»The human body is 90% water; so we’re basically just cucumbers with anxiety.«

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The Axis of Awesome: 4 Chords

Ich hab schon vor ein paar Jahren mal davon gehört, aber es nicht weiter verfolgt und nachdem es an am letzten Zusammentreffen unserer Band von einem Kumpel leidenschaftlich auf der Gitarre gespielt und gesungen wurde, bin ich jetzt so weit, dass ich es gerne auswendig spielen (haha!) und singen wollen würde.

Der Großteil von euch wird das schon kennen, abe für mich ist es im Moment noch etwas neues und genau deswegen reden wir da jetzt ein bisschen drüber, damit ihr vielleicht sogar Hintergrundfacts lernt, mit denen ihr dann auf der nächsten Party angeben könnt 😉

The Axis of Awesome ist ein Comedy-Trio aus Australien, die seit 2006 zusammen Musik machen und dabei mit dem einen Song sogar in die britischen Charts gekommen sind!

Jordan Raskopoulos, Lee Naimo und Benny Davis kennen sich seit ihrem Studium an der Universität von Sydney.
Der Name kommt übrigens von »Axis of Evil« und nachdem Jordan sich in World of Warcraft so nennen, wurde aber von ihrem Teamleiter aufgehalten, weil es zu »cheesy« war, demnach hat sie dann einfach mit ihren Kumpels Benny und Lee ihre Comedyband so genannt und – Bäm der Erfolg hat nicht lange auf sich warten lassen.

Heute treten die drei in allen möglichen Städten Australiens, der USA, Schottlands und sogar in der Nähe der Grenze von Ägypten auf, haben schon mehrere Alben rausgebracht und über 50 Millionen Klicks auf ihrem YouTube-Channel. Neben ihrer Arbeit als Comedy-Trio arbeite sie auch als Schauspieler und Fernsehscriptschreiber.

Jordan hat in 2014 ein Video auf dem YouTubechannel hochgeladen, in dem sie erklärt, warum der Bart ab ist und warum weniger Videos kamen. Während der Tour Anfang des Jahres 2014 wird sich Jordan immer mehr bewusst, dass sich etwas ändern muss. Ihr Leben lang hat sie sich im falschen Körper gefühlt und war immer neidisch auf andere Mädchen, die so sein durften, wie sie wollten. Durch die Gesellschaft und den Druck hat sie aber ganz lange alle anderen, aber auch sich selbt über ihre inneresten Wünsche hinweggetäuscht. Nach der Tour hatte sie ihr »Coming Out« vor Familie, Freunden und Benny und Lee und alle haben es postiv aufgenommen.

Mit dem 4 Chords Song haben sie 2011 den Durchbruch, landen sogar in Großbritannien auf einer Topplatzierung für eine Woche und gehen nicht mehr aus dem Kopf. Immerhin sind es unglaublich coole und catchy Popsongs der letzten Jahre, die verdammt nocheinmal alle mit den vier Akkorden D-A-Hm-G spielbar sind und genau deswegen einen Song ergeben.
Alle müssen lachen, wenn am Anfang des Musikvideos gezeigt wird, dass Benny die vier Akkorde spielt und Jordan dann sagt »Ah that’s Don’t stop believin’« von Journey (und Lee nachsetzt »and the cast of Glee«) und dann setzt Benny nochmal an und spielt den 4ChordsSong und es klingt so verdammt cool! Verdammt cool!

Sie nehmen damit die Popindustrie aufs Korn, zeigen, dass die Welt abertausende Dollar hingelegt hat für Songs, die alle die gleiche Akkordfolge haben.
Wenn du dann am Lagerfeuer sitzt und dieses Lied spielst und zwar nicht alle durchgehend mitsingen können, aber ab und an einen Liedfetzen mitperformen, dann ist das schon ziemlich cool!

Kennst du den 4 Chords Song? Wie findest du ihn? Wie viele Lieder hast du erkannt? – Lasst es mich wissen!

