Robin Jarvis – Dancing Jax (Finale): eine Rezension

37-dancing-jax-3Autor Robin Jarvis
Übersetzerin Nadine Mannchen
Titel Dancing Jax – Finale
Reihe Trilogie (3/3)
Hardcover/Softcover Ausgabe
Seitenzahl 542 Seiten
Verlag script5
ISBN 3839001366
Preis 14,95€ bei amazon
Genre Fantasy, Thriller, Horror, Abenteure, Doom-Day-Lit
Erschienen 14.Oktober 2014

Inhalt

Der sehnsüchtig erwartete Abschlussband der erfolgreichen Dancing-Jax-Trilogie lässt keine Horror-Wünsche offen. Stephen-King-like kombiniert Robin Jarvis intelligente Schockelemente mit Fantasy und schafft so eine vor Spannung überbordende Trilogie. Die Saat des Bösen geht auf und es gibt kein Entrinnen für die gleichgeschaltete Menschheit …
Es scheint hoffnungslos: Dancing Jax, das diabolische Buch, das aus seinen Lesern willenlose Kreaturen macht, verleibt sich die Realität immer mehr ein. Der Ismus und sein Gefolge werden gefeiert und verehrt, wohin sie auch kommen. Und nun schreibt der Ismus auch noch an einem weiteren, sehnsüchtig erwarteten Buch. Dahinter steckt eine perfide Absicht – Fighting Pax soll die Macht von Dancing Jax endgültig besiegeln. Können die wenigen, die Widerstand leisten, die Veröffentlichung verhindern und den Bann von Dancing Jax brechen? Oder ist die Menschheit verloren und der Prinz der Dämmerung wird am Ende auferstehen?

Meine Meinung

ACHTUNG SPOILER – Das ist der dritte Teil einer Reihe!

»Dieses Buch ist böse …
Es hat bereits die ganze Welt infiziert.
Nur wenige konnten sich ihm entziehen
und leisten nun erbitterten Widerstand.
Gehörst du zu ihnen?«

Und hier haben wir ihn – den Abschluss Ladys und Gentlemen! Das FINALE ohoh!
Turbulent und abartig diabolisch – ich werde mich wohl nie wieder erholen.
Das Cover ist wie immer hinreisend und gleichzeitig thematisch an die Geschichte angepasst, mit einem Skelett in einer Ritterrüstung und anderen sadistischen Zeichen.
Und die Geschichte ist unglaublich unheimlich und nichts für schwache Gemüter.
Während der Anfang sich ein bisschen zieht und du dir nach und nach immer öfters die Frage stellst, wie um Himmels Willen, sie dieses Schlamassel wieder richten sollen, sitzen unsere Helden und die letzte Rettung der Welt in einem Bunker in Nord-Korea, abgeschottet von der verfluchten Welt, in der alles verrücktspielt.
Wir treffen wieder auf Martin Baxter aus dem 1.Teil, der als Dorn des Jaxer (alle die, die dem Buch verfallen sind) von Land zu Land gereist ist und versucht hat, alle zu warnen, schlussendlich aber immer kleinbeigeben musste: denn es ist nicht aufzuhalten!
Die Teenager, die aus dem Lager im 2.Teil entkommen sind, wurden von ihm und Gerald gerettet und zusammen mit den höchsten Generälen der Militärgeneration versuchen sie nicht nur das Land zu schützen, sondern auch eine Lösung, einen Rettungsplan zu schmieden.
Im Bunker breitet sich Unzufriedenheit aus, vor allem bei den Kindern aus dem zweiten Teil, die schon so viel erlebt haben, Verluste erlitten haben und gleichzeitig nicht länger eingesperrt sein wollen.
Schließlich überschlagen sich die Ereignisse und es kann gar nicht mehr rasanter in Richtung Ende der Welt gehen.
Das Ende war nicht nur krass bösartig bis abartig, sondern auch extrem brutal: man muss aber auch sagen, dass ich kein Fan von übermäßiger Gewalt und Tod in Büchern bin.
Da erinnern wir uns an ein nettes Zitat von tumblr, das meinte, dass es Autoren, wie Joanne K. Rowling gibt, die sich auch nach Jahren für den Tod des einen oder anderen Charakter entschuldigen und dann gibt es Autoren, wie George R.R. Martin oder Robin Jarvis, die nicht anders können, als mit Satan anzustoßen und dabei freudig Personen aus ihren Geschichten zu töten: wie dreckig!
Keine herzerwärmende Geschichte und auch auf die Charaktere werde ich nicht alle einzeln eingehen: sie sind alle wunderbar ausgearbeitet und wachsen dir LEIDER sehr ans Herz!!
Der Schreibstil ist wie bei den anderen beiden Bänden großartig!

Autor

Mit dem Schreiben und Illustrieren von Büchern begann Robin Jarvis 1988. Sie wurden in Großbritannien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und haben sich bereits mehr als eine Million Mal verkauft. Was der Autor, der in London lebt, überhaupt nicht mag, sind Geschichten, in denen er niemanden umbringen kann.

Fazit: Krasses Ende, das auch wie immer zum Nachdenken anregt, schließlich versteckt Robin Jarvis auch recht viel Gesellschaftskritik in seiner Geschichte. Mit tollen Charakteren und Spannung. Nur am Anfang zieht sich dieser Teil ein bisschen, aber wenn das überwunden ist, starten wir voll durch!

Plot                  ✪✪✪✪/5✪
Cover            ✪✪✪✪✪/5✪
Charaktere ✪✪✪✪✪/5✪

Advertisements

5 Gedanken zu „Robin Jarvis – Dancing Jax (Finale): eine Rezension

  1. Da es der dritte Teil ist und du vor Spoilern gewarnt hast, habe ich jetzt nur mal einen Blick auf deine vergebenen Sterne geworfen. Da der dritte Teil wohl ebenfalls super war, was mir Konsistenz in der Qualität zeigt, werde ich mich mal trollen, und die Reihe in meiner WuLi etwas höher ansiedeln.
    Ich mag deinen Schreibstil. Bei deiner ironisch lockeren Art werde ich wohl jetzt öfter mal vorbeischauen.

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: März 2016 | freigedichtung

  3. Allerdings finde ich solche Autoren, die diabolischen Wesens sind irgendwie erfrischender. Es macht die Geschichte realer und vor allem emotionaler. Das richtige Leben ist leider auch nicht immer das Land hinter dem Regenbogen 😀
    Ps: Habe statt Ismus stets „Islam“ gelesen, ich sollte definitiv weniger Nachrichten schauen wobei wir gerade das osmanische Riech behandeln und oah… geschichtlich ist das eine ganz andere Schiene, als unsere „schnöde“ franz. Revolution.

    Gefällt 1 Person

    • Ich bin so gar kein Fan von Thrillern und manche Krimis finde ich auch zu krass (da liege ich dann immer sehr sehr lange mit wüsten Gedanken im Bett und kann nicht einschlafen).
      Und dieses Ende war wirklich abartig, weil die Charaktere so viel verkraften müssen und dann auch noch kurz vor dem absoluten Ende ein Massensterben einsetzt. Ich war dann wirklich innerlich tot.
      Im Moment Nachrichten zu schauen (ich bleib da immer bei der Zeitung), ist ja auch nicht anders als einen Roman von einem diabolischen Autor zu lesen, das kein Ende nimmt. Erfrischend ist es aber dann wohl auch nur im Fiktiven… -,-

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s