Tessa Gray – »If no one in the entire world cared about you, did you really exist at all?«

Tessa Gray ist ein Mysterium für mich.
Als Heldin der Clockwork-Reihe war sie mir immer eine interessante Persönlichkeit.

09 Header Gedanken über Persönlichkeiten mit Wasserzeichen

Es gibt eine Menge starker Frauen in Büchern und auch Tessa ist eine davon, aber sie ist gleichzeitig auch nicht die einzig ware.

»Men may be stronger, but it is women who endure.«

Tessa Gray, heißt eigentlich Theresa ist in New York geboren und aufgewachsen und hat da zusammen mit ihrem Bruder Nathaniel bei ihrer Tante Harriet das Leben eines Menschen gelebt, ohne von der Existenz der Schattenjäger und Schattenweltler zu wissen. Erst als sie mit 17 Jahren zu ihrem Bruder nach London zieht, weil ihre Tante gestorben ist, wird sie hineingezogen in die dunkle und düstere Welt der Schattenjäger.

Kommen wir zu einem unglaublichen Charakterstilmittel, das man in der Literatur oft findet und hier auch genutzt wurde – ironisch, wie ich finde.

Theresa Gray (also Grau) ist ein Mädchen mit regenGRAUEN Augen und mausbraunen Haaren. Sie bezeichnet sich selbst als Durchschnitt und hat einen ernsten Gesichtsausdruck. Sie ist nicht so auffällig, weder durch Aussehen, noch durch ihr besonders extravagantes Auftreten. Sie ist eine junge Frau, die eher zurückhaltend ist, aber auch ihre eigene Meinung kundtun kann. Man könnte meinen, sie wäre eine graue Maus und genau das soll ihr Name auch implizieren. Clever Frau Clare, wirklich clever.

49-tessa-grayTessa ist also die »durchschnittliche« Hauptfigur aus einem Jugendbuch, mit der sich jeder identifizieren kann, die in ihren eigenen Augen natürlich eher weniger beeindruckend ist, aber von vielen anderen als besonders und unglaublich schön wahrgenommen wird – das ist dann wieder einmal ein Klischee!

Tessa für sich, wenn man sie auf den ersten Blick sieht, scheint also nicht wirklich aufzufallen, außer durch ihre Größe (sie ist ziemlich groß…). DOCH!

Irgendetwas muss sie haben, dass sie zu einer so beeindruckenden jungen Frau macht, dass sie nicht nur einige Bösewichte Londons für sich haben möchten, sondern sich auch zwei der besten Freunde auf dieser Welt wegen ihre voneinander »distanzieren«.

Denn Tessa hat nicht nur alle anderen Schattenjäger des Londoner Instituts verzaubert, sondern auch Will Herondale und Jem Carstairs, die besten Freunde und Parabatei, die die Welt je gesehen und gerochen hat vollkommen für sich gefangen.

Will, der sich geschworen hat, dass er niemanden mehr an sich heranlässt und der schon für Jem eine Außnahme gemacht hat, öffnet sein Herz und bringt es nicht über dieses so gemein und fies zu Tessa zu sein, wie er eigentlich möchte.

Auch Jem, der nie jemanden die Bürde seiner Krankheit mitauflegen wollte, war Tessa so weit verfallen, von Kopf bis Fuß, dass er gar nicht mehr in der Lage war, selbstaufopfernd zu sein.

Theresa Gray – ein magisches Mädchen mit ganz wundersamen Fähigkeiten. Die einzige ihrer Art und einfach amazing. Sie verzaubert Menschen, nicht nur durch ihr Aussehen, sondern viel mehr durch ihre Schlagfertigkeit und ihrer starken Liebe und Zuneigung.

Außerdem ist sie auch noch ein ungemein großer Bücherwurm, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ein Leben wie in einem ihrer Lieblingsromane zu leben.
Lucie, ihre Tochter wurde nach einer der Figuren aus Charles Dickens Roman »Eine Geschichte von zwei Städten« benannt, das nenn ich mal librophil!

Tessa Gray soll uns den Eindruck vermitteln, sie wäre eine graue Maus und nichts besonderes, aber jeder der ihr gegenübersteht und mehr als nur fünf Minuten mit ihr verbringt, der erkennt, dass das nicht stimmt: das sie eine fantastische, intelligente, warmherzige, selbstbewusste und starke junge Frau ist, die in einer männerdominierenden Gesellschaft trotz widriger Umstände ihren Willen durchsetzt und Berge versetzt!

