#myfandomidentity »Die Bestimmung«

Verflucht nochmal! »A reader lives a thousand lifes – f*** yeah!«
[Anmerkung an mich: vielleicht sollte ich nicht immer so viel fluchen in meinen Beiträgen, das sind Worte, die ich gar nicht in meinem gewöhnlichen Sprachgebrauch nutze – ist ja auch nicht cool. Ich werde an mir arbeiten.]

Aber die Aussage bleibt bestehen:

»A reader lives a thousand lifes.«

Denn zusammen mit Harry haben wir Voldemort besiegt, wir haben mit Frodo und Sam den Ring reingeschmissen, sind mit Gwendolyn durch die Zeit gereist, haben Zamonien mit dem Blaubär erkundet, sind durch die nächtliche Stadt Praha mit Karou geschlichen und haben uns über die feinen Herren von Pemberly mit Elizabeth zusammen lustigt gemacht. Aber das war noch nicht mal wirklich ein kleiner Bruchteil des ganzen, was wir schon erlebt haben. In all den Universen sind wir ein Teil davon gewesen, haben uns stundenlang ausgemalt, was wäre wenn ich in dieser Welt leben würden, was wäre wenn, was wäre wenn…

Genau dadurch entstehen verschiedene Identitäten in verschiedenen Welten. Was bin ich nun? – So viel! Und ich werde noch so viel mehr sein!

fandom identity

Diese neue Reihe nenne ich innovativ und weil man sich am meisten darunter vorstellen kann: #myfandomidentity

Wir stellen uns die Fragen: Was wäre ich in diesem Universum? Welcher Gruppe fühle ich mich zugehörig? Wie sieht meine Geschichte aus?

HEUTE: »Die Bestimmung« mit der Frage:
Welcher Fraktion fühle ich mich zugehörig?

[EINE WARNUNG: wer die Buchreihe/das Buch vollkommen unwissend starten möchte, sollte erst das passende Schriftstück lesen – ich werde aber sicher nicht auf die krassen Ereignisse engehen, sondern nur dezent auf die Rahmenhandlung]

Die Bestimmung (engl. Divergent) von Veronica Roth ist eine Dystopie. Wir befinden uns in einer Großstadt mit einem ganz eigenen Gesellschaftssystem. Die Bewohner der Stadt sind aufgeteilt in Fraktionen: Die Ken – die Wissbegierigen/ Die Candor – die Wahrheitssuchenden/ Die Amite – Die Friedliebenden/ Die Altruan – Die Selbstlosen/ Die Ferox – die Furchtlosen. Vor dem Eintritt ins Erwachsenenalter wird jeder durch eine Simulation für eine Fraktion bestimmt. Die »perfekten« Menschen sind die, die sich problemlos in eine Fraktion einordnen lassen. Aber es gibt einen Dorn in den Augen der Regierenden: »Die Unbestimmten«, durch keine eindeutige Zuordnung sind sie nicht so leicht unter Kontrolle zu halten und damit eine Gefährdung des Systems.


Welcher Fraktion fühle ich mich zugehörig?

  • das eigene Gefühl

Bevor wir uns durch blöde eindeutige Fragen eines Quizes einer Fraktion zuordnen lassen, hören wir zuerst ganz tief in uns hinein.
Was macht mich aus?Ich bin schon ziemlich neugierig und wissbegierig, aber nicht so 100% ehrgeizig.
Ich habe zwar einen gewissen Gerechtigkeitssinn und plädiere auch für Freundlichkeit und mehr Zurückhaltung, aber so selbstlos bin ich nicht. Egozentrik hat auch die stärksten im Griff!
Ich bin ein loyaler Mensch und auch durchschnittlich direkt, aber ich bin auch großer Fan von Lügenduellen und Geheimnissen.
Ich habe eine gewissen Höhenangst und Angst vor dem Versagen, wahrscheinlich auch noch vor tausend anderen Dingen, aber das macht Menschen ja aus. Ich bin nicht der sportlichste Mensch, bin aber echter Fan von Adrenalin – ob ich das mit einem Bungeesprung erzeugen möchte, ist fraglich.
Ich bin grundsätzlich ein Freund des einfachen Lebens, mag gerne Gruppengemeinsamkeit und auch das Banjo, bin eben doch ein kleiner Hippie! Allerdings ist dieses »immer entspannt und alles easy« auch ziemlich heuchlerisch, das könnte ich nicht für immer!

Müsste ich mich entscheiden: trotz allem wäre das dann ein Kopf an Kopf – Rennen Amite Itchyzwischen den Ferox und den Amite.
Ken sind mir zu ehrgeizig und egoistisch, zu viel Wissenschaft, zu viel Logiknotwendigkeit, kein Platz für Wunder.
Candor sind genauso: es fehlt die Magie, es fehlt das Geheimnis, es fehlt der Reiz des Abenteuers.
Altruan: das ist Selbstgeiselung und so viel ich auch von »lebe dein Leben EINFACH« halte, das ist dann schon zu krass!Die Ferox versprechen Herausforderung, Abenteuer, Emotionen, freche Sprüche und Spaß!
Gleichzeitig aber auch viel Training, Gewalt und Druck.
Amite hingegen sind entspannt,  trämerisch, Natur pur und Komumenlifestyle!
Gleichzeitig aber auch die Unterdrückung großer Gefühle, einfaches Leben und zu viele Menschen.


