#TAG: Versatile Blogger Award

versatile-tag

Hui!
Wenn uns nichts besseres einfällt, trudelt zum Glück eine kleine Nominierung ein und jemand denkt an uns 🙂

[Eigentlich ist es wordBUZZz und sie ist ja nicht irgendjemand – hi du!]

Ein kleiner Seelenstriptease ist dann wohl mal wieder angesagt und das ist gar nicht so leicht, muss ich euch sagen. Finde ersteinmal 7 Fakten über dich, die die Umwelt um uns herum erfahren darf…
Here we go!

Kleine Vorwarnung: das wird gefühlt richtig deeper shit, mal schauen, ob ich das irgendwann bereue. Das wird ein Outing der ganz besonderen Art.

Ich sollte das beruflich machen
Ich bin ein unmöglich unangenehmer Mensch, weil ich jeden und allen, vor allem meinen Liebsten sehr leicht und ohne zu zögern eine unglaublich schlechtes Gewissen machen kann. Also das geht praktisch in nur einem Satz, der jeden einen Moment stolpern lässt und ein unangenehmes Zwicken spüren lässt. Das ist natürlich für mich jetzt auch nicht so angenehm, weil ich ja dann immerhin als unangenehm und anstrengend wahrgenommen werde. Bin ich auch.

T-Shirt in die Hose, Räubertasche und los!
Ich war ein wildes Kind und wohl genau das, was man so wollte, denn ich war super pflegeleicht, eines dieser Kinder, die immer dreckige Kleidung nach der Schule angezogen haben und dann den ganzen Tag alleine im Garten und im Hof herumspaziert sind.Ich hab grundsätzlich immer eine Mütze (ganz gleich ob Schild-, Zeitungsjungen- oder Baskenmütze, immer eine Mütze) getragen und dann auch noch Hosen, die von der Gesellschaft als Hosen für männliche Kinder verkauft wurden.
Ich hab mir nie die Haare zu einem Zopf flechten lassen und hab mir grundsätzlich und entgegen jeder Bequemlichkeitsregel das T-shirt in die Hose gestopft, weil es cool ausgesehen hat. Obwohl ich mir heute nicht mehr die Oberteile in die Hose stopfe, laufe ich dennoch immer noch Kleidungstechnisch so neutral herum wie sonst. Die Mütze hab ich zwar gegen einen unordentlichen Wuschel an Dreadlocks getauscht, aber ich trage immer noch gerne bunte Bandanas und auch ab und an eine Räubertasche, in der sich alles finden lässt, was ich auf meinen Abenteuern eben so brauche.

Das Sein erkunden
Ich habe fest vor außergewöhnlich zu leben, alles mögliche einmal auszuprobieren und dann festzustellen, dass das eine oder andere nicht so wirklich mein Ding ist.
Genau deswegen steht auch der Plan:Wenn ich mit 40 Jahren noch nicht gestorben bin oder DIE eine Person gefunden habe oder ein entfernt menschliches Wesen in die Welt gesetzt habe, dann werde ich ein Jahr lang oder wenn es mir gefällt auch länger in einem Kloster unter Nonnen verbringen und mich selbst und die Geisteswelt erkunden.

Look up to the sky, the stars are so bright
Wenn ich gerade alleine bin, mitten in der Nacht und von einem wunderbaren Abend mit den Waldmenschen oder anderen Freunden nach Hause komme, dann wandere ich gerne noch in meinen Abenteuergarten, setzte mich da ins Gras oder auf das kleine Bänkchen und beobachte dann eine ganze Weile noch den Sternenhimmel. Manchmal beglücke ich dann Freunde noch über sehr lange Sprachnachricht aus meinem Inneren, oder manchmal singe ich auch ein leises Lied oder manchmal da denke ich einfach und denke und denke in den Himmel rauf, weil das immer magisch ist, wenn du alleine mit der Dunkelheit bist.