Kennt ihr Tessa? Habt ihr die Clockworkreihe gelesen? Was haltet ihr denn davon? Was denkt ihr über das Setting? Wie empfindet ihr Tessas Darstellung im Buch? – Lasst es mich wissen!

Lasst das Licht an, Itchy

John Green – »The world is not a wish-granting-factory.« Vielleicht, aber gut ist es trotzdem!

Wir haben uns in einem Buchladen das erste Mal getroffen. Es war wie der Beginn einer dieser ganz großen Liebesgeschichten. Wie der Beginn einer Liebesgeschichte, die die Welt in ihren Grundfesten erschüttern wird, einen Moment innehalten wird und sich dann wieder weiterdrehen wird. Es war eine dieser Liebesgeschichten!

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Er hat mich lange begleitet, seine Worte ganz oft und ganz viel in meinem Kopf und ein bisschen wie tanzende Strichermänner, nur weniger rätselhaft, als die bei Sherlock Holmes. Es waren fröhliche, sarkastische und manchmal auch sehr, sehr traurige Strichmänner – die volle Bandbreite an Emotionen in den Strichmännern.

98 John Green 2Doch die, die mir die Wörter eingeflüstert haben, das waren nicht etwas 2D-Strichmännchen, sondern runde, volle Charaktere, die in den Moment ihres Lebens eingefangen wurden und von ihm auf weiße Seiten gedruckt wurden.

Ich hab mich auch nicht zuerst in ihn verliebt, sondern in seine Geschichten, in seine Flüsterfreunde: in Hazel und Gus, in die Katherines, in Colin, in Lindsay, in Will und Will, in Tiny, in Margo und Quentin, in Miles und Alaska und auch in die drei aus »Let it snow«, Tobin, JP und den Herzog und alle anderen, die dabei waren!

Hals über Kopf verliebt!

John Green, der Magier mit den sooooo traurigen Jugendbüchern, den lustigen Typen, der ein bekannter YouTuber ist, aber auch nach 10 Jahren Vlogbrothers und Nerdfighteria noch nicht wirklich Videos schneiden und bearbeiten kann, genau der!

John Green, der immer auf die beiden Fragen »Wer war dein Lieblings-Beatle?« und »Was ist deine Lieblingsfarbe?« mit John und Green antwortet. Er wird in diesem Jahr noch 40 Jahre und das glaubt man wahrlich nicht, wenn man ihn so reden hört, weil er eben doch ein Kind ist. Auch wenn er in einem Interview (Blaue Seite, 2012) sagt:

Bist du jemals erwachsen geworden?
»Ich bin sehr viel erwachsener als ich es einmal war. Viel lieber würde ich auf diese Frage mit „Nein“ antworten. Aber wenn man erst einmal ein Kind hat, wird man sehr schnell erwachsen.«

97 John Green 1Er ist New York Times Bestseller Autor und vor allem durch »Das Schicksal ist ein mieser Verräter« bekannt geworden, aber auch seine anderen Werke, wie »Eine wie Alaska«, »Margos Spuren« und »Die erste Liebe: Nach 19 vergeblichen Versuchen« sind Werke, die fast jeder schon einmal im Buchladen stehen hat sehen. Er schreibt laut einigen Stimmen, pseudotiefsinnig, mit »Das Schicksal ist ein mieser Verräter« auch noch SickLit und überhaupt eher so durchschnittliche Jugendbücher, aber das stimmt nicht!

Denn der Typ kann schreiben – hat laut eigenen Aussagen in seiner Kindheit viel geschrieben, in seiner Schulzeit dann weniger, aber dafür wieder im College – und wie! Er hat einen Schreibstil, der einem leicht fällt und zum umfallen lachen lässt und dabei so wunderbar ironisch ist und nicht auf die gezwungene kitschige Art, sondern auf eine sehr natürliche Art tiefsinnig ist. Irgendwo trieft es dann natürlich ein bisschen, aber es sind ja nunmal auch immer Geschichten von der ersten Liebe und die ist immer ein bisschen kitschig.

»I’ve always liked quiet people: You never know if they’re dancing in a daydream or if they’re carrying the weight oft he world.«
– Looking for Alaska, John Green

99 John und Hank GreenJohn Green ist aber nicht nur ein ziemlich bekannter und damit auch erfolgreicher Autor von Jugendbüchern, die ein bisschen kitschig sind, sondern betreibt auch mit seinem Bruder Hank seit nunmehr 10 Jahren einen YouTube Channel mit dem Namen »Vlogbrothers«, dessen ursprüngliche Idee es war, dass die beiden immer abwechselnd ein Jahr lang ein Video, also einen Vlog drehen und das dann hochladen und nur so kommunizieren. Nach dem Jahr hatten sie so viele Zuschauer, dass sie weitergemacht haben und bis heute einer der erfolgreichsten YouTubechannel der USA betreiben. Ihre Fans nennen sich Nerdfighteria und haben auch eine eigene Homepage.