  • drei Internettests

Test 1:

Test 1

Den Test findet ihr hier

Test 2:

Test 2

Den Test findet ihr hier

Test 3:

Test 3

Den Test findet ihr hier

Ooookay Candor, Unbestimmt und unbestimmt (bzw. Ken und Ferox) – jetzt wird es wirklich spannend!


  • der Test aus dem Buch

[Ich hab den Schuber aus 2014 und da ist am Ende von Buch 3 ein Fraktionen Quiz. Die Rechte liegen daher beim Verlag und wir zitieren nur das Notwendigste (Veronica Roth: Die Bestimmung – Letzte Entscheidung S.535 – 539):]

  1. Du möchtest vor allem, dass deine Freunde und Familie dich als jemand betrachten, der …
    » c. …vertrauenswürdig ist.
  2. Wenn du vor einem schwierigen Problem stehst, wirst du…
    » d. …die Sache direkt angehen. Was solltest du sonst tun?
  3. Was machst du am ehesten am Wochenende oder wenn du unerwartet einen freien Tag hast?
    » b. Malen , Tanzen oder Dichten
  4. Für welchen der folgenden Berufe würdest du dich entscheiden?
    » a. Sozialarbeiter (aber nur weil der Rest noch schlimmer ist)
  5. Welche Kleider ziehst du morgens an?
    » b. Etwas Bequemes, das interessant wirkt.
  6. Wenn du entdeckst, dass der feste Partner eines Freundes oder einer Freundin untreu ist, wirst du…
    » b. … sie zusammenbringen und vermitteln, wenn sie die Sache klären.
  7. Was hat im Augenblick in deinem Leben Vorrang?
    d. Deinen Charakter zu entwicklen.

Ergebnis: c-d-b-a-b-b-d
Simples Auswertverfahren: Am meisten Antwort a ist Altruan, Antwort b ist Amite, Antwort c ist Candor, Antwort d Ferox und Antwort e ist Ken.
Meine meisten Antworten hab ich mit b beantwortet, knapp gefolgt von d
» Also Amite und ein bisschen Ferox


Fazit:

Ferox ItchyInternetquizze und auch das Quiz aus dem Buch sind Unsinn – natürlich und ihr dürft mich auch verteufeln, weil ich damit 60% meines Beitrags aus den Inhalten anderer klaue und nicht selbst erzeuge: Es tut mir Leid!
Allerdings zeigen sie trotzdem Ergebnisse (auf meinen Versuch hin, so unverfänglich und gleichzeitig ehrlich wie möglich an die Fragen ranzugehen, dass irgendwas daran ja stimmen muss).
Zusammenfassung meiner eigenen Einschätzung und den Ergebnissen der Tests:
Ich bin wohl genetisch nicht defekt und deswegen »unbestimmt«. Mein Test würde wohl Amite, Ferox, Candor und Ken anzeigen. Einzig Altruan ist nicht eindeutig im Paket mit dabei.
Für welche Fraktion ich mich dann am Auswahltag entscheiden würde?
Trotz allem wahrscheinlich schweben wir über dem Ferox- und Amite-Behälter und dann wird das eine Impuls-Handlung.

Was haltet ihr denn von der Idee, unsere Identität unsere Fanwelten genauer unter die Lupe zu nehmen? Habt ihr »Die Bestimmung« gelesen? Wie findet ihr die Tests? Wie findet ihr die Auswertung? Wisst ihr, welche Fraktion ihr wählen würdet? – Lasst es mich wissen!

P.S.: Gerne auch in die Kommentare schreiben und ein bisschen dazu warum? Oder ihr macht einen eigenen Blogeintrag dazu, wenn ihr einen Blog habt.

P.P.S.: Es wird noch weitere #myfandomdidentity geben!

Donna Noble – Oi! Watch it, spaceman!

Oi! Nein du schaltest jetzt nicht weg! Gehts noch?

Kurze Spoilerwarnung: wenn du Donna noch nicht näher kennengelernt hast bzw. Staffel 4 noch nicht angesehen hast, könnte dieser Artikel spoilern!

Hier kommt Donna Noble, die einzig wahre Donna! Donna Noble aus Chiswick!

Donna Nobel ist – für alle Nicht-Whoariens – eine furchtbar coole Nudel mit einer großen Klappe und einem unglaublich großen Herzen.

Donna ist ein Mensch, genauer gesagt eine Londonder Sekretärin, die mit ihrem vor Selbstbewusstsein nur so strotzenden Auftreten schon den einen oder anderen Charakter in die Flucht geschlagen hat.

Ihren ersten Auftritt hat sie nach der Verabschiedung von Rose in einem Hochzeitskleid. Wenn du in einer Tardis mit einem unfreundlichen Timelord landest, obwohl du eigentlich gerade heiraten solltest und dann Haltung bewahrst!
Hut ab!

