#TAG: Versatile Blogger Award

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Hui!
Wenn uns nichts besseres einfällt, trudelt zum Glück eine kleine Nominierung ein und jemand denkt an uns 🙂

[Eigentlich ist es wordBUZZz und sie ist ja nicht irgendjemand – hi du!]

Ein kleiner Seelenstriptease ist dann wohl mal wieder angesagt und das ist gar nicht so leicht, muss ich euch sagen. Finde ersteinmal 7 Fakten über dich, die die Umwelt um uns herum erfahren darf…
Here we go!

Kleine Vorwarnung: das wird gefühlt richtig deeper shit, mal schauen, ob ich das irgendwann bereue. Das wird ein Outing der ganz besonderen Art.

Ich sollte das beruflich machen
Ich bin ein unmöglich unangenehmer Mensch, weil ich jeden und allen, vor allem meinen Liebsten sehr leicht und ohne zu zögern eine unglaublich schlechtes Gewissen machen kann. Also das geht praktisch in nur einem Satz, der jeden einen Moment stolpern lässt und ein unangenehmes Zwicken spüren lässt. Das ist natürlich für mich jetzt auch nicht so angenehm, weil ich ja dann immerhin als unangenehm und anstrengend wahrgenommen werde. Bin ich auch.

T-Shirt in die Hose, Räubertasche und los!
Ich war ein wildes Kind und wohl genau das, was man so wollte, denn ich war super pflegeleicht, eines dieser Kinder, die immer dreckige Kleidung nach der Schule angezogen haben und dann den ganzen Tag alleine im Garten und im Hof herumspaziert sind.Ich hab grundsätzlich immer eine Mütze (ganz gleich ob Schild-, Zeitungsjungen- oder Baskenmütze, immer eine Mütze) getragen und dann auch noch Hosen, die von der Gesellschaft als Hosen für männliche Kinder verkauft wurden.
Ich hab mir nie die Haare zu einem Zopf flechten lassen und hab mir grundsätzlich und entgegen jeder Bequemlichkeitsregel das T-shirt in die Hose gestopft, weil es cool ausgesehen hat. Obwohl ich mir heute nicht mehr die Oberteile in die Hose stopfe, laufe ich dennoch immer noch Kleidungstechnisch so neutral herum wie sonst. Die Mütze hab ich zwar gegen einen unordentlichen Wuschel an Dreadlocks getauscht, aber ich trage immer noch gerne bunte Bandanas und auch ab und an eine Räubertasche, in der sich alles finden lässt, was ich auf meinen Abenteuern eben so brauche.

Das Sein erkunden
Ich habe fest vor außergewöhnlich zu leben, alles mögliche einmal auszuprobieren und dann festzustellen, dass das eine oder andere nicht so wirklich mein Ding ist.
Genau deswegen steht auch der Plan:Wenn ich mit 40 Jahren noch nicht gestorben bin oder DIE eine Person gefunden habe oder ein entfernt menschliches Wesen in die Welt gesetzt habe, dann werde ich ein Jahr lang oder wenn es mir gefällt auch länger in einem Kloster unter Nonnen verbringen und mich selbst und die Geisteswelt erkunden.

Look up to the sky, the stars are so bright
Wenn ich gerade alleine bin, mitten in der Nacht und von einem wunderbaren Abend mit den Waldmenschen oder anderen Freunden nach Hause komme, dann wandere ich gerne noch in meinen Abenteuergarten, setzte mich da ins Gras oder auf das kleine Bänkchen und beobachte dann eine ganze Weile noch den Sternenhimmel. Manchmal beglücke ich dann Freunde noch über sehr lange Sprachnachricht aus meinem Inneren, oder manchmal singe ich auch ein leises Lied oder manchmal da denke ich einfach und denke und denke in den Himmel rauf, weil das immer magisch ist, wenn du alleine mit der Dunkelheit bist.

Ich glaube nur das, was ich erlebt habe
Ich oute mich als Jungfrau der romantischen Liebe, denn auch mit meinen 19 Jahren ist mir bis heute noch keine einzige Person über den Weg gelaufen, die mich vom Hocker gehauen hat, die mich begeistert hat, die mich interessiert hat oder sonst ähnliche Gefühlsregungen in mir hervorgerufen hat.
Infolge dessen glaube ich zwar an die Liebe, allerdings nicht an die magische, romantische Liebe die mich so komplett Gehirntot macht wie manch einer es beschreiben würde.
Romantische Liebe ist ein Kostrukt der Telekinesenbären, die uns insgeheim steuern und als Sklaven halten und um immer genug Sklaven haben, erzeugen sie das Konstrukt der romantischen Liebe, damit wir uns vermehren. Ich mag die Bären, weil sie die Fortpflanzung damit auch mit etwas scheinbar traumhaften verbinden, aber ich bin nunmal ein Rebell und doch wahrlich nicht steuerbar, meine lieben Bären: ich falle nicht auf euere Tricks rein!