Einen wunderschönen Tag, Itchy

#theliterarymixtape vol 03. »Shatter Me-Trilogie«

The Literary Mixtape

Volume 03: »Ich fürchte mich nicht/Rette mich vor dir/ Ich brenne für dich« von Tahereh Mafi

#1 Sleeping at last: Heirloom
#2 Bryan Adams: Not Romeo, not Juliet
#3 The Neighbourhood: Flawless
#4 Woodkid: Run Boy Run
#5 Incubus: Love Hurts
#6 Florence + the machine: Shake It Out
#7 The Lumineers: Falling
#8 Gabrielle Aplin: Salvation

Wie findet ihr die Reihe? Findet ihr, die Musik beschreibt die Geschichte gut? Wir fühlt ihr euch während dem Hören? Welche Lieder sind neu für euch? – Lasst es mich wissen!

Tessa Gray – »If no one in the entire world cared about you, did you really exist at all?«

Tessa Gray ist ein Mysterium für mich.
Als Heldin der Clockwork-Reihe war sie mir immer eine interessante Persönlichkeit.

09 Header Gedanken über Persönlichkeiten mit Wasserzeichen

Es gibt eine Menge starker Frauen in Büchern und auch Tessa ist eine davon, aber sie ist gleichzeitig auch nicht die einzig ware.

»Men may be stronger, but it is women who endure.«

Tessa Gray, heißt eigentlich Theresa ist in New York geboren und aufgewachsen und hat da zusammen mit ihrem Bruder Nathaniel bei ihrer Tante Harriet das Leben eines Menschen gelebt, ohne von der Existenz der Schattenjäger und Schattenweltler zu wissen. Erst als sie mit 17 Jahren zu ihrem Bruder nach London zieht, weil ihre Tante gestorben ist, wird sie hineingezogen in die dunkle und düstere Welt der Schattenjäger.

Kommen wir zu einem unglaublichen Charakterstilmittel, das man in der Literatur oft findet und hier auch genutzt wurde – ironisch, wie ich finde.

Theresa Gray (also Grau) ist ein Mädchen mit regenGRAUEN Augen und mausbraunen Haaren. Sie bezeichnet sich selbst als Durchschnitt und hat einen ernsten Gesichtsausdruck. Sie ist nicht so auffällig, weder durch Aussehen, noch durch ihr besonders extravagantes Auftreten. Sie ist eine junge Frau, die eher zurückhaltend ist, aber auch ihre eigene Meinung kundtun kann. Man könnte meinen, sie wäre eine graue Maus und genau das soll ihr Name auch implizieren. Clever Frau Clare, wirklich clever.

49-tessa-grayTessa ist also die »durchschnittliche« Hauptfigur aus einem Jugendbuch, mit der sich jeder identifizieren kann, die in ihren eigenen Augen natürlich eher weniger beeindruckend ist, aber von vielen anderen als besonders und unglaublich schön wahrgenommen wird – das ist dann wieder einmal ein Klischee!

Tessa für sich, wenn man sie auf den ersten Blick sieht, scheint also nicht wirklich aufzufallen, außer durch ihre Größe (sie ist ziemlich groß…). DOCH!

Irgendetwas muss sie haben, dass sie zu einer so beeindruckenden jungen Frau macht, dass sie nicht nur einige Bösewichte Londons für sich haben möchten, sondern sich auch zwei der besten Freunde auf dieser Welt wegen ihre voneinander »distanzieren«.

Denn Tessa hat nicht nur alle anderen Schattenjäger des Londoner Instituts verzaubert, sondern auch Will Herondale und Jem Carstairs, die besten Freunde und Parabatei, die die Welt je gesehen und gerochen hat vollkommen für sich gefangen.

Will, der sich geschworen hat, dass er niemanden mehr an sich heranlässt und der schon für Jem eine Außnahme gemacht hat, öffnet sein Herz und bringt es nicht über dieses so gemein und fies zu Tessa zu sein, wie er eigentlich möchte.

Auch Jem, der nie jemanden die Bürde seiner Krankheit mitauflegen wollte, war Tessa so weit verfallen, von Kopf bis Fuß, dass er gar nicht mehr in der Lage war, selbstaufopfernd zu sein.

