Sarah J. Maas – A Court of Mist and Fury: eine Rezension

48-a-court-of-mist-and-furyAutorin Sarah J. Maas
Titel A Court of Mist an Fury
Hexalogie (2/6)
Hardcover/Softcover Ausgabe
Seitenzahl 626 Seiten
Verlag Bloomsbury UK
ISBN 1408857885
Preis 8,85 € bei amazon
Genre Fantasy, Romance, Jugendbuch
Erschienen 3. Mai 2016

SPOILER, DUDE! (les erst den ersten und zweiten Band!)

Inhalt

Feyre survived Amarantha’s clutches to return to the Spring Court – but at a steep cost. Though she now has the powers of the High Fae, her heart remains human, and it can’t forget the terrible deeds she performed to save Tamlin’s people. Nor has Feyre forgotten her bargain with Rhysand, High Lord of the feared Night Court. As Feyre navigates its dark web of politics, passion, and dazzling power, a greater evil looms – and she might be key to stopping it. But only if she can harness her harrowing gifts, heal her fractured soul, and decide how she wishes to shape her future – and the future of a world cleaved in two.

Meine Meinung

Ja, ich habe es gelesen. Ja, es war umwerfend. Ja… ich kann es nicht so wirklich in Worte fassen.

Ich habe den ersten Teil gelesen und nachdem die Rezension hochgeladen war, kamen so viele Aufrufe »Lies den zweiten Teil!« und dann war ich durch eine glücklichen Zufall (und meiner Überstunden scheffelnden Person) eine Woche lang wieder bei meinen Eltern in der Heimat und habe dann da im Buchladen meines Vertrauens den zweiten Teil bestellt und gleich am nächsten Morgen bekommen.

Das Cover ist nichts Besonderes und auch die gesamte Aufmachung würde ich nicht als besonders herausragend beschreiben – englische Bücher eben…

»It’s a shame,« I said, the words nearly gobbled up by the sound of the city music. »That others in Prythian don’t know. A shame that you let them think the worst.« He took a step back, his wings beating the air like mighty drums. »As long as the people who matter most know the truth, I don’t care about the rest.«

Aber die Geschichte! Oh diese Geschichte! Der erste der Teil der Reihe um Feyre war in meinen Augen nicht schlecht – zu Beginn schleifend und wahrlich viel zu schnell in Sachen Liebesgeschichte, die dadurch einfach an Glaubhaftigkeit verloren hat – eine gut geschriebene Geschichte einer sehr verbitterten jungen Frau, die irgendwie aus ihrem deprimierenden Alltag gerettet wird und deren Retter zwar nobel erscheint, aber nach und nach ein waschechter Edward Cullen wird!
Hier wären wir auch schon im zweiten Teil!

A Court of Mist an Fury hat wirklich eine Menge zu bieten: am Anfang sind wir in Feyres düsterem Albtraum des nagenden Gewissens, der Schuld und dem Wunsch nach Vergessen gefangen und erleben da nach und nach, wie die Retterin von Prythian immer weniger wird.

»I was not a pet, not a doll, not an animal.
I was a survivor, and I was strong.
I would not be weak, or helpless again
I would not, could not be broken. Tamed.«

Im ersten Teil erschien mir noch der Vergleich mit Katniss Everdeen (ja das mit dem Jagen beeinflusst natürlich auch) recht deutlich, doch nach und nach wird aus der emotionslosen verbitterten Frau, eine wütende, sarkastische Kämpferin, die nach und nach und nicht zuletzt mit unserem dunklen Prinzen zu wahrer Größe heranwächst!

»Hello, Feyre darling.«

Feyre 2.0 ist großartig – sie kämpft, sie flucht, sie schimpft, sie erkennt Ungerechtigkeit und versinkt oft (wirklich nachvollziehbar oft) in ihrer großen Schuld. Eine wirkliche Unsterbliche mit einem sterblichen Herz; so unglaublich wunderschön – Mensch!