Er hat Englische Literatur und Vergleichende Religionswissenschaften studiert und wollte ursprünglich Pastor werden, hat das dann aber doch abgebrochen und hat stattdessen eine Weile Buchrezensionen für ein Magazin geschrieben. Zeitgleich hat er seinen ersten Roman »Eine wie Alaska« verfasst und nachdem der dann eingeschlagen hat, wie eine Bombe, war er eben Autor.

»My thoughts are stars I cannot fathom into constellation.«
– The faults in our stars, John Green

Sein Hund heißt »Fireball Wilson Roberts«, das sagt einfach auch schon zu viel.

John Green ist ein fantastischer Autor und wahrscheinlich auch überhypt und in vielen Fällen auch ein wenig zu oft erwähnt worden, aber er ist und bleibt ein Autor, der mein Leseverhalten, meine Liebe zu Büchern, die eine oder andere Beziehung zu Menschen und ein wenig die Einstellung zum Leben maßgeblich beeinflusst hat und genau deswegen muss dieser »Liebesbrief« hier endlich einmal gepostet werden, verdammt!

John Green, schreib doch wieder einmal ein Buch 😉

In Liebe,
Itchy

Habt ihr schon was von ihm gelesen? Was war euer Liebstes? Wie findet ihr seinen Schreibstil? Gehört ihr zur Nerdfighteria? Wer ist eure liebste John Green Figur? Habt ihr ein Lieblingszitat? Habt ihr einen Autor/eine Autorin, der/die euch so ans Herz gewachsen ist? – Lasst es mich wissen!

#myfandomidentity »Die Bestimmung«

Verflucht nochmal! »A reader lives a thousand lifes – f*** yeah!«
[Anmerkung an mich: vielleicht sollte ich nicht immer so viel fluchen in meinen Beiträgen, das sind Worte, die ich gar nicht in meinem gewöhnlichen Sprachgebrauch nutze – ist ja auch nicht cool. Ich werde an mir arbeiten.]

Aber die Aussage bleibt bestehen:

»A reader lives a thousand lifes.«

Denn zusammen mit Harry haben wir Voldemort besiegt, wir haben mit Frodo und Sam den Ring reingeschmissen, sind mit Gwendolyn durch die Zeit gereist, haben Zamonien mit dem Blaubär erkundet, sind durch die nächtliche Stadt Praha mit Karou geschlichen und haben uns über die feinen Herren von Pemberly mit Elizabeth zusammen lustigt gemacht. Aber das war noch nicht mal wirklich ein kleiner Bruchteil des ganzen, was wir schon erlebt haben. In all den Universen sind wir ein Teil davon gewesen, haben uns stundenlang ausgemalt, was wäre wenn ich in dieser Welt leben würden, was wäre wenn, was wäre wenn…

Genau dadurch entstehen verschiedene Identitäten in verschiedenen Welten. Was bin ich nun? – So viel! Und ich werde noch so viel mehr sein!

fandom identity

Diese neue Reihe nenne ich innovativ und weil man sich am meisten darunter vorstellen kann: #myfandomidentity

Wir stellen uns die Fragen: Was wäre ich in diesem Universum? Welcher Gruppe fühle ich mich zugehörig? Wie sieht meine Geschichte aus?

HEUTE: »Die Bestimmung« mit der Frage:
Welcher Fraktion fühle ich mich zugehörig?

[EINE WARNUNG: wer die Buchreihe/das Buch vollkommen unwissend starten möchte, sollte erst das passende Schriftstück lesen – ich werde aber sicher nicht auf die krassen Ereignisse engehen, sondern nur dezent auf die Rahmenhandlung]

Die Bestimmung (engl. Divergent) von Veronica Roth ist eine Dystopie. Wir befinden uns in einer Großstadt mit einem ganz eigenen Gesellschaftssystem. Die Bewohner der Stadt sind aufgeteilt in Fraktionen: Die Ken – die Wissbegierigen/ Die Candor – die Wahrheitssuchenden/ Die Amite – Die Friedliebenden/ Die Altruan – Die Selbstlosen/ Die Ferox – die Furchtlosen. Vor dem Eintritt ins Erwachsenenalter wird jeder durch eine Simulation für eine Fraktion bestimmt. Die »perfekten« Menschen sind die, die sich problemlos in eine Fraktion einordnen lassen. Aber es gibt einen Dorn in den Augen der Regierenden: »Die Unbestimmten«, durch keine eindeutige Zuordnung sind sie nicht so leicht unter Kontrolle zu halten und damit eine Gefährdung des Systems.