Der Sinn
Ich glaube an Gott und an Jesus und dass die beiden und der Geistheini uns alle Sünden erlassen und wir ins Paradies kommen.
Ich glaube, dass ich mir um den Sinn im Leben nicht so viele Sorgen machen muss, weil die drei mich sicher für eine kleine Aufgabe in der großen Mission brauchen und wenn meine Zeit gekommen ist, dann weiß ich es auch und bis dahin mach ich einfach mein Ding!
Seitdem ich das weiß, ist mein Leben ein reines Fest der Entspanntheit, denn irgendwie läuft das schon alles, denn ich bin ja nicht alleine!

Lasst uns so richtig bescheuert cool sein
Ein Klassenkamerad hat mir und den anderen Waldmenschen irgendwann mal offenbart, dass wir deswegen von den »Krass-coolen-Vollidioten-Kids« in unserem Jahrgang in Ruhe gelassen werden, weil wir selbst als Mobbingopfer nichts taugen, weil wir zu freakig sind. Sprich: wir sind zu outerspace, zu sehr in unserer Welt, zu weit weg in einer anderen Galaxie, dass wir im Grunde nicht antastbar sind. Uns trifft nichts, weil sich unser Denkmuster zu stark unterscheidet und damit konnten sie nicht umgehen.
[Das ist der tollste Schutzpanzer, den man haben kann – man hat dabei nämlich auch noch eine ganz große Menge an Spaß!]
Natürlich hilft es, wenn du einen Haufen lieber Freunde hast, die dich in allen Verrücktheiten unterstützen und auch ähnlich denken, aber auch so kann man ganz im Stil von Luna Lovegood ganz famos leben. Sei eine Attraktion und so abwegig, dass es gar nicht mehr als Mensch und damit als schwacher Mensch durchgeht!
Das ist wohl die Devise, nach der ich ganz fabelhaft lebe. Genau das hat mir geholfen ein fast unzerrütbares Selbstvertrauen aufzubauen und die Schamgrenze auf einer konstanen 0,00001 zu halten. Wenn einem etwas peinlich ist, dann muss man nur zwei mal kurz über sich selbst lachen und alles fällt ab!
Sobald du vergisst, was es bedeutet »zu passen« wirst du immer tanzen, während alle nur in die vorhergesehene Form laufen und diese dann ausfüllen. Wir hüpfen darüber.
Wenngleich du dich immer noch als sterbenslangweilig und wahrlich gewöhnlich bezeichnen würdest, sieht dich aber ein anderer gleich als etwas ganz abwegiges und genau das musst du dir zum Vorteil machen und noch verdoppeln – BÄM deine Geheimwaffe!

Hi, mein Name ist Itchy oder Ida oder Mia oder DER ZERSTÖRER oder ich und ich oute mich! Oute auch du dich und lerne die Grenze deines Peinlichkeitsradars kennen!
Jetzt ganz neu im Handel: der Versatile Blogger Award – für ein paar sehr freie Gedanken und nur für dich und deine Stalker!

Ich nominiere alle die, die sich zugehörig den Guardians of the Books fühlen und diesen Tag noch nicht in ihrer Selbsthilfegruppe angewandt haben.
Außerdem nominiere ich jeden, der insgeheim denkt, dass seine Nase nicht ganz richtig ist! (Kurzer Notiz, falls das wirklich der Fall ist: deine Nase ist großartig, geradezu einleuchtend wunderbar, besonders wenn ich sie dir noch hellgrün anmale!)

Lasst euch nicht für dumm verkaufen und lest bloß keine schlechten Fanfictions!
Das Leben ist zu kurz dafür.
Itchy

19 – und jetzt?

Vor so ziemlich genau 2,5 Wochen hat sich wieder einmal der Tag meiner Geburt gejährt.
Wir sind jetzt 19 Jahre alt, kommen uns tatsächlich auch endlich mal krass erwachsener vor und sind irgendwie trotzdem ein bisschen neben der Spur.

An besagtem Tag war das Gefühl des älter werdens nicht so wirklich da, denn wenn dir dann um 0.00 Uhr die lieben Waldmenschen eine wunderbar bescheuerte Geburtstagsnachricht schicken und du darauf nur mit Sarkasmus und ein paar Emojis reagieren kannst, dann ist das zwar echt schön, aber auch nur so halb Geburtstag.

Denn du wachst nicht auf, gehst in die Küche und Mama schmeist den grausamen Geburtstagstusch an, wie eigentlich schon immer.

