Sarah J. Maas – A Court of Thorns and Roses: eine Rezension

46-a-court-of-thornes-and-rosesAutorin Sarah J. Maas
Titel A Court of Thorns and Roses
Hexalogie (1/6)
Hardcover/Softcover Ausgabe
Seitenzahl  419 Seiten
Verlag Bloomsbury UK
ISBN 1408857863
Preis 7,99 € bei amazon
Genre Romance, Fantasy, Jugendbuch
Erschienen 5. Mai 2015

Inhalt

Feyre’s survival rests upon her ability to hunt and kill – the forest where she lives is a cold, bleak place in the long winter months. So when she spots a deer in the forest being pursued by a wolf, she cannot resist fighting it for the flesh. But to do so, she must kill the predator and killing something so precious comes at a price …Dragged to a magical kingdom for the murder of a faerie, Feyre discovers that her captor, his face obscured by a jewelled mask, is hiding far more than his piercing green eyes would suggest. Feyre’s presence at the court is closely guarded, and as she begins to learn why, her feelings for him turn from hostility to passion and the faerie lands become an even more dangerous place. Feyre must fight to break an ancient curse, or she will lose him forever.

Meine Meinung

Nach der Throne of Glass-Reihe musste ich natürlich auch noch die hochgelobte Reihe von Sarah J. Maas lesen und nachdem dann ganz unschuldig der erste Band im Buchladen lag und mich angelächelt hat (aus dem Augenwinkel und ganz verschmitzt, da kann ich doch nie wiederstehen), musste ich ihn einfach mitnehmen. Ja und da lag er jetzt bis vor einem Monat und bei meinem Umzug hab ich ihn dann mitgenommen.

Das Cover ist jetzt nichts Besonderes in meinen Augen, aber auch nicht unaustehlich – es passt zur Geschichte und das ist ja auch die Hauptsache.

»You look . . . better than before.«
Was that a compliment? I could have sworn Lucien gave Tamlin an encouraging nod.
»And you hair is . . . clean.«

Der Anfang war anstrengend und hat sich wirklich gezogen (das kann allerdings auch daran liegen, dass mein letzter Monat auch wirklich anstrengend war und ich immer schon nach einem Kapitel eingeschlafen bin), aber sobald alles ein wenig mehr Action versprochen hat, plötzlich nicht mehr jeder Tag im schönen Spring Court verbracht wurde, da konnte ich es nicht mehr weglegen und da kam mir dann auch das Wochenende sehr gelegen.

Rhysand stared at me for long enough that I faced him.
»Be glad of your human heart, Feyre. Pity those who don’t feel anything at all.«

Das Zusammenspiel ist toll, wie sich alles an »Die Schöne und das Biest« orientiert und dann eine absolute Kehrtwende macht und alles anders ist und du keine Ahnung hast, was gleich passieren wird.
Einzig die Liebesgeschichte war mir zu gewollt und nicht ganz stimmig mit Fayres Charakter.

26-feyre-cursebreakerFayre ist eine coole (im wahrsten Sinne des Wortes!) Hauptfigur, die nicht nur knallhart und stur ist, sondern auch ein Künstlerherz in sich trägt, dass immer nur in wenigen Momenten aus ihr herausbricht, denn die leidenschaftliche Fayre, die lernen wir erst sehr viel später kennen.

There are those who seek me a lifetime but never we meet,
And those I kiss but who trample me beneath ungrateful feet.

At times I seem to favor the clever and the fair,
But I bless all those who are brave enough to dare.

By large, my ministrations are soft-handed and sweet,
But scorned, I become a difficult beast to defeat.

For though each of my strikes lands a powerful blow,
When I kill, I do it slow…

Fayres Familie hat mich verwundert, sie sind alle unausstehlich, weil niemand offen zeigen kann, wie dankbar er ist und es freut sich auch niemand wirklich, als sie zurückkommt. Alles in dieser Familie wirkt so kalt und distanziert und das spiegelt sich auch in den Gemütern wieder. In meinen Augen war dieser Familie aber im Buch auch zu wenig Zeit vergönnt.

I was loosened, a top whirling around and around, and I didn’t know who I danced with or what they looked like, only that I had become the music and the fire and the night, and there was nothing that could slow me down.