Welcher Fraktion fühle ich mich zugehörig?

  • das eigene Gefühl

Bevor wir uns durch blöde eindeutige Fragen eines Quizes einer Fraktion zuordnen lassen, hören wir zuerst ganz tief in uns hinein.
Was macht mich aus?Ich bin schon ziemlich neugierig und wissbegierig, aber nicht so 100% ehrgeizig.
Ich habe zwar einen gewissen Gerechtigkeitssinn und plädiere auch für Freundlichkeit und mehr Zurückhaltung, aber so selbstlos bin ich nicht. Egozentrik hat auch die stärksten im Griff!
Ich bin ein loyaler Mensch und auch durchschnittlich direkt, aber ich bin auch großer Fan von Lügenduellen und Geheimnissen.
Ich habe eine gewissen Höhenangst und Angst vor dem Versagen, wahrscheinlich auch noch vor tausend anderen Dingen, aber das macht Menschen ja aus. Ich bin nicht der sportlichste Mensch, bin aber echter Fan von Adrenalin – ob ich das mit einem Bungeesprung erzeugen möchte, ist fraglich.
Ich bin grundsätzlich ein Freund des einfachen Lebens, mag gerne Gruppengemeinsamkeit und auch das Banjo, bin eben doch ein kleiner Hippie! Allerdings ist dieses »immer entspannt und alles easy« auch ziemlich heuchlerisch, das könnte ich nicht für immer!

Müsste ich mich entscheiden: trotz allem wäre das dann ein Kopf an Kopf – Rennen Amite Itchyzwischen den Ferox und den Amite.
Ken sind mir zu ehrgeizig und egoistisch, zu viel Wissenschaft, zu viel Logiknotwendigkeit, kein Platz für Wunder.
Candor sind genauso: es fehlt die Magie, es fehlt das Geheimnis, es fehlt der Reiz des Abenteuers.
Altruan: das ist Selbstgeiselung und so viel ich auch von »lebe dein Leben EINFACH« halte, das ist dann schon zu krass!Die Ferox versprechen Herausforderung, Abenteuer, Emotionen, freche Sprüche und Spaß!
Gleichzeitig aber auch viel Training, Gewalt und Druck.
Amite hingegen sind entspannt,  trämerisch, Natur pur und Komumenlifestyle!
Gleichzeitig aber auch die Unterdrückung großer Gefühle, einfaches Leben und zu viele Menschen.


  • drei Internettests

Test 1:

Test 1

Den Test findet ihr hier

Test 2:

Test 2

Den Test findet ihr hier

Test 3:

Test 3

Den Test findet ihr hier

Ooookay Candor, Unbestimmt und unbestimmt (bzw. Ken und Ferox) – jetzt wird es wirklich spannend!


  • der Test aus dem Buch

[Ich hab den Schuber aus 2014 und da ist am Ende von Buch 3 ein Fraktionen Quiz. Die Rechte liegen daher beim Verlag und wir zitieren nur das Notwendigste (Veronica Roth: Die Bestimmung – Letzte Entscheidung S.535 – 539):]

  1. Du möchtest vor allem, dass deine Freunde und Familie dich als jemand betrachten, der …
    » c. …vertrauenswürdig ist.
  2. Wenn du vor einem schwierigen Problem stehst, wirst du…
    » d. …die Sache direkt angehen. Was solltest du sonst tun?
  3. Was machst du am ehesten am Wochenende oder wenn du unerwartet einen freien Tag hast?
    » b. Malen , Tanzen oder Dichten
  4. Für welchen der folgenden Berufe würdest du dich entscheiden?
    » a. Sozialarbeiter (aber nur weil der Rest noch schlimmer ist)
  5. Welche Kleider ziehst du morgens an?
    » b. Etwas Bequemes, das interessant wirkt.
  6. Wenn du entdeckst, dass der feste Partner eines Freundes oder einer Freundin untreu ist, wirst du…
    » b. … sie zusammenbringen und vermitteln, wenn sie die Sache klären.
  7. Was hat im Augenblick in deinem Leben Vorrang?
    d. Deinen Charakter zu entwicklen.