Du isst nicht etwa schon mal ein Stück vom russischen Zupfkuchen, den es jedes Jahr an deinem Geburtstag gibt.
Du hältst nicht die Blödmänner von Klassenkameraden auf, sobald sie von deinem Ehrentag wissen, einen jeden Lehrer davon zu überzeugen, dass dir alle ein Lied schmettern müssen (immerhin ist das ja auch überhaupt nicht eigennützig, um den Unterricht zu verzögern).Du kommst auch nicht Mittags nach Hause und wartest auf die Verwandtschaft, mit denen du dann erst nochmal Kuchen isst, sämtliche Playmobilsachen vom Dachboden holst oder zusammen Ubongo bis zum Umfallen spielst.
Du fällst auch nicht am Abend vollkommen erschöpft ins Bett und strahlst trotzdem noch.

Stattdessen bist du am Morgen deines 19. Geburtstags etwas neben der Spur, vergisst auf dem Rausweg deine Kopfhörer, machst dich dann auf den Weg zur Arbeit durch diese graue Kleinstadt, die du vorrübergehend deinen Zweitwohnplatz nennst und landest auf der Arbeit, wo alle erst ganz geschäftig wirken und dann nachdem etwas weniger wichtiges geklärt ist, stellen sich deine Arbeitskollegen auf und singen „Happy Birthday“ für dich.

Dann überreichen sie dir einen total süßen Gutschein für einen Kinobesuch inklusive Popcorn und Spezi (ich bin großer Spezifan!) und du musst noch eine Stunde später grinsen.

Den ganzen Tag auf der Arbeit bekommst du dann nette Nachrichten von deinen Freunden und der Familie und hast dann noch bis um 19.00 Uhr zu tun, weil ja noch eine Reportage über die Tanzgarde aufgenommen werden muss.
Nach den Aufnahmen setzt du dich aber endlich fast schon zu müde, aber voller Vorfreude ins Auto und fährst die zwei Stunden in die Heimat, um da von den Eltern in die Arme geschlossen zu werden und ersteinmal gemeinsam mit einem kleinen Gläschen Eierlikör anzustoßen.

Noch nie in meinem Leben hab ich meinen Geburtstag am offiziellen Tag so wenig gefeiert und ich fand es erstaunlich gut den Tag der Existenz nicht direkt am Tag der Existenz zu feiern. Wir haben dann den Tag drauf gefeiert, dass ich jetzt 19 Jahre zähle und da genauso wie immer und das war super, weil nicht am laufenden Band das Telefon geklingelt hat, sondern viel mehr alles entspannt war.

Jetzt bin ich 19 Jahre alt und das auch schon fast 3 Wochen lang und es fühlt sich gut an und wirklich fast schon ernstnehmbar, denn nicht mehr lange und ich bin kein blutiger Anfänger mehr.
Eine tolle Kollegin (die mir ein Harry Potter-Ausmalbuch geschenkt hat!!) meinte, dass sie findet, dass man mit 18 noch so »Hach, süß 18, gerade so nicht mehr Teenager« ist und mit 19 schon eher »solide 19, das ist ein Mensch der ins Leben startet, aber schon auch wirklich krass cool ist« (also der letzte Satz ist von mir…) und genau so geht es mir. Ich bemerke nun, dass ich mich tatsächlich abhängig von einer winzigen Zahl (und einem Jahr) erfahrener und selbstständiger, in mir ruhender fühle.

schwindeligManchmal überrennt mich das dann auch und ich wanke für einen Moment, oder mir geht alles zu schnell, wie gerade jetzt. Alles geht so schnell und reisend und mir schwirrt der Kopf. Mir ist nicht mal nur metaphorisch schwindelig, wenn ich aufstehe, wenn ich die Augen schließe oder wenn ich um eine Ecke biege.

Als würde auch mein Körper nicht mehr so ganz durchblicken was passiert, ein bisschen wie Schleudertrauma nur nicht so negativ oder nicht so klar.

Wir hatten in der letzten Woche unser zweites FSJ-Seminar mit dem Thema Identität und da gibt es doch diese Karten mit den Wesen, die mal ausschauen wie Toast, mal wie eine Kartoffel, mal wie ein Marshmallow und die geben alle eine Stimmung wieder und genau da ist mir aufgefallen, dass ich mich schwindelig fühle:

Die Zeit rennt, mein Kopf rennt, mein Leben rennt und das immer schneller und wilder und manchmal drehen sie auch alle zusammen Ehrenrunden, weil sie ja nicht zu schnell sein wollen, weil das nicht gut geht und dann wird mir ganz schwündelig, weil…
… ja weil halt.