»You’re not mating with me, sunshine.«

Donnas offene, laute und – manch einer könnte auch sagen – fast schon schrille Art soll eigentlich nur über ihre Unsicherheit wegtäuschen, denn insgeheim findet sie, sie ist nichts Besonderes.
Als großer Donna Fan muss ich aber sagen, dass genau das nicht der Fall ist, denn Donna ist absolut weltklasse!

81-donna-noble-1Sie ist im Grunde die erste Begleiterin, die dem vorlauten Doctor mal so richtig die Meinung geigt und tatsächlich die einzige ist, die nicht in unseren favorite Alienboy verliebt ist, allerdings in fast jeder Folge für seine Frau oder Gefährtin gehalten wird.
(Wird von beiden übrigens vehement verneint!)

Donna ist übrigens nicht nur laut und anstrengend, nein sie ist ein unglaublich mitfühlender Mensch und hat zudem auch noch eine erstaunliche Auffassungsgabe!

Nach dem ersten Treffen des Doctors mit Donna hat sie ihn und die Möglichkeiten, die seine Tardis und seine Fantasie bieten, nicht mehr vergessen können und hat sich ab dem  Zeitpunkt nicht mehr so recht mit irgendetwas zufrieden geben können, was das Leben so geboten hat. Immer auf der Suche nach etwas, das sonderbar genug ist, um mit dem Doctor in Verbindung gebracht werden zu können und schlussendlich auch fündig geworden mit der Geschichte von diesen kleinen Fetttierchen, war Donna ein sehr unruhiger Geist. Sie hat zu dem Zeitpunkt bei ihrer Mutter und ihrem Großvater gelebt und war immer auf der Suche nach einem Job oder einem Lebenssinn.

Als sie sich dann aber entschließt, sich dem Doctor anzuschließen, erlebt sie so viel: sie und der Doctor werden zu Hausgöttern einer Familie in der Antike, lernen die Ood noch genauer kennen, sie lernt Agatha Christi kennen, einige alternative Zeitlinien, River, ein Paralleluniversum und wird schlussendlich zu Doctor Donna und rettet damit die Welt!

Da ihr Kopf zwar unglaublich ist, aber als kleiner Mensch trotzdem die Timelord-Power 82-dona-noble-2nicht erträgt, rettet der Doctor sie, indem er alle Erinnerungen an die Abenteuer mit dem Doctor verschließt und sie sich nicht mehr an ihn erinnert.

Donna findet ihr Glück, lernt einen netten, schüchternen Mann kennen und heiratet ihn, sie scheint zufrieden und glücklich zu sein und ist sich dabei noch nicht einmal im Klaren, dass ohne sie, die Menschheit und die vielleicht auch die ganze Welt nicht mehr existieren würde, denn die Begegnung Donnas mit dem Doctor ist ausschlaggebend für alle was der Doctor danach tut!

Donna, die ihr Leben lang sich selbst stets als anstrengend und unwichtig gesehen hat, oftmals sehr egoistisch gehandelt hat, wird durch das Reisen mit dem Doctor zu einem Menschen, der sich selbst mehr anerkennt, seine brillianten Seiten kennt und auch zu schätzen weiß und ziemlich oft an andere denkt.

»Donna is an equal to the Doctor, a friend, a mate, a challenge.«

Von allen Begleitern, die der 9.,10. , 11. und 12. Doctor bis jetzt hatte, ist mir Donna am positivsten im Gedächtnis geblieben, denn Donna ist ganz im Gegensatz zu Rose, Martha, Amy und Clara eben genau das, was der Doctor manchmal braucht: Jemand, der ihn wieder aufpeppelt, der ihn mit einer nicht so sanften Hand wieder hochzieht, wenn er am Boden ist und jemand, der ihm ein wirklich guter Freund ist.

Donna Noble is my rolemodel – nicht in allen Punkten, aber in vielen!

Kennt ihr Doctor Who? Mögt ihr Donna? Wen noch? Wie findet ihr die Interaktion zwischen den beiden? Wer ist euer liebster Doctor? – Lasst es mich wissen!

Sarah J. Maas – A Court of Mist and Fury: eine Rezension

48-a-court-of-mist-and-furyAutorin Sarah J. Maas
Titel A Court of Mist an Fury
Hexalogie (2/6)
Hardcover/Softcover Ausgabe
Seitenzahl 626 Seiten
Verlag Bloomsbury UK
ISBN 1408857885
Preis 8,85 € bei amazon
Genre Fantasy, Romance, Jugendbuch
Erschienen 3. Mai 2016

SPOILER, DUDE! (les erst den ersten und zweiten Band!)

Inhalt

Feyre survived Amarantha’s clutches to return to the Spring Court – but at a steep cost. Though she now has the powers of the High Fae, her heart remains human, and it can’t forget the terrible deeds she performed to save Tamlin’s people. Nor has Feyre forgotten her bargain with Rhysand, High Lord of the feared Night Court. As Feyre navigates its dark web of politics, passion, and dazzling power, a greater evil looms – and she might be key to stopping it. But only if she can harness her harrowing gifts, heal her fractured soul, and decide how she wishes to shape her future – and the future of a world cleaved in two.