Theresa Gray – ein magisches Mädchen mit ganz wundersamen Fähigkeiten. Die einzige ihrer Art und einfach amazing. Sie verzaubert Menschen, nicht nur durch ihr Aussehen, sondern viel mehr durch ihre Schlagfertigkeit und ihrer starken Liebe und Zuneigung.

Außerdem ist sie auch noch ein ungemein großer Bücherwurm, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ein Leben wie in einem ihrer Lieblingsromane zu leben.
Lucie, ihre Tochter wurde nach einer der Figuren aus Charles Dickens Roman »Eine Geschichte von zwei Städten« benannt, das nenn ich mal librophil!

Tessa Gray soll uns den Eindruck vermitteln, sie wäre eine graue Maus und nichts besonderes, aber jeder der ihr gegenübersteht und mehr als nur fünf Minuten mit ihr verbringt, der erkennt, dass das nicht stimmt: das sie eine fantastische, intelligente, warmherzige, selbstbewusste und starke junge Frau ist, die in einer männerdominierenden Gesellschaft trotz widriger Umstände ihren Willen durchsetzt und Berge versetzt!

Kennt ihr Tessa? Habt ihr die Clockworkreihe gelesen? Was haltet ihr denn davon? Was denkt ihr über das Setting? Wie empfindet ihr Tessas Darstellung im Buch? – Lasst es mich wissen!

Lasst das Licht an, Itchy

Cassandra Clare – Lady Midnight: eine Rezension

55 Lady MidnightAutorin Cassandra Clare
Sprecher Simon Jäger
Titel Lady Midneight (Die Dunklen Mächte 1)
Dulogie/Trilogie (1/3)
Hörbuch
Zeit
28 Stunden 7 Minuten
Verlag dhv der HÖRverlag
ISBN  3844521283
Preis 15,95 € bei buecher.de
Genre Jugendbuch, Fantasy, Romance, Abenteuer
Erschienen 13. Mai 2016

[WENN DU CHRONIKEN DER UNTERWELT UND CHRONIKEN DER SCHATTENJÄGER NOCH NICHT GELESEN HAST, DANN WIRST DU IN DIESER GESCHICHTE GESPOILERT – DAMN!]

Inhalt

Emma und die Blackthorne-Geschwister sind ein eingeschworenes Team, denn immerhin mussten sie seit dem dunklen Krieg alleine  überleben und erwachsen werden und dabei nicht eingehen wie die kleinen Pflänzchen. Denn Julien ist seit er zwölf Jahre alt ist nunmal Vater und Mutter für seine jüngeren Geschwister und nebenher muss er auch noch auf die impulsive, risikofreundliche und alles andere als pflegeleichte Emma aufpassen, denn das ist es, was Parabatai füreinander machen. Wenn dann die Mordserie durch Los Angeles gar kein so weit entferntes Problem mehr ist, sondern auch für die jungen Schattenjäger des dortigen Institutes von enormer Bedeutung wird, da folgt eins dem anderen und wir sind wieder ein der Welt der Schattenjäger und Schattenweltler und Dämonen.

Meine Meinung

Ich war ein Kind und sie war ein Kind
Am Meeresufer allhie,
Doch wir liebten uns heißer als Liebe liebt,
Ich und schön Annabel Lee,
Liebten uns so, dass die Engel im Blau
Bedräueten mich und sie

Das ist ein ziemlich langes Hörbuch mit unglaublich vielen Stunden an Hörzeit und zahlreichen Autofahrten, in denen ich dann immer noch ein bisschen im Stillstand sitzen musste, damit ich noch weiter in Emmas und Juliens und Marks und Christinas Welt reinhören kann.

Ich hab dieses wunderbare Hörbuch vom Bloggerportal bekommen (wofür ich mich auch jetzt einige Wochen später noch sehr herzlich bedanke) und dann eben wegen der 28 Stunden Hörzeit ziemlich lange gebraucht, bis ich fertig war mit dieser verrückten und aufreibenden Geschichte.

Ich mag das Cover nicht. Punkt.