Vielleicht sollten wir diesen Blogeintrag hier beenden.
Das ist ein Verwirrungspost, weil sich die Welt manchmal zu schnell dreht und wir es ja doch nicht schaffen mitzuhalten und deswegen sollten wir nicht immer wie verrückt versuchen mitzuhalten, weil das viel zu viel ist.

Ich werde mich jetzt für einen Moment entspannt an den Spielfeldrand setzen, ein paar Flaschen Wasser trinken und meinen Hochroten Kopf dabei abkühlen lassen.

Nicht alles ist ein Wettrennen, aber alles ist eine Schlacht und manchmal muss man sich und seine Schar zurückziehen, um dann wieder gestärkt und gefestigter in den Tag zu starten.

Hi, mein Name ist Itchy und ich ruhe mich jetzt nochmal ein bisschen aus, bevor ich wieder voll durchstarte.

Peek-A-Boo

Mein Statement zur Kunst

Nach einer kurzen Wiedereingliederung von drei Arikeln, kommt jetzt eine kleine Erkärung.

Gerüchte wurden schon über mich gestreut, manch einer dachte, ich wäre gestorben.
Das Leben in dieser Welt steht am Zenit.

»Und was hast du so gemacht über Weihnachten?«
»Ich hab Fanart für meinen Blog gemalt.«
»Ich finde das toll, man soll ja selbst sein größter Fan sein.«

Und genau das hab ich jetzt gemacht – nicht etwas Fanart von mir und meinem lieben Blog – nein ich hab Fanart gezeichnet, gemalt, eingescannt und bearbeitet.
Für den Blog, damit alles seine Urheberrechtsrichtigkeit hat.

Deswegen gibt es jetzt zu sämtliche Rezensionen, Gedanken über Persönlichkeiten und zu ein paar andere Artikel selbstgezeichnete Kunstwerke.

Das ist übrigens nicht nur eine Erklärung, sondern auch ein dezenter Hinweis darauf, dass ihr gerne meine älteren Beiträge durchstöbern dürft!
Ja, also das ist wirklich nur ein dezenter Hinweis!
Ganz subtil, ganz subtil.

Ja und dann gibt es da noch das Blogtheme, das zwar beibehalten wurde, aber um ein tolles neues Header erweitert wurde! (Oh, was bin ich stolz darauf!)

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Ja und überhaupt sieht es jetzt endlich mal so aus, wie ich es schon immer gerne haben wollte!

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Deswegen oder vielleicht auch einfach, weil mein Kopf keine Zeit für so viele Sachen gleichzeitig hat oder vielleicht auch weil die Muse fehlte, war ich in der Zeit einfach nicht so bereit weierhin den Blog mit Inhalten zu füttern.

Das hat mir eigentlich wirklich gut getan! Jetzt bin ich auch wieder bereiter und überhaupt zufriedener mit mir und meinem Blog.

Einzig alleine eine Sache fehlt mir jetzt noch: eine eigene Blogdomain!
Ohne ».wordpress.de «, das wäre toll.
Ein Problem stellt sich mir jetzt noch: Wie mache ich das genau?

  • Kaufe ich bei wordpress.com den Tarif »persönlich« (inklusive eigener Domain und mehr Speicherplatz)?
  • Oder lade ich mir bei wordpress.org wordpress auf den PC und hoste dann meine eigene Domain bei einem anderen Service?
    Wobei dann auch die Frage nach dem richtigen Service aufkommt?

Ich hab schon die Vor- und Nachteile erforscht, bin mir aber nicht sicher, ob ich das wirklich möchte, dass ich mich komplett selbst absichere vor Hacker etc.?
Andererseits kann man bei wordpress.org ein eigenes Theme programmieren, aber da ich jetzt noch nicht so wirklich in HTML fit bin ist das eh noch kein Thema.

Das ist eine entscheidente Frage/wichtige Fragen! Und ich bin wahrlich überfordert!
Wie sieht das denn bei meinen Kollegen aus, die eine eigene Domain haben?
(Also ich beziehe mich da auf Isabella von chaosdiaries, Kati von Zeitzulesen und Julia von Julias Wunderland und die andere natürlich, die auch eine eigene Domain haben).

Ich war schon lange nicht mehr so stolz auf mich, wie nach dem Fertigstellen der ganzen Bildchen, denn immerhin hab ich die Woche vor Weihnachten, die Woche zwischen Weihnachten und Silvester und die Woche nach Silvester daran gearbeitet.
Der Header entspricht endlich meinen Vorstellungen!

Desweiteren hab ich dann noch von einem meiner Waldmenschen (eben jener mit dem auch das obige Gespräch entstanden ist) tatsächlich Fanart von mir bekommen.
Robin von Tintenwolken ist nämlich wirklich mein größter Fan, oder?