Meine Meinung

Ja, ich habe es gelesen. Ja, es war umwerfend. Ja… ich kann es nicht so wirklich in Worte fassen.

Ich habe den ersten Teil gelesen und nachdem die Rezension hochgeladen war, kamen so viele Aufrufe »Lies den zweiten Teil!« und dann war ich durch eine glücklichen Zufall (und meiner Überstunden scheffelnden Person) eine Woche lang wieder bei meinen Eltern in der Heimat und habe dann da im Buchladen meines Vertrauens den zweiten Teil bestellt und gleich am nächsten Morgen bekommen.

Das Cover ist nichts Besonderes und auch die gesamte Aufmachung würde ich nicht als besonders herausragend beschreiben – englische Bücher eben…

»It’s a shame,« I said, the words nearly gobbled up by the sound of the city music. »That others in Prythian don’t know. A shame that you let them think the worst.« He took a step back, his wings beating the air like mighty drums. »As long as the people who matter most know the truth, I don’t care about the rest.«

Aber die Geschichte! Oh diese Geschichte! Der erste der Teil der Reihe um Feyre war in meinen Augen nicht schlecht – zu Beginn schleifend und wahrlich viel zu schnell in Sachen Liebesgeschichte, die dadurch einfach an Glaubhaftigkeit verloren hat – eine gut geschriebene Geschichte einer sehr verbitterten jungen Frau, die irgendwie aus ihrem deprimierenden Alltag gerettet wird und deren Retter zwar nobel erscheint, aber nach und nach ein waschechter Edward Cullen wird!
Hier wären wir auch schon im zweiten Teil!

A Court of Mist an Fury hat wirklich eine Menge zu bieten: am Anfang sind wir in Feyres düsterem Albtraum des nagenden Gewissens, der Schuld und dem Wunsch nach Vergessen gefangen und erleben da nach und nach, wie die Retterin von Prythian immer weniger wird.

»I was not a pet, not a doll, not an animal.
I was a survivor, and I was strong.
I would not be weak, or helpless again
I would not, could not be broken. Tamed.«

Im ersten Teil erschien mir noch der Vergleich mit Katniss Everdeen (ja das mit dem Jagen beeinflusst natürlich auch) recht deutlich, doch nach und nach wird aus der emotionslosen verbitterten Frau, eine wütende, sarkastische Kämpferin, die nach und nach und nicht zuletzt mit unserem dunklen Prinzen zu wahrer Größe heranwächst!

»Hello, Feyre darling.«

Feyre 2.0 ist großartig – sie kämpft, sie flucht, sie schimpft, sie erkennt Ungerechtigkeit und versinkt oft (wirklich nachvollziehbar oft) in ihrer großen Schuld. Eine wirkliche Unsterbliche mit einem sterblichen Herz; so unglaublich wunderschön – Mensch!

Während wir im ersten Teil noch die anderen Mitglieder des Spring Court beschrieben bekamen, taucht nun mit mir ein, in die düstere Welt des Night Courts!

»My friend through many dangers. My lover who had healed my broken and weary soul. My mate who had waited for me against all hope, despite all odds.«

62-feyre-und-rhysNur die Beziehung zwischen den beiden Mates (also Feyre und dem cuten BOY an ihrer Seite) hat mir noch besser gefallen, als das Zusammenspiel von Rhys innerem Zirkel, jeder für sich einzigartig, fantastisch und toll ausgearbeitet. Wir Anna schon schreibt: JEDER von ihnen sollte eine eigene Geschichte geschrieben bekommen.

»Come on, Feyre. We don’t bite. Unless you ask us to.«

Ich hab sie alle einzeln in mein Herz geschlossen:
den lustigen aber tödlichen Cassian, der eine Vorliebe für starke Frauen hat;
die nicht fassbare, mordlustige und fernab jeder Moral lebende, nein existierende Amren; der sehr, SEHR dunkle und gleichzeitig so glühende Azriel
und die sehr beeindruckend starke und gleichzeitig lebensbejaende Morrigan.
Allesamt einzeln berauschend – zusammen ein Fest!

»Azriel would likely love Mor until he was a whisper of darkness between the stars.«

Ja und Rhysand, oh Rhysand, oh Rhysand – hier zitiere ich gerne aus tumblr:

»What we look for in a person:
Black hair
Tattoos
Wings
Death incarnate
Night triumphant

Rhysand. Basically Rhys.«

Er ist unbeschreiblich! Köstlich! Großartig. Ich kann auch die Paralellen zu Daemon aus The Vampire Diaries erkennen (nicht zueletzt weil viele Ian Sommerhalder ja gerne als Besetzung hätten – mein Rhys sieht aber anders aus), aber auch nur am Rande.
Er ist wunderschön und irgendwie natürlich auch zu perfekt, viel zu perfekt – aber wir werden ja noch träumen dürfen, dass es solche Wesen irgendwo gibt.

»I will bow before no one and nothing but my crown.«

Rhys ist ES, das große ES – er ist alles das, was Tamlin nicht ist.

Zusätzliche Erwähnung verdient hier übrigens noch die Landschaft bzw die bezaubernde Stadt – Velaris ist wie eine Mischung aus Rom, Istanbul und Prag – es gibt also nichts schöneres!