Die Geschichte hinter den Worten im Gegensatz sehr gerne. Wir haben eine bezaubernde Familiengeschichte mit viel Liebe und Kampf, um Zeit und Verantwortung und Zusammenhalt. Wir haben nicht nur Liebesgeschichten, die an manchen Ecken etwas zu schnell gehen für meinen Geschmack. Mitreisen tun sie trotzdem, aber so richtig. Wir haben einen Bösewicht mit einem ausgezeichneten Plan und wirklichen Motiven, wir haben das Gegenspiel zweier Parteien in einem ausgewogenen Mächteverhältnis mit einer guten Lösung für den Konflikt. Es gibt einen ausgezeichneten finalen Kampf und das nicht nur nach außen, sondern auch im Herzen und im Kopf und überhaupt.

Lady Midnight trägt eine ähnliche tragische Hintergrundstimmung mit, wie schon Clarys und Jace‘ Geschichte und der von Tessa und ihren beiden liebsten Menschen.
Aber gleichzeitig schafft es Cassandra Clare auch wieder, verdammt lustige Dialoge zu schreiben, bei denen man auch gerne herzhaft lachen darf, wenn man sich traut.
Vor allem Emma ist so wunderbar unverblümt und sarkastisch, dass ich sie nur lieben kann.

»Ich dulde dich in meiner Nähe, weil ich Publikum für meine geistreichen Bemerkungen brauche.
– S. 310

Emma und JulienEmma ist die natural Beauty und nicht so ganz wie Clary das Kindchenschema, sondern eher die Art von Mensch, vor der man ruhig Angst haben kann. Gleichzeitig zeigt sie hier so viele weiche und verletzte Seiten, die uns daran erinnern, dass sie nuneinmal erst 17 Jahre alt ist und nur ein sehr großes Mundwerk hat. Sie ist ein bisschen wie Jace Herondale in weiblich – sarkastisch, arrogant und verdammt verletzt.

Julien ist das ruhige und beständige Gegenstück zu Emma, der viel zu schnell erwachsen werden musste, um seinen Geschwistern der große Bruder zu sein, der ihnen alles das geben kann, was sie durch den Verlust ihrer Eltern nicht haben können.
Außerdem ist Julien Künstler und spricht viel mehr durch Farben und Pinselstrichen über seine Gefühle.

Die Blackthorne Geschwister sind hillarious – Ty ist mein Kieren und Markspecial precious potatoe-boy, der in seinen übergroßen schwarzen Hoodies und den Röhrenjeans einfach immer nur sehr punkig und nerdig ist. Livvy würde alles für ihren Bruder tun, denn nichts auf dieser Welt liebt sie mehr. Dru und Tavy sind ebenfall absolut entzückend!

Christina ist abgefahren cool, mit spanischen Schimpftiraden und einem gebrochenen Herzen und so viel Mut!

Cassandra Clares Schreibstil ist wie immer grandios (ich mag den wirklich sehr, sehr gerne!) und Simon Jägers Stimme passt super in diese Welt von Meer, Sonne, Schatten und den dunklen Seiten der Lebenden.

Autor

Schon als Kind hat Cassandra Clare viel gelesen. Bücher waren ihre treuesten Begleiter in einer Zeit, in der ihre Eltern mit ihr durch die Welt zogen. Cassandra Clare lebte, noch bevor sie zehn Jahre alt war, in vielen Ländern, darunter die Schweiz, England und Frankreich. Nach dem College ging sie nach Los Angeles und New York, um für diverse Unterhaltungsmagazine zu schreiben. Die Welt von Britney Spears und Paris Hilton war jedoch nicht wirklich die ihre. 2004 begann Cassandra Clare ihren ersten Roman zu schreiben, inspiriert vom Bezirk Manhattan in ihrer Lieblingsstadt New York. Mit ihren „Chroniken der Unterwelt“ war sie schnell so erfolgreich, dass sie 2006 den Job als Societyreporterin an den Nagel hängen konnte. Heute lebt sie mit ihrem Freund und zwei Katzen in Brooklyn, New York.