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Und genau damit möchte mich absolut zurückmelden – zurück zum Dienst, um euch zu begeistern mit der Kunst, der Kultur, dem Leben und meiner Person.
Auch Hallo du da hinten in der Ecke, der mich heimlich liest!
Und auch Hallo an meine Mama, die mir jetzt sogar per Mail folgt!

Bis dass die Welt sich nicht mehr dreht!
Itchy

FSJ! KUL-TUR!

Kennen Sie das? Die Schule ist vorbei, das Leben hat seine Konstante verloren, sie fühlen sich antriebslos und verlassen, alles hat an Bedeutung verloren?

Kennen Sie das? Sie haben keinen blassen Schimmer, was Sie mit ihrem Leben anfangen sollen, weil das G8 ein kleiner Drecksack ist und Ihnen ein Jahr gestohlen hat, in dem Sie reifer, überlegter und vor allem entschlossener werden konnten?

KENNEN SIE DAS? Wenn Sie das weite Feld an Studiermöglichkeiten so verängstigt, dass Sie sich nach Alternativen umsehen und dabei auf ein weiteres unüberschaubares Feld an Möglichkeiten stoßen? Kennen Sie das?

Kennen Sie das? Ins Ausland oder zu Hause bleiben? Etwas Soziales oder doch nur Geld verdienen?

Dann habe ich hier nur 1 von vielen Möglichkeiten, die wir aus einer ganz persönlichen Sicht aus erster Reihe betrachten können!

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Ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur – das ist wie ein Freiwilligen Dienst, nur mit mehr Kultur und mit einer Menge unglaublicher Menschen, die Kreativität und Talente und Herzensgüte nicht immer, aber immer öfter vereinen.

Ein FSJ Kultur ist ein Jahr, in dem du als Freiwilliger in einer Einrichtung für Kultur und/oder Bildung arbeitest, so gesehen in den Arbeitsalltag schauen kannst und behutsam ans Arbeiten, eine 39-Stunden-Woche und neue »Erwachsenendinge« herangeführt wirst.
Innerhalb dieses Jahres sind zusätzlich noch 25 Bildungstage zu erleben (davon sind 21 Tage 4 Seminare über das Jahr verteilt, bei denen du ca. eine Woche lang mit deiner Seminargruppe coole Workshops und allerhand interessante Dinge erlebst, planst und lernst, die dir in deinem späteren Leben helfen können; die restlichen 4 Tage sind mit Hospitanztagen oder angebotenen Workshops zu belegen).

Für mich ist schon eine halbe Ewigkeit klar, dass ich irgendwie in die Richtung »Kultur«, »Theater« oder »Schreiben/Kulturjournalismus« gehen möchte und demnach war ich dann absolut begeistert, als meine liebe Schwester mir von einem FSJ Kultur erzählt hat: das ist wie das Soziale Jahr, nur statt dass ich in einem Altenheim oder einer Schule arbeite, bin ich in einer Kultureinrichtung für das Jahr. Eine Kultureinrichtung; das kann ein Theater sein, eine Bibliothek, ein Museum oder eine Organisation, die sich um Kinderspieleaktionen kümmert.


In meinem Fall ist es also ein Kreisjugendring geworden, das ist eine Einrichtung, ein Verband sämtlicher Kulturvereine in einem Landkreis. Wir organisieren Kulturveranstaltungen, Spielenachmittage für Kinder, Spielen mit Flüchtlingen, haben ein eigenes Jugendradio, das live sendet und eine Theatergruppe für Jugendliche, die schon tolle Stücke, wie Woyzeck, The Importance of Being Earnest, Ödipus oder MacBeth auf die Bühne gebracht haben. Vor allem die Vielfältigkeit der Bereiche in denen ich arbeiten kann, haben mich gereizt. Da ich dieses Jahr die einzige FSJlerin in dieser Einsatzstelle bin, muss ich mich nicht auf einen Bereich beschränken, sondern kann wirklich viel machen, lernen, erleben.

Jetzt bin ich schon ein Monat lang in einer Kleinstadt 2,5 Stunden von meinen Eltern entfernt, lebe zur Untermiete bei einer Frau, die nur sehr selten da ist und wurde mehr oder weniger ins kalte Wasser geschmisse, weil unsere Verwaltungangestellte sich 2 Tage, nachdem ich angefangen hatte, den Fuß gebrochen hat. Ein Monat sitze ich jetzt schon an meinem eigenen Schreibtisch und nehme Anrufe entgegen, bin dabei, wenn Spieleaktionen mit Kindern sind, bei den Proben der Theatergruppe und habe auch schon unter enormen Adrenalinanstieg die Technik für eine Radioshow gemacht.
Ich habe eine Menge netter, ein paar unheimliche und ein paar absolute coole Menschen kennengelernt, schwebe noch ein bisschen im Delirium, weil ich gerade festgestellt habe, dass ich schon einen Monat von 12 gearbeitet habe und das so schnell ging, dass ich gar nicht richtig blinzeln konnte.
Es war wunderbar, berauschend, aufregend, nervenaufreibend und höchst erfreulich.