Der Schreibstil ist hier natürlich ebenso schön und märchenhaft, wie die Freundschaften, der Night Court und das magische Band!

Autor

Sarah J. Maas wrote the first incarnation of her debut novel, Throne of Glass, when she was just sixteen. Since its publication, it has been shortlisted for the Waterstones Children’s Teen Book of the Year and has sold in sixteen languages. The sequels, Crown of Midnight and Heir of Fire, are New York Times bestsellers. When Sarah is not writing, she can be found watching everything from Star Wars to Hayao Miyazaki films and reading fairy tales. To find out more, visit http://www.sarahjmaas.com.

Fazit: Der Hype um das Buch ist gerechtfertigt, die Charaktere sind das Kernstück und deswegen auch ganz klar am deutlichsten beschrieben und die Szenen sind wirklich beeindruckend logisch und gleichzeitig so natürlich geschrieben!
Ein Buch für alle, die die manchmal gerne noch vom GUTEN lesen, die gerne sarkastische Wortgefechte und echte Gefühle erleben, aber auch für die, die manchmal gerne träumen, denn Realisten sind hier nicht an der richtigen Adresse! Lest dieses Buch!

Plot                       ✪✪✪✪✪/5✪
Cover                   ✪✪✪✪/5✪
Charaktere         ✪✪✪✪✪/5✪

»To the people who look at the stars and wish, Rhys.«
Rhys clinked his glass against mine. »To the stars who listen – and the dreams that are answered.«

Darren Criss – this guy is freakin AMAZING!

In meiner Reihe »Gedanken über Menschen« wollen wir heute über einen ganz besonderen Künstler reden, der mir zwar noch nicht so lange bekannt ist, mich aber schon tief beeindruckt hat mit seinem Können.

darren-criss-1Darren Criss ist aktuell 29 Jahre alt (holy shit so alt hätte ich ihn gar nicht geschätzt) und wohl einer der talentiertesten Menschen, die ich in meinem jungen Leben (zumindest über mediale Plattformen) erlebt habe.

Er ist Schauspieler (Blaine Anderson bei GLEE), Sänger (GLEE, Musik, StarKid), Songwriter (StarKid: A Very Potter Muscial) und Broadway-Künstler ( How to Succeed in Business Without Really Trying, Hedwig and the Angry Inch) und nebenbei ist er auch noch ein ganz famoser und höchst sympathischer Mensch.

Mir war er zuallererst in seiner Rolle als Harry Potter im StarKid Musical »A Very Potter Muscial« bekannt, in dem er die Hälfte der Songs selbst komponiert und geschrieben hat und er ist Mitgründer und Co-Besitzer der Theatergruppe, die sich aus Schauspielstudenten der University of Michigan (an der er auch studiert hat) zusammensetzt.

Als Musiker hat er bereits seit seiner frühesten Jugend mit seinem Bruder und seinen Freunden gemacht (Jam Sessions, etc.) und er beherrscht unglaubliche 4 Instrumente seit seiner Kindheit: Gitarre, Klavier, Violine und Schlagzeug – und darin ist er meisterlich!

Obwohl er im echten Leben heterosexuell ist, spielt er Blaine mit einer Überzeugung, dass es ihm wirklich jeder abkaufen würde, dass er auch im echten Leben so ist, wie dieser junge Mann mit der Fliege um den Hals (by the way meine absolut liebste Figur im Glee-Universum).

Außerdem muss ich natürlich noch erwähnen, dass Tyler Oakley ein absoluter Fan von ihm ist und auch schon mehrere Videos gemacht hat, in denen er seinen inneren Fanboy auslebt; umso aufgeregter war er dann, als er das Objekt seiner Begeisterung im Video selbst hatte: einfach köstlich!

Er ist einfach grundsätzlich gesagt ein goldener Mensch, der mit seinem künstlerischen Talent einfach heraussticht aus der Masse – ein Mensch, den man sich auf jeden Fall als Vorbild nehmen kann, in dem, was man alles im Leben erreichen kann, wenn man es nur wirklich möchte!

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Kennt ihr Darren Criss? Woher kennt ihr ihn? Seit ihr Fan seiner Rolle Blaine Anderson? Habt ihr Glee gesehen? Was haltet ihr von seiner Stimme und seiner schauspielerischen Darbietung? Wie findet ihr ihn als Menschen so? – Lasst es mich wissen!

Mit lieben Grüßen
Itchy

 

Peter Pan: Second Star to the Right

Obowhl ich meine Person vielleicht lieber im Licht der taffen »Rockergöre« sehen würde, wäre es ja wohl absoluter Humbug, sich in eine Schiene einordnen zu lassen.

Disney habe ich, für meinen Teil, erst später entdeckt, was vielleicht auch keine Schande ist, eben weil man es später viel differenzierter betrachten kann. Dennoch bin ich Fan von diesen alten (aber auch den neuen) Filmen aus der Zeichenhand der Walt Disney Studios und auch zahlreiche Lieder verzaubern mich immer wieder aufs Neue.