Tamlin ist nichtssagend und so zweigleisig – ich kann ihn so gar nicht einschätzen: er ist so tief leidenschaftlich für alles was lebt in seine Reich. Aber er ist auch so undurchsichtig und es ist nie ganz klar, was er jetzt wirklich denkt. Vielleicht ist er auch einfach ein bescheuert guter Schauspieler. Er hat aber eben auch kaum eine Szene bekommen, in der er zu irgendwelchen Offenbarungen gezwungen wurde.

Lucien ist in meinen Augen da ganz ähnlich, nur ist er mir auf eine andere Art nichtssagend, bei ihm soll es wohl so sein, dass der Leser nicht ganz sagen kann, was Sache ist. Verdammte Feen!

»When you healed my arm…You didn’t need to bargain with me. You could have demanded every single week of the year.« My brows knit together as he turned, already half-consumed by the dark. »Every single week, and I would have said yes.« It wasn’t entirely a question, but I needed the answer.
A half smile appeared on his sensuous lips. »I know,« he said, and vanished.

Und dann wäre da natürlich noch unsere Schlampe der Feenkönigin, mein lieber Rhysand, der kleine Bastard (mal ehrlich, das ist so ein Aaron Warner, dass es weh tut!).

Rhysand, dem viel mehr Spielraum und Charakter eingehaucht wird in diesem Buch, obwohl er erst zur Hälfte erscheint. Trotz allem ist er eben wieder einmal einer unser üblichen Badboys, der garnicht so schlimm ist. Lieben tun wir ihn natürlich trotzdem.

Der Schreibstil ist wirklich toll und nicht einfach nur nach Jugendbuchmanier simpel und leicht zu lesen, sondern auch anspruchsvoller.

Autor

Sarah J. Maas wrote the first incarnation of her debut novel, Throne of Glass, when she was just sixteen. Since its publication, it has been shortlisted for the Waterstones Children’s Teen Book of the Year and has sold in sixteen languages. The sequels, Crown of Midnight and Heir of Fire, are New York Times bestsellers. When Sarah is not writing, she can be found watching everything from Star Wars to Hayao Miyazaki films and reading fairy tales. To find out more, visit http://www.sarahjmaas.com.

Fazit: Dieses Buch ist wunderschön geschrieben mit viel Liebe zum poetischen Detail. Während sich der Anfang noch zieht, wird es ab der Hälfte der Geschichte rasant und super spannend, so spannend, dass man gar nicht mehr aufhören kann.
Ein Buch für alle, die gerne Märchen lesen und von unbeugsamen Frauen und sarkastischen Feen mit Action und Blut – Buuh!

Plot                       ✪✪✪✪/5✪
Cover                   ✪✪✪✪✪/5✪
Charaktere         ✪✪✪✪/5✪

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11 Gedanken zu „Sarah J. Maas – A Court of Thorns and Roses: eine Rezension

  1. Pingback: OKTOBER 2016 | freigedichtung

  2. Muahahahah! „Und dann wäre da natürlich noch unsere Schlampe der Feenkönigin“ – ich hab mich gerade weggeschmissen 😉 Ja allerdings … freut mich sehr, dass Dir das Buch so gefallen hat … umso gespannter bin ich, was Du zum zweiten Teil sagst, denn der hat mich ja viel mehr begeistert … Hast Du ihn schon zu Hause? Ließ ihn, schnell!!!

    Viele liebe Grüße
    Kati

    Gefällt 1 Person

      • Das ja. Aber dann hätte man das auch deutlich als eigentlich abscheulich kennzeichnen sollen und nicht Glitzer des Vergessens drauf streuen. Das war mir zu ominös und einfach gelöst.

        So war es wie
        Fee:“Das ist das Fest, auf dem jeder Mann freie Wahl hat mit welcher Frau er Sex haben will!“
        Und Feyre sagt :“Okeydokey, mir kribbelts auch schon ganz doll zwischen den Beinen!“

        Sie war nicht mal ein wenig entsetzt und die Autorin hat auch keinerlei Indiz dafür gegeben, dass das eben nicht normal ist. Was ich gerade bei einem Jugendbuch sehr erschreckend und schlecht finde.

        Gefällt 1 Person

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