Fazit: Lady Midnight ist anders, als erwartet. Du merkst den Charakteren ihr Alter an, kannst dich in ihren Problemen verlieren und fieberst mit bei dem Abenteuer, das so schrecklich schön dramatisch ist. Ein Buch für alle, die bereits die Chroniken der Schattenjäger und die Chroniken der Unterwelt super fanden, für alle, die gerne Bücher über absolut liebenswerte Charaktere lesen, ein Buch für die Feuerherzen unter uns, denn Emma ist so Badass!

Plot                          ✪✪✪✪/5✪
Cover                         ✪✪✪/5✪
Charaktere         ✪✪✪✪✪/5✪

JUNI 2017

review-mit-wasserzeichen

Blogeinträge

4. Juni: #theliterarymixtape vol 02. »Der Nachtzirkus«
8. Juni: PodGedichtung – eine Pilotfolge!
15. Juni: Marie Lu – Legend #1 (Fallender Himmel): eine Rezension
18. Juni: John Green »The world is not a wish-granting-factory.« Vielleicht, aber gut ist es trotzdem!
22. Juni: #myfandomidentity »Percy Jackson«
25.  Juni: Vance Joy: Mess is mine
29. Juni: eine Zeichnung 😉

Gelesene Bücher

  • Eoin Colfer: Artemis Fowl – Die Verschwörung
    » klassischer Colfer – I love it!
  • Shani Boianjiu: Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst
    » interessant wäre wahrscheinlich zu nichtssagend. Ich fand es bewegend, aber auch ernüchternd.
  • Bram Stoker: Dracula
    » erst zur Hälfte, aber ich mag es 😉

Erhaltene Bücher

Nada – jaja das könnt ihr mir ruhig glauben. Ich muss nicht immer Bücher kaufen, vor allem weil ich auch nicht so wirklich viel diesen Monat gelesen habe.

Musik

So viel Musik, so viel Musik! Oh – my – godness!
Ich habe Vance Joy für mich entdeckt und seine gesamte Sammlung an catchy Songs – perfekt für den nächsten Roadtrip (wobei mein nächster Roadtrip wahrscheinlich mit einem Metalhead und einem Otaku sein wird und es wird musiktechnisch Streit geben!).

Tokio Hotel und Dodie Clark haben mich noch immer in ihrer Gewalt – rauf und runter und so!

Außerdem wieder einmal ganz alte Sachen, wie die Gorrilaz rausgekramt und auch nocheinmal Von wegen Lisbeth eine Chance gegeben. »Wenn du tanzt« ist schon nicht schlecht, auch wenn ihr Stil furchtbar abgehakt ist. Es ist tatsächlich tanzbar!

Hab meinem Papa zur Beruhigung (nachdem er mit Gimp nicht so ganz klar gekommen ist) und weil er momentan auf Psychodelic steht Tame Imapala mit »Feels like we’re only going backwards« gezeigt und es dann auch für mich selbst wieder entdeckt.

Im Gegenzug hat er mir die Britpop-Band »Metronomy« vorgestellt und ich bin dezent begeistert – wirklich ansteckend und nicht das Übliche!

Serien

Nachdem das Finale zu »The Vampire Diaries« gerade lief und es deswegen nocheinmal in aller Munde war, hab ich reingeschaut, bemerkt, dass ich noch zwei Staffeln schauen müsste und es dann wieder aufgegeben. Ne danke…

Außerdem gibt es jetzt ganz neu auf YouTube eine Webserie von Funk. »Girl Cave« brilliert nicht unbedingt durch die unglaubliche schauspielerische Leistung, aber es sind tolle Protagonisten, es ist knackig kurz und hat einen coolen roten Faden.

Erlebtes

Viel, so viel und dann auch wieder nicht und irgendwie schon – bäm!

Gleich am 3. Juni sind wir in den Bus gestiegen und für 8 Tage mit 19 pupertierenden Jugendlichen nach Bella Italia gefahren. Ferienfreizeiten sind ja sowas von cool! Tag 3 – alle Betreuer haben krasse Augenringe! Bin aber eher für Kinder geeignet, glaub ich – Teenagermädchen sind eine Qual und ich nicht cool genug.

