürlich Geschichten eine Chance geben, habe ich mir dann den ersten Teil doch mitgenommen und hab es jetzt für zwischendurch gelesen.

Was war Legend denn nun? Rasant, atmosphärisch, aber leider auch etwas inhaltsarm.Day

Wir haben eine Liebesgeschichte, die wieder einmal etwas zu schnell geht, um entfernt realistisch zu sein, wir haben zwei Haupcharaktere, die ganz nach der »Good Girl« und »Bad Boy« Methode gehandhabt wurden, wir haben eine korrupte Regierung, einen Krieg, ein mieses, menschenverachtendes System und es brodelt, alles riecht nach Revolution und natürlich haben wir ganz besondere Hauptpersonen, die da so damn wichtig sind!

»Jeder Tag bedeutet vierundzwanzig neue Stunden. Jeder Tag bedeutet, dass alles möglich ist. Man lebt den Moment oder man stirbt darin, aber man lebt sein Leben einen Tag nach dem anderen.‘ Er sieht zur offenen Tür des Waggons, wo dunkler Regen die Welt verschleiert. ‚Und man versucht immer, auf die Sonnenseite zu gelangen. Ins Licht.«

JuneNatürlich hat der erste Band einer Reihe immer die ungeliebte Aufgabe erst einmal ein Gefühl für die Welt und die Charaktere zu vermitteln und damit kann das ganze schnell langatmig und nicht so actionreich werden, aber dennoch muss etwas passieren.
Legend war so schnell wieder am Ende, dass ich mir nicht sicher war, ob überhaupt etwas passiert ist. Sie haben mir zwar ein Kennenlernen geliefert, ein paar dramatische Ankündigungen, Militärauftritte und irgendwo auch einen spannenden Countdown, aber das leider alles in viel zu wenig Sätzen, es fiel alles übereinander und das hat der Geschichte so viel genommen, weil nichts verarbeitet wurde, weil nichts einen Moment bekommen hat und alles nur ineinander verwickelt war – die Substanz war damit nicht da.Wir lernen weder June, noch Day richtig kennen, haben an Nebencharakteren nur drei Stück mit Namen behalten, wenn überhaupt und ich kann dir nicht versprechen, dass ich in einem halben Jahr noch den Inhalt von »Legend – Fallender Himmel« wiedergeben kann und das schaffe ich bei fast jedem Buch!

»June hat noch nie s schön ausgesehen wie in diesem Moment, unverfälscht und ehrlich, verletzlich und gleichzeitig unbesiegbar. Als ein Blitz über den Himmel zuckt, funkeln ihre dunklen Augen wie Gold.  ›Weil du recht hattest‹, flüstert sie. ›Mit allem.‹

June ist unseren typischen Jugendbuchheldinnen nicht unähnlich: sie ist überdurchschnittlich intelligent und talentiert, hat immer Adrenalin in den Adern und einen wachen Geist, liebt ihren Bruder und ihren Hund Olli sehr, aber mehr ist da leider nicht – schade!

»Er sieht aus wie ein Engel, wenn auch wie ein gefallener.«

Day ist ebenfalls sehr talentiert, hat ein helles Köpfchen und ist rebellisch, liebt das Abenteuer und hat einen recht starken Gerechtigkeitssinn. Außerdem sieht es er natürlich wieder unglaublich schön aus und ist einfach irre attraktiv – von den grünen Augen will ich gar nicht erst anfangen!
Marie Lus Schreibstil ist schnell und locker, typisch Jugendbuch eben, aber sonst leider nichts besonderes.

Autor

Marie Lu wurde 1984 in Shanghai geboren und lebte für einige Zeit in Texas, bevor sie an der University of Southern California studierte. Das Wetter hat sie überzeugt dortzubleiben und nun wohnt die New-York-Times-Bestsellerautorin mit ihrem Mann und drei Hunden in Santa Monica, nahe dem Meer. Marie Lu verbringt ihre wenige Freizeit mit Lesen, Zeichnen, dem Spielen von Assassin´s Creed und Im-Stau-Stehen.

Fazit: Hat mich leider nicht so sehr überzeugen können. Sollte man die Reihe weiterverfolgen, weil da noch etwas ganz großartiges auf einen zukommt?
Eine Jugendbuchdystopie, wie wir sie schon zu oft gelesen haben, die leider inhaltlich eher schwach ist und auch von den Charakteren nicht absolut überzeugen kann.

Plot                          ✪✪✪/5✪
Cover                   ✪✪✪✪/5✪
Charaktere         ✪✪✪✪/5✪