Während wir im ersten Teil noch die anderen Mitglieder des Spring Court beschrieben bekamen, taucht nun mit mir ein, in die düstere Welt des Night Courts!

»My friend through many dangers. My lover who had healed my broken and weary soul. My mate who had waited for me against all hope, despite all odds.«

62-feyre-und-rhysNur die Beziehung zwischen den beiden Mates (also Feyre und dem cuten BOY an ihrer Seite) hat mir noch besser gefallen, als das Zusammenspiel von Rhys innerem Zirkel, jeder für sich einzigartig, fantastisch und toll ausgearbeitet. Wir Anna schon schreibt: JEDER von ihnen sollte eine eigene Geschichte geschrieben bekommen.

»Come on, Feyre. We don’t bite. Unless you ask us to.«

Ich hab sie alle einzeln in mein Herz geschlossen:
den lustigen aber tödlichen Cassian, der eine Vorliebe für starke Frauen hat;
die nicht fassbare, mordlustige und fernab jeder Moral lebende, nein existierende Amren; der sehr, SEHR dunkle und gleichzeitig so glühende Azriel
und die sehr beeindruckend starke und gleichzeitig lebensbejaende Morrigan.
Allesamt einzeln berauschend – zusammen ein Fest!

»Azriel would likely love Mor until he was a whisper of darkness between the stars.«

Ja und Rhysand, oh Rhysand, oh Rhysand – hier zitiere ich gerne aus tumblr:

»What we look for in a person:
Black hair
Tattoos
Wings
Death incarnate
Night triumphant

Rhysand. Basically Rhys.«

Er ist unbeschreiblich! Köstlich! Großartig. Ich kann auch die Paralellen zu Daemon aus The Vampire Diaries erkennen (nicht zueletzt weil viele Ian Sommerhalder ja gerne als Besetzung hätten – mein Rhys sieht aber anders aus), aber auch nur am Rande.
Er ist wunderschön und irgendwie natürlich auch zu perfekt, viel zu perfekt – aber wir werden ja noch träumen dürfen, dass es solche Wesen irgendwo gibt.

»I will bow before no one and nothing but my crown.«

Rhys ist ES, das große ES – er ist alles das, was Tamlin nicht ist.

Zusätzliche Erwähnung verdient hier übrigens noch die Landschaft bzw die bezaubernde Stadt – Velaris ist wie eine Mischung aus Rom, Istanbul und Prag – es gibt also nichts schöneres!

Der Schreibstil ist hier natürlich ebenso schön und märchenhaft, wie die Freundschaften, der Night Court und das magische Band!

Autor

Sarah J. Maas wrote the first incarnation of her debut novel, Throne of Glass, when she was just sixteen. Since its publication, it has been shortlisted for the Waterstones Children’s Teen Book of the Year and has sold in sixteen languages. The sequels, Crown of Midnight and Heir of Fire, are New York Times bestsellers. When Sarah is not writing, she can be found watching everything from Star Wars to Hayao Miyazaki films and reading fairy tales. To find out more, visit http://www.sarahjmaas.com.

Fazit: Der Hype um das Buch ist gerechtfertigt, die Charaktere sind das Kernstück und deswegen auch ganz klar am deutlichsten beschrieben und die Szenen sind wirklich beeindruckend logisch und gleichzeitig so natürlich geschrieben!
Ein Buch für alle, die die manchmal gerne noch vom GUTEN lesen, die gerne sarkastische Wortgefechte und echte Gefühle erleben, aber auch für die, die manchmal gerne träumen, denn Realisten sind hier nicht an der richtigen Adresse! Lest dieses Buch!

Plot                       ✪✪✪✪✪/5✪
Cover                   ✪✪✪✪/5✪
Charaktere         ✪✪✪✪✪/5✪

»To the people who look at the stars and wish, Rhys.«
Rhys clinked his glass against mine. »To the stars who listen – and the dreams that are answered.«

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Ein Gedanke zu „Sarah J. Maas – A Court of Mist and Fury: eine Rezension

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