Ich kann natürlich jetzt noch nicht sagen, inwiefern mich dieses Jahr prägen und verändern wird, aber ich bin auf jeden Fall bereits jetzt vollauf begeistert davon!

Wenn es gewünscht ist, aber eigentlich auch so, erzähle ich gerne im Laufe des folgenden Jahres von meinen Erlebnissen! Wenn Fragen aufkommen und ihr auch wissen wollt, ob ein FSJ Kultur für euch das Richtige ist, dann meldet euch unter diesem Beitrag oder auch persönlich per Mail!

Mit freundlichen Grüßen
Die FSJlerin

 

The show must go ooooon!

Wir haben ein halbes Jahr an diesem Stück gearbeitet und vor einer Woche war Premiere. Es war bunt und witzig und wundervoll und der eine oder andere, der mich und mein Leben schon länger verfolgt (auch du mein lieber Stalker bist gemeint!), weiß von unserem tollen Theaterstück.

Jetzt sind wir fertig, hatten die letzte Aufführung und sind am Ende (nicht mental zum Glück). Genau deswegen ist es jetzt an der Zeit das Kunstwerk mit euch zu teilen, ob es jetzt interessiert oder nicht.

Ich war schon von der 5.-7. Klasse Mitglied der Theater-AG, konnte aber die Jahre dazwischen immer nicht mitmachen, weil ich an den entsprechenden Terminen immer Pflichtnachmittagsunterricht hatte – YEAH!

In der 12. Klasse bestand dann die Möglichkeit, die Proben wurden auf den Freitag gelegt und ich konnte wieder Teil eines tollen Schauspielensembles sein (wir haben Schüler von der 5. – 12. Klasse!!).

Das erste halbe Jahr haben wir dann rumgerätselt, was wir spielen wollen und wurden dann wieder mehr oder weniger gezwungen ein selbstgeschriebenes Stück aufzuführen. Selbstgeschrieben ist dabei witzig, denn das Stück gab es noch nicht, das mussten wir selbst schreiben (damdamdam).

Nach zahlreichen Abstimmungen waren wir am Ende bei den inspirierenden Geschichten: West Side Story (Yep das Musical) und Peter Pan! Also eine Art Mix aus den beiden!
Erst im Februar (in den  Winterferien hier in Bayern) waren wir (die ältesten Mitglieder der Gruppe) zu viert bei zahlreichen sehr, sehr langen Skypesessions dabei den Plot vollständig zu entwickeln. Die Dialoge haben wir dann gemeinsam mit den Lehrern gemeistert.

DER PLOT

Es existieren die Realität und Nimmerland nebeneinander in Frieden.
Die Realität, bevölkert von ergeizigen, konservativen und fantasielosen Menschen hat der Fantasie abgeschworen.
Nimmerland beherbergt Fantasiegestalten aus Kinderabenteuern (Indianer, Feen, Piraten, einen Römer mit einer nicht vorhandenen Armee und die verlorenen Kinder mit Pan).
Als eine besonders nüchterne Professorin öffentlich über die Fantasie wettert, entstht ein Schatten, der die Realität noch grauer macht und Nimmerland und seine Bewohner so in Gefahr bringt, dass sie versuchen zu fliehen.  Bei dem Versuch werden sie von einem Unwetter überrascht und in die Realität gebracht. Dort müssen sie sich mit der neuen Situation abfinden und es entsteht ein Konflikt zwischen den Menschen aus der Realität und den Nimmerland-Bewohnern. Der Schatten nährt sich von aller aufkeimender Hoffnung und wird immer stärker. Am Ende kommen alle noch zu wichtigen Erkenntnis, dass man zusammenarbeiten muss, um den alles verzehrenden Schatten zu besiegen.

Soviel dazu, nicht neu aber durchaus spannend und irgendwo auch tiefsinnig mit einer Menge Platz für Interpretation. Sehr kindlich, aber wir hatten immerhin einen großen Haufen an kleinen Kids dabei und für die und ihre ersten Schaupielerfahrungen war es genau richtig.