Ergebnis: c-d-b-a-b-b-d
Simples Auswertverfahren: Am meisten Antwort a ist Altruan, Antwort b ist Amite, Antwort c ist Candor, Antwort d Ferox und Antwort e ist Ken.
Meine meisten Antworten hab ich mit b beantwortet, knapp gefolgt von d
» Also Amite und ein bisschen Ferox


Fazit:

Ferox ItchyInternetquizze und auch das Quiz aus dem Buch sind Unsinn – natürlich und ihr dürft mich auch verteufeln, weil ich damit 60% meines Beitrags aus den Inhalten anderer klaue und nicht selbst erzeuge: Es tut mir Leid!
Allerdings zeigen sie trotzdem Ergebnisse (auf meinen Versuch hin, so unverfänglich und gleichzeitig ehrlich wie möglich an die Fragen ranzugehen, dass irgendwas daran ja stimmen muss).
Zusammenfassung meiner eigenen Einschätzung und den Ergebnissen der Tests:
Ich bin wohl genetisch nicht defekt und deswegen »unbestimmt«. Mein Test würde wohl Amite, Ferox, Candor und Ken anzeigen. Einzig Altruan ist nicht eindeutig im Paket mit dabei.
Für welche Fraktion ich mich dann am Auswahltag entscheiden würde?
Trotz allem wahrscheinlich schweben wir über dem Ferox- und Amite-Behälter und dann wird das eine Impuls-Handlung.

Was haltet ihr denn von der Idee, unsere Identität unsere Fanwelten genauer unter die Lupe zu nehmen? Habt ihr »Die Bestimmung« gelesen? Wie findet ihr die Tests? Wie findet ihr die Auswertung? Wisst ihr, welche Fraktion ihr wählen würdet? – Lasst es mich wissen!

P.S.: Gerne auch in die Kommentare schreiben und ein bisschen dazu warum? Oder ihr macht einen eigenen Blogeintrag dazu, wenn ihr einen Blog habt.

P.P.S.: Es wird noch weitere #myfandomdidentity geben!

Hazel Grace – it’s a metaphor!

Kennt ihr das noch? Wie sie damals förmlich ausgerastet sind, wenn jemand diesen einen Satz gesagt hat und jeder »The Faults in Our Stars« gelesen hat – kennt ihr das noch?

Ich war damals in der 9.Klasse, als ich das erste Mal dieses heiß gelobte Buch in den Händen gehalten habe. Es war Sommer und warm, das Ende des Schuljahrs war nah und ich hatte ein einwöchiges Praktikum in einer privaten Buchhandlung und am Ende hab ich genau dieses Buch geschenkt bekommen bzw. ich durfte mir eins aussuchen und hab mich dafür entschieden. Den gleichen Nachmittag und den darauffolgenden Tag hab ich damit verbracht dieses Buch im Garten zu lesen und mich dabei so richtig in die Hauptfiguren verknallt!

Hazel Grace Lancaster – sarkastisch, intelligent und ein bisschen melancholisch.

Die Hauptfigur von John Greens Bestseller ist eine belesene junge Frau, die manchmal unglaublich trocken sein kann.
Aber wenn mit 13 Jahren Schilddrüsenkrebs bei dir festgestellt wird und dann – weil man hat ja noch nicht genug zu tragen hat – auch noch Metastasen in die Lunge kriechen und du nur noch mit Philipp der Sauerstoffflasche leben kannst – dann kannst du ja nur trocken sein. Hält man das anders überhaupt aus?

86 Hazel Grace LancasterHazel Grace Lancaster – ihres Zeichens 17 Jahre alt hat kurze dunkelbraune Haare , einen Bubischnitt – laut eigenen Aussagen typisch für Menschen, die sich von einer Chemotherapie erholen. Immer unterwegs mit Sauerstoffflasche und Schlauch unter der Nase, mit grünen Augen und süßen chubby Wangen.

»Einsame, tendenziell pädophile Schaukel sehnt sich nach Kinderpopos.«, sagte ich.
Er lachte. »Deswegen.«
»Was?«»Deswegen mag ich dich. Ist dir klar, wie selten man einem scharfen Mädchen begegnet, das das Wort pädophil in seine adjektivischen Bedeutung korrekt verwenden kann? Du bist so vertieft darin, du zu sein, dass du keine Ahnung hast, wie absolut nie da gewesen du bist.«
– »Das Schicksal ist ein mieser Verräter« von John Green, S. 116

85 Hazel Grace LancasterAußerdem trägt sie gerne Jeans und Chucks und ist bisweilen ein bisschen depressiv, denn das ist schließlich eine Nebenwirkung von Krebs.
Wohl eher vom Sterben, stellt uns Hazel jetzt richtig und ja da hat sie recht.