Ich glaube nur das, was ich erlebt habe
Ich oute mich als Jungfrau der romantischen Liebe, denn auch mit meinen 19 Jahren ist mir bis heute noch keine einzige Person über den Weg gelaufen, die mich vom Hocker gehauen hat, die mich begeistert hat, die mich interessiert hat oder sonst ähnliche Gefühlsregungen in mir hervorgerufen hat.
Infolge dessen glaube ich zwar an die Liebe, allerdings nicht an die magische, romantische Liebe die mich so komplett Gehirntot macht wie manch einer es beschreiben würde.
Romantische Liebe ist ein Kostrukt der Telekinesenbären, die uns insgeheim steuern und als Sklaven halten und um immer genug Sklaven haben, erzeugen sie das Konstrukt der romantischen Liebe, damit wir uns vermehren. Ich mag die Bären, weil sie die Fortpflanzung damit auch mit etwas scheinbar traumhaften verbinden, aber ich bin nunmal ein Rebell und doch wahrlich nicht steuerbar, meine lieben Bären: ich falle nicht auf euere Tricks rein!

Der Sinn
Ich glaube an Gott und an Jesus und dass die beiden und der Geistheini uns alle Sünden erlassen und wir ins Paradies kommen.
Ich glaube, dass ich mir um den Sinn im Leben nicht so viele Sorgen machen muss, weil die drei mich sicher für eine kleine Aufgabe in der großen Mission brauchen und wenn meine Zeit gekommen ist, dann weiß ich es auch und bis dahin mach ich einfach mein Ding!
Seitdem ich das weiß, ist mein Leben ein reines Fest der Entspanntheit, denn irgendwie läuft das schon alles, denn ich bin ja nicht alleine!

Lasst uns so richtig bescheuert cool sein
Ein Klassenkamerad hat mir und den anderen Waldmenschen irgendwann mal offenbart, dass wir deswegen von den »Krass-coolen-Vollidioten-Kids« in unserem Jahrgang in Ruhe gelassen werden, weil wir selbst als Mobbingopfer nichts taugen, weil wir zu freakig sind. Sprich: wir sind zu outerspace, zu sehr in unserer Welt, zu weit weg in einer anderen Galaxie, dass wir im Grunde nicht antastbar sind. Uns trifft nichts, weil sich unser Denkmuster zu stark unterscheidet und damit konnten sie nicht umgehen.
[Das ist der tollste Schutzpanzer, den man haben kann – man hat dabei nämlich auch noch eine ganz große Menge an Spaß!]
Natürlich hilft es, wenn du einen Haufen lieber Freunde hast, die dich in allen Verrücktheiten unterstützen und auch ähnlich denken, aber auch so kann man ganz im Stil von Luna Lovegood ganz famos leben. Sei eine Attraktion und so abwegig, dass es gar nicht mehr als Mensch und damit als schwacher Mensch durchgeht!
Das ist wohl die Devise, nach der ich ganz fabelhaft lebe. Genau das hat mir geholfen ein fast unzerrütbares Selbstvertrauen aufzubauen und die Schamgrenze auf einer konstanen 0,00001 zu halten. Wenn einem etwas peinlich ist, dann muss man nur zwei mal kurz über sich selbst lachen und alles fällt ab!
Sobald du vergisst, was es bedeutet »zu passen« wirst du immer tanzen, während alle nur in die vorhergesehene Form laufen und diese dann ausfüllen. Wir hüpfen darüber.
Wenngleich du dich immer noch als sterbenslangweilig und wahrlich gewöhnlich bezeichnen würdest, sieht dich aber ein anderer gleich als etwas ganz abwegiges und genau das musst du dir zum Vorteil machen und noch verdoppeln – BÄM deine Geheimwaffe!

Hi, mein Name ist Itchy oder Ida oder Mia oder DER ZERSTÖRER oder ich und ich oute mich! Oute auch du dich und lerne die Grenze deines Peinlichkeitsradars kennen!
Jetzt ganz neu im Handel: der Versatile Blogger Award – für ein paar sehr freie Gedanken und nur für dich und deine Stalker!

Ich nominiere alle die, die sich zugehörig den Guardians of the Books fühlen und diesen Tag noch nicht in ihrer Selbsthilfegruppe angewandt haben.
Außerdem nominiere ich jeden, der insgeheim denkt, dass seine Nase nicht ganz richtig ist! (Kurzer Notiz, falls das wirklich der Fall ist: deine Nase ist großartig, geradezu einleuchtend wunderbar, besonders wenn ich sie dir noch hellgrün anmale!)