Meine Wenigkeit hat Pan gespielt, das Anführerkind der Verlorenen Kinder, welches sich am Ende mit dem Schatten zu einer vollwertigen Person (fantasievoll und verantwortungsbewusst) verbindet. Wohl die krasseste Hauptbotschaft:

» Fantasie alleine kann nicht existieren, aber auch eine Welt ohne Fantasie ist nicht möglich.«

Am letzten Wochenende waren wir dann auf einem Schultheaterfestival. Das Festival an sich war enttäuschend (wir waren vor 5 Jahren schon einmal da und das war großartig!), aber immerhin konnten wir unser Stück auf einer echten großen Theaterbühne aufführen und wir sind alle nochmal schön zusammengewachsen! Vor allem der letzte Abend war trotz aller Strapazen schön: die Veranstalter hatten uns merkwürdigerweise nicht mehr miteingerechnet für das letzte Stück und hatten uns das auch nicht gesagt, demnach saßen wir eine halbe Ewigkeit am Theater fest. Statt uns zu langweilen, ist ein kleiner Teil auf Improvisationstheater in der Stadt gekommen und wir haben eine Safari durch die Innenstadt unternommen, auf der wir uns vor DOINGS (eine wilde Rasse, welche auch aggressiv werden kann – also Menschen) in Acht nehmem mussten. Vor allem für die Kleinen war es sehr amüsant.

Die anderen drei Mal haben wir es dann an unserer Schule – zuerst zwei Mal vor den Schülern und im Anschluss noch einmal vor den Eltern aufgeführt. Das hat alles ganz wunderbar funktioniert und hat auch einfach riesen Spaß gemacht. Das zeigt auch, wie sehr man als Schauspieler zusammenwachsen kann und wie viel Spaß es macht!

Schlussendlich bleibt mir noch zu sagen: The show must go ooooon!

Wie findet ihr die Theater? Sowohl selbst gespielt, als auch anzusehen? Spielt ihr selbst auch? Welche Rollen habt ihr bereits verkörpert? Wie arbeitet ihr euch ein in die Rollen? – Lasst es mich wissen!

Bis dahin und auf bald, Itchy

Der letzte Pausengong ;)

Lebensverändernde Maßnahmen oder wie ich versucht habe nicht durchs Abitur zu fallen
Kindheit Ade, Scheiden tut weh
Steck den Kopf nicht in den Sand
Bis Juni dann
Meine Nach-dem-Abi-Liste wird wachsen
Ach so ein DreckManchmal denk ich auch gerne rückwärts
Mit Schockolade und wenig Schlaf durchs Abitur

Ich habe eine Weile überlegen müssen, bis ich mir im Klaren darüber war, wie ich diesen vorerst letzten Artikel meines Blogs nennen sollte.

Vorerst ist dabei betont. Für alle treuen Fans (ich bin mir sicher, ihr seid da draußen und sammelt meine Einkaufszettel) kommt hier dier Entwarnung: Ihr bekommt ca. 2,5 Monate eine Auszeit von meiner tollen Persönlichkeit. Meine Abiturprüfungen (hier in Bayern sind es drei schriftliche und zwei mündliche Fächer) ziehen sich »total entspannt« vom 29. März bis zum 10. Juni 2016 hin. Und heute beginnt der Tag, an dem ich vom virtuellen Leben mit Verpflichtungen (sprich dem kontinuierlichen Schreiben von Blogposts) Ferien nehme und dafür vollkommen in die tiefdunkle Weite des Mathematikmeers eintauche.

Bis dahin verweise ich gerne auf den Rest meines Blogs, allerdings nicht so genau, weil er so schrecklich unaufgeräumt aussieht. Das Ordnen steht auf meiner Nach-dem-Abi-Liste.

Wenn Verständnis da ist: Danke. Wenn nicht ist das auch wunderbar. 🙂

Dann – wow das klingt wirklich blöd – bis Juni und bleibt sauber Kinder (das wollte ich schon immer mal sagen, ich werde so eine wundervolle, weise,alte Dame werden…)

P.S. Ich werde euch trotzdem weiter stalken, fühlt euch beobachtet!

El futuro – ich bin Idealist!

Uns Teeenager beschäftigz natürlich nichts anderes, als unsere eigene Person, das ist doch wohl klar! Schließlich sind wir die egozentrischsten Menschen auf diesem Planeten:

»I feel stupid and contagious
Here we are now, entertain us«
– Nirvana: Smells like Teen Spirit

Genau deswegen beschäftigen wir uns auch nur mit unseren Problemen und alles was uns alleine betrifft – so sind wir nuneinmal!?!  Bullshit! Aber trotzdem muss man sagen, dass MENSCHEN nuneinmal so sind und ich bilde da keine löbliche Ausnahme.

Deswegen heute hier und jetzt wieder einmal ein Rumgejammer wegen der schrecklichen Zukunft – der einzigen Sache, die uns wirklich schrecken kann.