Hazel ist sarkastisch, nüchtern und realistisch auf der einen Seite, aber kann auch sehr leidenschaftlich sein, wenn sie von ihrem Lieblingsbuch redet.
Denn Peter von Houten hat etwas geschrieben, das so genau widergibt, wie man sich fühlt, wenn man mit 13 Jahren an Krebs erkrankt. In Hazels Augen sind Krebsbücher immer Mist, weil sie einfach nicht realistisch vermitteln, wie es nunmal ist, die Diagnose Krebs zu bekommen. Doch Peter van Houtens Roman »Herrschaftliches Leiden« hat Hazel so sehr zugesagt, dass sie es schon mehrmals gelesen hat und es auch immer wieder gerne tut., denn er hat beschrieben wie es ist zu sterben, ohne wirklich zu sterben.

Hazel Grace hat eine starke Meinung, kann zu fast allen Sachen dieser Welt etwas sagen und es klingt nie kopiert oder nachgeplappert.
Sie hat, obwohl das Leben bis dato noch nicht wirklich fair zu ihr war, ein so großes Herz: sie ist enorm darum bemüht, niemanden zu verletzen oder zumindest so wenig Menschen wie möglich zu verletzen und deswegen möchte sie nicht so viel Zeit mit anderen Menschen verbringen, nicht dass es dann ganz schnell zu Ende geht und diese Menschen dann getroffen werden von den Splittern der Grante, als die sie sich sieht.

Anders sieht das natürlich aus bei ihren Eltern, bei denen sie ja nunmal fast keine andere Wahl hat. Hazels Eltern bemühen sich so verdammt darum, dass ihre Tochter leben kann und sie selbst sein kann und sein kann.
Das sind wirkliche Terminator-Eltern!
Hazel sagt, dass es nur eine Sache gibt, die schlimmer ist, als als Kind die Diagnose Krebs zu bekommen und das ist, wenn dein Kind die Diagnose Krebs bekommt. Genau das machen ihre Eltern durch. Ihre Mutter ist besser informiert, als so mancher Arzt und ist im Grunde eine Vollpflegekraft für ihre Tochter. Sie möchte, dass ihre Tochter weiter kämpft und ist bisweilen auch entmutigt, wenn sie sieht, dass ihre Tochter nur noch passiv auf die Mutation einschlägt.

»Was noch? Sie ist wunderschön. Man wird einfach nicht müde, sie anzusehen. Man hat nie Angst, dass sie vielleicht schlauer ist, als man selbst: Man weiß einfach, dass sie es ist. Sie ist lustig, ohne je gemein zu sein. Ich habe so ein Glück, sie zu lieben, Van Houten. Man kann sich nicht aussuchen, ob man verletzt wird auf dieser Welt, alter Mann, aber man kann ein bisschen mitbestimmen, von wem. Ich bin glücklich mit meiner Wahl. Ich hoffe, sie auch.«
Ich auch Augustus.
Ich auch.

Diese Passivität und Lethargie hat ihre Mutter auch schlussendlich dazu bewegt, dass sie Hazel zur Selbsthilfegruppe schickt, im Herzen Jesu, bei der sie dann auch den einzig wahren Augustus Waters kennenlernt.
Augustus ist attraktiv und auch interessant für Hazel, aber auch wie bei anderen Menschen, möchte sie nicht, dass er verletzt wird und hält ihn deswegen auf Abstand.

Mit Augustus kann sie reden, bis tief in die Nacht – über Bücher, Musik, Filme und die Welt. Zwischen den beiden ist nichts unangenehmes, kein Durck – kein Drama.

Hazel ist grundsätzlich ziemlich introvertiert, aber auch abgeklärt und genau das ist ihr Selbstbewusstsein. Sieist stolz darauf, nicht zu wissen, was cool ist.

Hazel Grace Lancaster, lange Zeit eine meiner Lieblingsprotagonistinnen aus dem Contemporarygenre – sarkastisch, nüchtern und warmherzig.

Böse Zungen sagen jetzt, dass dieses Buch überhypt wurde, nur zwei depressiv sarkastische, krebskranke Kinder pseudotiefsinnige Gespräche führen und SickLit grauenvoll überdramatisiert ist.

Ja, ja und ja. Aber »Das Schicksal ist ein mieser Verräter« von John Green hat gezeigt, dass SickLit nicht überdramatisiert sein muss, sondern auch ironisch und verzerrt sein kann, wie das Leben eben. Gus und Hazel sind natürlich pseudotiefsinnig, schließlich sind sie 17/18 und haben beide schon dem Tod ins Auge gesehen, aber auch der anderen Seite sind sie auch einfach nur tiefsinnig und das pseudo können wir getrost weglassen.
Der Hype war da, aber irgendwo auch gerechtfertigt.
Ich hab nicht geweint, aber war berührt, von solch einem Leben und von einer Liebe, die sich natürlich anfühlt für eine Buchliebesgeschichte.