Aufgrund unseres Theaterstücks in der Theater-AG schwebt nun anauernd Tinkerbell und Peter Pan in meinem Kopf herum, ebenso wie die Musik.

Second Star to the Right von Peter Pan
(gesungen von Jonatha Brooke)

Kennt ihr Peter Pan und Disney? Was haltet ihr von dem Film und Disney im Allgemeinen? Wer ist eure liebste Figur? Wie findet ihr das Lied? – Lasst es mich wissen!

City of Bones – Cassandra Clare: eine Rezension

08-city-of-bonesAutorin Cassandra Clare
Übersetzer Franca Fritz/Heinrich Koop
Titel City of Bones
Reihe Hexalogie (1/6)
Hardcover/Softcover Ausgabe
Seitenzahl 504 Seiten
Verlag Arena
ISBN 401502603
Preis 13,99€ bei amazon
Genre Fantasy, Young-Adult, Liebe, Freundschaft, Abenteuer
Erschienen 5. Januar 2011

Inhalt

Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss Clary schleunigst ein paar Antworten findet, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!
Die fünfzehnjährige Clary lebt mit ihrer Mutter in New York. Als diese entführt wird, lüftet Clary das Familiengeheimnis: Ihre Mutter gehörte einst der Bruderschaft der Schattenjäger an, einer Gruppe, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Nach und nach beginnt auch Clary in diese Welt einzudringen. Doch die Welt der Dämonenjäger ist zerrissen. Werden Clary und ihre Freunde es schaffen, ihre Mutter zu retten.

Meine Meinung

Ich habe dieses Buch bereits vor ca. 4 Jahren gelesen und nach dem Ende mit der Reihe auch abgeschlossen. Ich erklärte Cassandra Clares Werke für »Nicht mein Fall« und nahm den zweiten Band auch nicht mehr zur Hand. Zurückgeführt hat mich – ha wer wird es glauben – tumblr mit seiner Fanart, der treuen tmi-fangemeinde und die kostenlosen Hörbücher auf YouTube.

»Meine Mutter meint, man braucht nur drei Menschen, denen man vertrauen kann, um sich selbst zu verwirklichen«

Auch wenn viele in den Kommentaren darunter auf fehlende tolle Passagen hinwiesen, hörte ich weiter und wurde doch tatsächlich immer größerer Fan dieser Geschichte. Ansonsten bin ich ja weniger Fan dieser Art von Fantasy aber es ist ja weniger das Genre, das mich hier fasziniert, sondern die Personen und ihre Beziehungen zueinander. Schlussendlich habe ich mir die gesamte Reihe jetzt noch (im wunderschönen Hardcover) bei rebuy günstig gekauft und hatte beschlossen nach dem Erscheinen der deutschen Ausgabe des letzten Bandes einfach alle Bücher noch einmal zu lesen und dann gleich noch zu rezensieren.

»Ich habe dir doch deine Teeblätter gelesen, Schattenjäger. Hast du dich schon in die falsche Person verliebt?«
»Unglücklicherweise, Hüterin der Zuflucht«, sagte Jace, »gilt meine einzige und wahre Liebe nur mir selbst.«

Das Cover ist beim ersten Band in eine Art Flaschengrün getaucht und an den beiden Länsseiten von steinernen Säulen eingerahmt. Unten sind zwei Fabelfiguren aus Stein, die sich angucken. In der Mitte ist ein goldener Kreis abgebildet, der auch noch mit einem Relief versehen ist und glänzt. Innerhalb dieses Kreises ist – so denke ich mir – Manhatten, New York in einem Ausschnitt zu sehen, welches von einer Schar großer schwarzer Vögel belagert wird. Über dem Kreis steht im gleichen Goldton der Titel. Ein wirklich gelungenes Cover und zusammen mit seinen Fortführungen sieht es einfach traumhaft im Regal aus. Und einmal davon abgesehen ist es auch 1000mal schöner, als das amerikanische Cover.
Zwischen den Teilen sind Zitate angebracht und lässt es alles recht beeindruckend wirken. Außerdem gibt es ja ein Lesebändchen 🙂

»Möglichweise gibt es einen Gott, Clary, und möglichweise auch nicht. Aber ich denke nicht, dass das eine Rolle spielt. So oder so sind wir auf uns allein gestellt.«

Die Geschichte ist im ersten Teil gut gelungen. Es gibt ausreichend Spannung und auf das Ende zu noch viel mehr. New York erscheint als Szenerie mehr als passend und zusammen mit den Personen könnte man noch 5 weitere Bücher in diesem Stil lesen (Haha). Ja diese Personen sind, wie schon bereits erwähnt, für mich das Wichtigste und Beste an dieser Buchreihe.