In den nächste Wochen machen wir zum letzten Mal das, was wir schon unsere Leben lang bis jetzt gemacht haben: lernen für ein paar wenige Prüfungen, die im Nachhinein keinen mehr interessieren und zwar das Wissen, dass niemand mehr später abfragen wird. Klasse. Aber damit haben wir uns schon abgefunden, schließlich ist es trotz allem noch irgendetwas, das wir in unserer kleinen Welt verkraften und nachvolziehen können. Aber die Zeit danach, das ist es, was wirklich ein flaues Gefühl am ganzen Körper verursacht:

DIE ZUKUNFT

Uns wurde schon vor Jahren und auch jetzt immer noch ein bisschen Information zugesteckt, die uns dennoch nicht weniger sondern im Gegenteil absolut panisch hat werden lassen: etwas Info lässt immerhin noch viel mehr Fragen offen!
Selbst wenn wir dann einen Plan haben, besteht immer noch eine so unwahrscheinlich große Wahrscheinlichkeit, dass wir versagen, sich alle Träume in Luft und Abgase verwandeln und die Dunkelheit über das Auenland hereinbricht.

Und dann gibt es da noch die Menschen – oh ja diese die Welt-bevölkernde Spezies mit langen Fingern – die dich noch viel »zuversichtlicher« werden lassen.
Diese elenden vom Leben gezeichneten Pessimisten, die dir vorhalten wollen, dass Sicherheit und Einkommen das Einzige sind, dass du anstreben solltest:
hau Spaß und Freude in die Tonne – Schuften bis zum Burn-out, welch eine Wonne!

Das Beste ist, wenn dir das die erzähen, die selbst so schrecklich unglücklich sind in ihren Beruf, in dem sie ziemlich gut verdienen und am liebsten etwas ganz anderes machen wollen. Oder die, die selbst darüber klagen, dass ihnen in der Schule immer nur eingetrichtert wurde, dass Sekretärin der einzige Beruf für ein Mädchen ist, rümpfen die Nase, wenn du deine blendende und supercoole (aber leider fast unerreichbare) Zukunft in der Musikjournalismusbranche beschreibst: so kann man einem wirklich fast alles schlecht reden.

Endgültig sitzen wir dann wieder über dem dicken Heft mit den Lehrberufen oder dem über die Studiengänge in Deutschland und seufzen jedes Mal aufs Neue laut auf, wenn wir die Beschreibung von Wirtschaftsinformatik durchlesen und uns schon bei dem Gedanken daran die Magensäure und der Schlaf überkommt.
Die Realisten werfen dir dann vor, wenn du ihnen alle Berufe aufzählst, die du NICHT machen möchtest, dass du immer so pessimistisch bist: Entschuldigung, wenn ich mal nicht super gelangweilt sein möchte, sondern das halbe Leben, dass ich nunmal im Beruf verbringe auch zu meinen glücklichen Stunden zählen möchte. Entschuldige, dass Lehramt nunmal nach einem der unangenehmsten Berufe im Universum klingt und dass ich auch mit Medizin oder BWL überhaupt kein Interesse verbinde. Entschuldige, dass die Geisteswissenschaften soviel verlockender klingen und meine Anpassungsfähigkeit fahneschwenkenden untergeht, wenn die sichere Alternative-Abenteuerinsel in Sicht kommt.

Ich habe manchmal das Gefühl, als würde von »Erwachsenen« absichtlich jeder Traum zerstört werden, weil alles so fürchterlich ernst ist: ich brauche kein so sicheres Einkommen, wenn ich keine Familie durchzufüttern habe und wenn der IDEALISMUS bereits bei uns jungen Menschen bei der »Telecom« oder beim »International Management« endet, wann werden wir je wieder mit frohen und mutigen Schritten einfach das tun, das uns inspiriert und antreibt?

Wenn jemand diese Berufe anstrebt, dann wir, die noch nicht wirklich viele Enttäuschungen im Leben erlebt haben und im Gegensatz zu den anderen noch fliegen und nicht auf dem Boden der Tatsachen angekommen sind. Oder?

Schließlich lerne ich hier noch Menschen kennen, die sich genau das Gleiche überlegt haben und deswegen wirklich entzückend sind, mich doch bestärken, wenn ich vollkommen vernebelt mit dem Kopf in den Wolken diesen »unerreichbaren« Träumen nacheifere: ich möchte kein freischaffender Maler werden oder Bildhauer, nein ich möchte Buchhändlerin werden und später im Kulturjournalismus über Theaterabende, neue Filme und Literatur schreiben: das klingt nicht so verrückt, aber sooo UNSICHER in den Ohren der Menschen mit ihren Berufen als Krankenpfleger/in, Lehrer/in oder Ingenieur/in.

Deswegen ist das ein Jammern und gleichzeitig ein Appell an alle da draußen, die mit sich hadern: seid mutig und versucht euch!

Nennt mich einen Idealist, denn genau das bin ich!
Itchy