Da du pro Tag auf einer Freizeit 12 Stunden einträgst und ich eigentlich 7,8 Stunden am Tag zu arbeiten habe, um mein Soll zu erfüllen, war die Woche darauf ersteinmal URLAUB angesagt und ich bin in die Heimat gefahren.
Sechs Tage mit den Waldmenschen (Spätnachtgequassel und Wassermalfarbenbilderfreude), bei den kleinen Cousinsen (Freibad und Babykatzenverkuscheln), Freibad daheim und Kindheitserinnerungen pur (mit Singstar, Mario Kart an der Wii und Sandwicheis auf dem Trampolin unter dem Sternenhimmel) und ein Geburtstag, der erst sehr awkward war (weil nocheinmal zwei ehemalige Klassenkameraden da waren, die Unwohlsein vermittelt haben, aber so richtig), später aber sehr cool wurde, weil wir am Lagerfeuer gejammt haben und traditionell unsere Geschter in unheimliche Masken verwandelt haben.

»Ich hab eine Kruste an meiner Bruste. Willst du sie einmal nur spüren, musst du sie berühren…«
– fragt gar nicht erst!

Die Woche danach war auch noch sehr cool, weil ich nach München gefahren bin, um mit ein paar anderen FSJlern für die Büroeinweihung unseres Trägers die musikalische Unterhaltung zu sein. In diesem Zusammenhang haben wir noch den FSJ Kultur-Song das erste Mal vor Puplikum gespielt – war schon sehr geil!

Ja und was steht jetzt an? Was steht an?

Ich hab meinen Feierabend damit verbracht, das Zimmerchen hier in der oberbayrischen Kleinstadt auszuräumen und meinen Kofferraum voll mit meinem Leben zu machen, damit ich es wieder heimfahren kann, denn in zwei Wochen werde ich das kleine Zimmer verlassen (hoffentlich ohne je wieder zurückzumüssen!).
Im Anschluss ist dann gleich das erste Festival diesen Jahres für mich und zwei Wochen Urlaub!
Der August wird wieder eine Aneinanderreihung von Events, die an mir vorbeirauschen: eine Woche Arbeit, eine Woche Seminar, eine Woche Überstunden abbauen, Mittelerdefest, eine Woche Chiemseecamp und dann ist das FSJ Kultur zu Ende!
(Also theoretisch, weil praktisch ist da noch eine Theaterauffühung im September und die erste Radiosendung des Monats, die ich noch mitbegleite, damit es nicht in Chaos endet und so, also yeah – time is running!)

Interessantes

Ich hab mich ein bisschen verschaut in das »Kliemannsland«, sind sympathische Videos und auch irgendwie spannend, wie sie eine ganz eigene Zivilisation aufbauen, dabei aber nicht irgendwie einengend wirken und wie eine Sekte, sondern viel mehr Platz für alles bieten, was man ist und sein möchte und machen möchte!

Ich hab mit einer Musicalbegeisterten Freundin das erste Mal in meinem Leben »Hairspray« angeschaut und muss sagen, dass es mir ungemein gut gefällt! Gute Lieder, coole Stimmung und krasse Botschaften!

Anlässlich eines Geburtstages hab ich ein Grammophon nur aus Papier/Karton und Strohhalmen gebastelt – einen ganzen Tag lang! Das Ergebnis war so mittelprächtig – sah halt schon sehr billig aus, aber gut…

Der Juni ist vorbei – wo bleibt die Zeit? Verdammt, wo bleibt die Zeit? Nur noch zwei Monate und ein neuer Schritt im Leben beginnt – damn!

Ah und falls ich es noch nicht erwähnt habe: Ich hab ein Praktikum beim Radio und werde vorraussichtlich vom zweiten Oktober bis Ende Dezember bei einem Lokalradio arbeiten: ich bin schon so unglaublich aufgeregt, aber freu mich schon auch sehr auf alles, was ich lernen werde – hui!

Mischief Managed – ein Marauders Fanfilm, der mir gefällt! Schaut rein:

Wie war der Juni für euch? Was habt ihr spannendes erlebt? Wir habt ihr euch gefühlt? Welche Musik habt ihr gehört? Was war das beste Buch, das ihr gelesen habt? Was ist eure Botschaft für diesen Sommer? – Lasst es mich wissen!