35-clary-frayAngefangen mit Clary, die zwar mit ihrer kleinen, schmalen Figur und den roten Haaren die Stereotype Hauptfigur der meisten Jugendromane abgibt, ist deswegen aber nicht weniger liebenswert. Natürlich könnte man meinen, sie könnte einmal ein bisschen intelligenter und selbstbewusster sein und nicht sofort für Jace schwärmen, aber was soll man ändern. Sie ist für die meisten jungen Mädchen eben genau die Identifikationsfigur. Mir gefällt sie gut, weil sie eine Künstlerseele hat, ein kleiner Nerd ist und ein Bücherwurm. Sie ist sogar manchmal schlagfertig und kämpft immer für das Gute. Ein bisschen Blindheit gehört wohl zu ihren Fehlerchen, aber das wollen wir ihr mal verzeihen.
Jace ist die Sonne und alle Planeten drehen sich um ihn. Er ist der arrogante Typ von Held. Vollkommen von sich und seinem Charme überzeugt und dann sieht er eben auch noch damn it gut aus. Wo man normalerweise nicht den Blonden als den Gutaussehenden bezeichnen würde, tritt Jace in Erscheinung.

»Und ich bin naturblond«, sagte Jace, »nur um das mal festzuhalten.«

Wie ein Engel mit goldglänzendem Haar und Augen in der ähnlichen Farbe, muskulös, Virtuose und die tragische Hintergrundgeschichte. Was ihn allerdings so liebenswert macht, sind seine schwachen Momente, wenn der kleine Junge aus ihm herauskommt und er die coole gefühlskalte Fassade fallen lässt, dann schlagen Mädchenherzen höher.
Und diesem Bann unterliegen sie alle. Seine Adoptivgeschwister Alec, Isabell und Max Lightwood.

»Ist das der Moment, wo du dein T-Shirt in Streifen reißt, um meine Wunde zu verbinden?«, witzelte sie. Sie hasste den Anblick von Blut, besonders den ihres eigenen.
»Wenn es dir darum ging, dass ich mir die Kleider vom Leib reiße, hättest du mich nur bitten müssen.« Er griff in seine Tasche und holte seine Stele heraus. »Das wäre nicht annähernd so schmerzhaft gewesen.«

Alec ist Jace‘ Partner im Kampf, sein Parabatei und zusammen mit Isabell gehen die beiden Jungen auf die Jagd 01-jace-waylandnach Dämonen. Alec ist der ruhige Teil des Kampfgespanns, der nur ganz selten lächelt oder eine Witz macht. Tiefblaue Augen und schwarze Haare (das könnte uns ja fast an Will Herondale erinnern, oder?) zeichnen diesen jungen Mann, der neben Jace im Schatten zu stehen scheint.

Dieses Mal reagierte Magnus und seine Stimme dröhnte durch den winzigen Eingang. »Wer wagt es, meine Ruhe zu stören?«
Jace wirkte fast ein wenig nervös. »Jace Wayland. Erinnerst du dich? Ich gehöre zum Rat.«
»Oh, ja.« Magnus schien freundlicher gestimmt. »Bist du der mit den blauen Augen?«
»Er meint Alec«, erklärte Clary.
»Nein. Meine Augen werden meist als golden beschrieben«´, erwiderte Jace in die Gegensprechanlage. »Und leuchtend.«

Und dann wäre da noch Izzy, die mit ihrem Selbstbewusstsein und perfektem Aussehen einfach nur umwerfend aussieht. Ihre Waffe ist eine goldene und tödliche Peitsche, also Vorsicht Jungs, sie lässt sich nicht gerne das Herz brechen.
Neben Clarys Mutter Joselyn ist noch ihr Stiefvater Luke bedeutend. Als Besitzer eines kleinen Antiquariats scheint er mir wieder so sympathisch und zum knuddeln gerne.

Und noch wichtiger ist Simon, Clarys bester Freund, dessen Nerdigkeit einen jeden von uns umhauen würde. Aber immerhin spielt er noch in einer mehr oder weniger coolen Band und spielt gerne Computerspiele. So erfrischend menschlich zwischen all diesen Übermenschen…
Schlussendlich muss man noch Magnus Bane erwähnen, den obersten Hexenmeister von Brooklyn, der vor allem in den nächsten Teilen noch sehr, sehr wichtig wird. Hehe.

»Gefällt dir die Party?«
Sie versuchte zu lächeln. »Gibt es einen bestimmten Anlass für die Party?«
»Den Geburtstag meiner Katze.«
»Oh. Wo ist denn Ihre Katze?«
Er stieß sich von der Säule ab und schaute ernst. »Ich weiß es nicht. Sie ist weggelaufen.«

Geschrieben hat Cassandra Clare mit einer wunderbaren Vielfalt an Worten und Konstellationen, das mir gleich ganz warm ums Herz wird. Wirklich toll.

Autorin

Schon als Kind hat Cassandra Clare viel gelesen. Bücher waren ihre treuesten Begleiter in einer Zeit, in der ihre Eltern mit ihr durch die Welt zogen. Cassandra Clare lebte, noch bevor sie zehn Jahre alt war, in vielen Ländern, darunter die Schweiz, England und Frankreich. Nach dem College ging sie nach Los Angeles und New York, um für diverse Unterhaltungsmagazine zu schreiben. Die Welt von Britney Spears und Paris Hilton war jedoch nicht wirklich die ihre. 2004 begann Cassandra Clare ihren ersten Roman zu schreiben, inspiriert vom Bezirk Manhattan in ihrer Lieblingsstadt New York. Mit ihren „Chroniken der Unterwelt“ war sie schnell so erfolgreich, dass sie 2006 den Job als Societyreporterin an den Nagel hängen konnte. Heute lebt sie mit ihrem Freund und zwei Katzen in Brooklyn, New York.