Wie fandet ihr »Das Schicksal ist ein mieser Verräter«? Habt ihr es überhaupt gelesen? Wie empfindet ihr Hazel? Ist sie euch sympathisch? Was haltet ihr von sarkastischen Hauptfiguren? Und wie findet ihr SickLit? – Lasst es mich wissen!

»Lauf wie der Teufel, denn das wirst du müssen. Lach über alles, denn das ist immer komisch. Sei niemals grauam, sei niemals feige und wenn dus doch bist, leiste immer wieder Gutmachung. Iss nie Birnen, ja, die sind immer matschig und man bekleckert sein Kinn. Das ist wirklich wichtig, schreib es auf!«
– 12. Doctor

Donna Noble – Oi! Watch it, spaceman!

Oi! Nein du schaltest jetzt nicht weg! Gehts noch?

Kurze Spoilerwarnung: wenn du Donna noch nicht näher kennengelernt hast bzw. Staffel 4 noch nicht angesehen hast, könnte dieser Artikel spoilern!

Hier kommt Donna Noble, die einzig wahre Donna! Donna Noble aus Chiswick!

Donna Nobel ist – für alle Nicht-Whoariens – eine furchtbar coole Nudel mit einer großen Klappe und einem unglaublich großen Herzen.

Donna ist ein Mensch, genauer gesagt eine Londonder Sekretärin, die mit ihrem vor Selbstbewusstsein nur so strotzenden Auftreten schon den einen oder anderen Charakter in die Flucht geschlagen hat.

Ihren ersten Auftritt hat sie nach der Verabschiedung von Rose in einem Hochzeitskleid. Wenn du in einer Tardis mit einem unfreundlichen Timelord landest, obwohl du eigentlich gerade heiraten solltest und dann Haltung bewahrst!
Hut ab!

»You’re not mating with me, sunshine.«

Donnas offene, laute und – manch einer könnte auch sagen – fast schon schrille Art soll eigentlich nur über ihre Unsicherheit wegtäuschen, denn insgeheim findet sie, sie ist nichts Besonderes.
Als großer Donna Fan muss ich aber sagen, dass genau das nicht der Fall ist, denn Donna ist absolut weltklasse!

81-donna-noble-1Sie ist im Grunde die erste Begleiterin, die dem vorlauten Doctor mal so richtig die Meinung geigt und tatsächlich die einzige ist, die nicht in unseren favorite Alienboy verliebt ist, allerdings in fast jeder Folge für seine Frau oder Gefährtin gehalten wird.
(Wird von beiden übrigens vehement verneint!)

Donna ist übrigens nicht nur laut und anstrengend, nein sie ist ein unglaublich mitfühlender Mensch und hat zudem auch noch eine erstaunliche Auffassungsgabe!

Nach dem ersten Treffen des Doctors mit Donna hat sie ihn und die Möglichkeiten, die seine Tardis und seine Fantasie bieten, nicht mehr vergessen können und hat sich ab dem  Zeitpunkt nicht mehr so recht mit irgendetwas zufrieden geben können, was das Leben so geboten hat. Immer auf der Suche nach etwas, das sonderbar genug ist, um mit dem Doctor in Verbindung gebracht werden zu können und schlussendlich auch fündig geworden mit der Geschichte von diesen kleinen Fetttierchen, war Donna ein sehr unruhiger Geist. Sie hat zu dem Zeitpunkt bei ihrer Mutter und ihrem Großvater gelebt und war immer auf der Suche nach einem Job oder einem Lebenssinn.

Als sie sich dann aber entschließt, sich dem Doctor anzuschließen, erlebt sie so viel: sie und der Doctor werden zu Hausgöttern einer Familie in der Antike, lernen die Ood noch genauer kennen, sie lernt Agatha Christi kennen, einige alternative Zeitlinien, River, ein Paralleluniversum und wird schlussendlich zu Doctor Donna und rettet damit die Welt!

Da ihr Kopf zwar unglaublich ist, aber als kleiner Mensch trotzdem die Timelord-Power 82-dona-noble-2nicht erträgt, rettet der Doctor sie, indem er alle Erinnerungen an die Abenteuer mit dem Doctor verschließt und sie sich nicht mehr an ihn erinnert.