Lasst euch nicht für dumm verkaufen und lest bloß keine schlechten Fanfictions!
Das Leben ist zu kurz dafür.
Itchy

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7 Gedanken zu „#TAG: Versatile Blogger Award

  1. Pingback: Versatile Blogger Award – Määds Books

  2. Pingback: Versatile Blogger Award | lifewithsaskia

  3. Wundervoller Beitrag! 😍 sobald ich ein Fünkchen Zeit habe,werde ich dann wohl auch mal mein innerstes offenbaren (Mache ich ja sonst nie 😂) und nicht etwa wegen meiner Nase sondern weil ich ein (im Moment leider etwas inaktiven) Guardian of the books bin (obwohl ich immer noch BookAvangers besser finde 🙄) 😁

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  4. Pingback: FEBRUAR 2017 | freigedichtung

  5. So jetzt bequemt sich mein „Ich“ auch endlich mal wieder ins Internet einzutauchen….

    Also zu erstens… Bist du dir sicher kein Söytherin zu sein? Deine Gabe klingt herrlich passiv-agressiv, was ich ebenfalls sehr gerne für mich beanspruchen würde es jedoch jedes Mal eher in aktiver Agression endet 😀

    Badanas sind heute nach cool! Im Gegensatz zu T-Shirt in der Hose… Hält zwar die Nieren warm, aber da ziehe ich lieber unters Shirt einen Nierengurt.

    Ins Kloster? Nicht zum Dalai Lama? 😉

    Bei Sternen bekomme ich immer Fernweh und Minderwertigkeitskomplexe. Es ist trotzdem das schönste was nicht nur auf Erden exestiert.

    Ach ja die Liebe… Wenn die potenziellen Helden mal real wären… Ich tröste mich derweil mit der Vorstellung eben hohe Ansprüche zu haben.

    Das Universum will ich auch haben…! (Ich werde gleich neidisch ;)) Das einzige was ich mache ist eine unglaubliche Ihnoranz an den Tag zu legen, zumindest äußerlich. Allerdings kann es auch in einer Gruppe leichter sein als alleine.
    Der Klassenkamerad wsr aber ziemlich cool-direkt, vor allem weil ihr mit eurer Art für mich die Coolen wärt.

    Gefällt 1 Person

    • Mh bei meinen zahlreichen „sprechenden Hut“- Sessions bin ich immer nur als Ravenclaw oder Gryffindore ausgewählt worden.
      Ich bin nicht ergeizig genug.
      Passiv- Aggressiv kann ich mittlerweile wirklich gut, weil man ja immer so nett sein muss, denn laute und böse Menschen mag keiner.
      Yeah Bandanas! T-shirt in der Hose kann nur cool sein, weil jeder Modetrend zurückkommt!
      (Und wir richten uns da ja auf jeden Fall danach).
      Yep ins Kloster! (Da schreib ich dann historische Nonnenkrimis!)
      Ich bekomm eigentlich nicht Fernweh, sondern Heimweh, weil ich der Überzeugung bin, dass es fast nirgends sonst einen so tollen und herzwärmenden Himmel wie in meiner Heimat gibt.
      Bin ja gerade ca. 200 km davon entfernt und in einer Kleinstadt, mein Himmel ist quasi schwarz weil die Lichtverschmutzung hier so abartig ist!
      Ich bin tatsächlich so romantisch zu sagen, dass es schon irgendwann passiert, ohne dass ich da groß suchen muss.
      Das mit den Ansprüchen durfte ich mir jetzt schon mehrmals anhören und immer wurde mir das als etwas Negatives ausgelegt: „Probier doch einfach mal was aus.“
      „Fuck you too! Warum meine Zeit auf ein „so lala“ verschwenden?“

      Man muss ja immer schauen, mit was man selbst am Glücklichsten ist. Ich hab mich jahrelang über die Unzulänglichkeit und die Unmenschlichkeit, sie Respektlosigkeit und die Unverschämtheit sämtlicher Menschen aufgeregt und damit nichts erreicht, außer Energieverlust, irgendwann resigniere ich bei menschlicher Idiotie und stecke meine Kraft in die Sachen, die ich bewegen kann.
      In der Gruppe ist immer alles leichter. Zu zweit ist schon alles leichter. Alleine kommst du nie weit, das wissen wir doch auch vom Doctor.
      Der Klassenkamerad hat früher immer selbst mit eben jenen coolen Kids so seine Probleme gehabt und war deswegen immer ein bisschen mit uns im Gespräch.
      Cool ist ja so ein uncooler Begriff, hehe ich liebe ihn, der ist so retro-zeitlos.
      Coool!

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