Fazit: Ein toller Anfang für eine ganz wunderbare Reihe! Mit unglaublichen Charakteren und einer noch viel umwerfenderen Szenerie. Lasst euch vom Ende nicht abschrecken, es wird immer besser und besser!!!

Plot               ✪✪✪✪/5✪
Cover         ✪✪✪✪✪/5✪
Charaktere ✪✪✪✪✪/5✪

Er stieß einen Laut hervor, der wie ein unterdrücktes Lachen klang, und zog sie in seine Arme. Clary wusste, dass Luke sie vom Fenster aus beobachtete, doch sie kniff entschlossen die Augen zu und vergrub ihr Gesicht in Jace‘ Schulter. Er roch nach Salz und Blut, und erst als sein Mund dicht an ihrem Ohr war, verstand sie, was er da sagte, was er die ganze Zeit vor sich hin gemurmelt hatte wie eine Beschwörung: ihren Namen, immer wieder ihren Namen.

I am SHERlocked

Heute reden wir wieder einmal über eine fiktive Figur, die es schon eine geraume Zeit in den Köpfen der Menscheit gibt. Ein absolut beliebter Klassiker, der schon öfters verfilmt wurde, als jedes Jane Austen Buch.

Meine Damen und Herren

Sherlock Holmes

Der einzig wahre. Ich bin nicht nur Fan des geschriebenen Sherlock von Sir Arthur Conan Doyle, sondern auch von 07-sherlockder neueren Verfilmung mit Robert Downey Jr. und natürlich hauptsächlich die liebe Serie von BBC »Sherlock«. Wer Sherlock Holmes nicht interessant und beeindruckend findet, hat entweder etwas gegen Unmenschlichkeit oder kennt ihn nicht. Denn dieser facettenreiche Charakter ist einfach berauschend interressant. So verschroben und gleichzeitig absonderlich menschlich. Er, der gerne Geige spielt, sich bisweile einigelt und sich manchmal auch wochenlang nur von Alkohol ernährt.

Und zusammen mit John Watson sind sie das bekannteste Duo der Detektivgeschichten. Dass ich ihn so gerne mag, wird wohl an meinem früheren Wunsch Detektiv zu werden, keinerlei Anteil nehmen.

»Sie senken den IQ der ganzen Straße.« – Sherlock

Er benimmt sich fast immer Vernunft-gesteuert und wenn dann manchmal das Kind aus ihm heraus kommt, wird man so unglaublich überrascht, dass man ihn noch fester ins Herz schließt. Denn was ist ein Sherlock Holmes schon ohne seine Aussetzer der eigenen Person. Und von seinen unglaublichen Fähigkeiten haben wir ja noch gar nicht gesprochen.

Er kann dir einen 20 Seitigen Essay über einen Menschen schreiben, indem er ihn sich nur 1 Minute lang anguckt. Er kann anhand deiner Haare erkennen, dass du gerne Frischkornbrei zum Frühstück isst und nur durch das Betrachten eines Bogen Papiers kann er dir eräutern, wer der Möder des Premierministers ist.

Und dann wäre da noch seine Arroganz und Ignoranz, die uns an jeden anderem Mann stören würde, aber diesem Typen genau das richtige gibt, was er braucht, um uns zum seufzen zu bringen.

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Dass Sherlock Holmes dann auch noch so wunderbar britisch ist, bringt ihm auch noch Sympathiepunkte. Denn das ist es, was wir wollen. Intelligente Männer mit seltsamen Marotten und britischen Akzent. ♥

Benedikt Cumberbatch ist zwar nicht unbedingt mein Fall, was die Ästhetik anbelangt, doch seine Schauspielkunst ist das, was ihn uns ebenso lieben lässt, wie die Figur, die er verkörpert. Und weil wir dann schon bei den ganz anderen Dingen sind, sollte ich noch meine Freude über »Johnlock« äußern.

Das Ship schlechthin, dass wahrscheinlich ebenso viel fanart auf google-Suche auftauchen lässt, wie Harry Potter. Der Otter und der Igel. Der Hobbit-Darsteller Martin Freeman ist eben auch unser perfekter John. Und zusammen lieben wir sie und sie sich. Denn nichts und niemand ist für Sherlock so wichtig, wie sein John, sein wertvoller kleiner Hund. Der Blogger. 🙂

Und wenn ihr BBC Sherlock noch nicht kennt, dann solltet ihr das schleunigst nachholen. Es ist übrigens eine moderne Adaption von Sherlock Holmes, aber deswegen nicht weniger gut. Wirklich ein muss!

Dann wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag oder dann eine wunderbare Woche, aber keine Sorge:

»nächstes Wochenende ist wieder Wochenende« und »nur noch ein Tag, dann ist morgen«

Keep your head up! Es wird schon wieder!

(Vielleicht sollte ich doch Motivator werden. Das kann ich fast schon so gut, wie ein schlechtes Gewissen machen. :))

Cheerio

E.G.