Donna findet ihr Glück, lernt einen netten, schüchternen Mann kennen und heiratet ihn, sie scheint zufrieden und glücklich zu sein und ist sich dabei noch nicht einmal im Klaren, dass ohne sie, die Menschheit und die vielleicht auch die ganze Welt nicht mehr existieren würde, denn die Begegnung Donnas mit dem Doctor ist ausschlaggebend für alle was der Doctor danach tut!

Donna, die ihr Leben lang sich selbst stets als anstrengend und unwichtig gesehen hat, oftmals sehr egoistisch gehandelt hat, wird durch das Reisen mit dem Doctor zu einem Menschen, der sich selbst mehr anerkennt, seine brillianten Seiten kennt und auch zu schätzen weiß und ziemlich oft an andere denkt.

»Donna is an equal to the Doctor, a friend, a mate, a challenge.«

Von allen Begleitern, die der 9.,10. , 11. und 12. Doctor bis jetzt hatte, ist mir Donna am positivsten im Gedächtnis geblieben, denn Donna ist ganz im Gegensatz zu Rose, Martha, Amy und Clara eben genau das, was der Doctor manchmal braucht: Jemand, der ihn wieder aufpeppelt, der ihn mit einer nicht so sanften Hand wieder hochzieht, wenn er am Boden ist und jemand, der ihm ein wirklich guter Freund ist.

Donna Noble is my rolemodel – nicht in allen Punkten, aber in vielen!

Kennt ihr Doctor Who? Mögt ihr Donna? Wen noch? Wie findet ihr die Interaktion zwischen den beiden? Wer ist euer liebster Doctor? – Lasst es mich wissen!

yeah – Bloggerweihnachtswichteln #Guardians of the Books

Einen wunderschönen Tag wünsche ich allen Menschen, deren Augen auch nur einen Moment an diesen Worten hängen bleiben.

– Eine Erklärung für mein längeres Wegbleiben wird irgendwann kommen –

Ich hab auch mitgemacht beim Guardians of the Books Bloggerweihnachtswichteln, das von Vera von Chaoskingdom organisiert hat (Vielen, vielen Dank, liebe Vera!)

Ja und dann wurde uns Ende November unser Wichtelkind zugeteilt und ich hab dann Anna von liveyourlifewithbooks ein Päckchen zusammengepackt. Ihren Beitrag findet ihr hier!

Ja und mein Päckchen kam auch schon sehr früh an und sah wohl auf den ersten Blick recht unscheinbar aus! Doch! Doch!

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Dann haben wir es geöffnet und es kam uns ein Haufen Geschenke entgegen!

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Gleich zu sehen waren Süßkram, ein Lovelybooks-Lesezeichen mit einem Esel und ein Brief.

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Außerdem war da auch ein schön verpacktes Päckchen in Buchform zu entdecken! Und ein kleines Säckchen mit zwei kleinen Geschenkchen.

Süßigkeiten wurde mir einmal Rittersport-Schokolade mit Gebrannten Mandeln nd Lebkuchenkonfekt ins Päckchen gepackt. Beides übrigens ausgezeichnet, fand auch meine Familie, die natürlich gleich etwas abhaben wollte.

Im großen Päckchen in Rot haben wir dann nach aufgeregtem Aufpacken ein Buch (ha, wer hätte es gedacht!) gefunden.

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Bin schon sehr gespannt auf »A Darker Shade of Magic« von V.E. Schwab, weil eben jeder davon schwärmt (und nicht mal der liebe Mecker-MrBuchnerd Fabian etwas gegen dieses Buch gesagt hat).

Die beiden kleinen Päckchen in dem Satin-Beutelchen waren als nächstes an der Reihe:

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Und zum Vorschein sind zwei unglaublich coole Dinge, um die ihr mich alle beneiden werdet!!!

Eine Kette mit einem Schlüssel mit der Aufschrift »221 B« – oh ja ein verdammter Sherlock-Schlüssel, ich hab jetzt ofiziell Zutritt zur Bakerstreet 221 B!

Und ein Schlüsselanhänger mit der Aufschrift »Platform 9 3/4«

Ja und dann war da noch dieser ganz wunderbare Brief mit einer wirklch netten Nachricht und noch zwei Leseproben.

Mein Wichtelelterndingens ist übrigens Henrike von watchedstuff und sie hat sich wirklich Gedanken gemacht, das Theme für dieses Päckchen ist übrigens »Großbrittanien«.

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Immer gerne wieder! Hat wirklich viel Spaß gemacht und werde ich auf jeden Fall gerne nocheinmal probieren!

Bis dass die Zeit uns scheidet und sowas.
Itchy