Wir schreiben #6: Gedichte

»Schreibst du auch Gedichte?
»Nein. Ich schreibe nicht.«
»Siehst du!« Augustus Waters schrie beinahe. »Hazel Grace, du bist der einzige Mensch in Amerika, der lieber Gedichte liest, als welche zu schreiben. Das sagt so viel über dich aus.«

-»Das Schicksal ist ein mieser Verräter« vn John Green

Gedichte zu lesen ist wunderbar, die kurzen poetischen Wunder aus der Feder von Künstler, die entweder nicht so wirklich etwas aussagen und einfach nur gut klingen oder die eben eine so tiefe Bedeutung haben, dass ich mich ganz schwindelig fühle, wenn ich es ganz erfasst habe. Ich mag gerne Gedichte von Rilke, aber auch den einzig waren Meister Goethe würde ich zu einem Poeten zählen, den ich mir immer wieder gerne durchlese. Ich schätze Bücher sehr, Romane in denen die Gedichte eine zentrale Bedeutung bekommen haben. Ich liebe den Film »Der Club der toten Dichter«, weil Gedichte so magisch sind.

Im Gegensatz zu Hazel Grace jedoch schreibe ich gerne ab und an ein Gedicht aus üblen Schüttelreimen oder aber eben auch – in meinen so berauschten Stunden – etwas mit mehr »Anspruch«. Wenn ich also dann da sitze und nach den richtigen Worten in meinem Kopf suche, fühle ich mich so »poetisch« und das ist schön. Freunden und Familienmitgliedern schreibe ich manchmal gerne zum Geburtstag einfache, aber sehr persönliche gereimte Zeilen. Für mich schreibe ich meine Gedanken in Gedichte um. Im Grunde ist es nicht anders, als Musiktexte zu schreiben, nur dass du nicht darauf achten musst, dass man es gut zusammen singen kann.

Aber im Gegensatz zu Geschichten und Romanen, für die du ein Konzept und Durchhaltevermögen benötigst, ist für Gedichte eine Sache unumgänglich: die Muse. Wenn diese nicht da ist, klingt jedes Gedicht nach nichts und da kann mir niemand etwas vormachen. Gedichte sind oftmals so kurz, dass du deine gesamte Leidenschaft in hoher Dosis miteinbringe musst, damit man etwsa beim Lesen fühlt.

Nicht immer aber manchmal schreibe ich gerne Gedichte, niemals die besten, aber das ist relativ, denn Schreiben tun wir schließlich hauptsächlich für den Moment und das Schreiben an sich

Mögt ihr Gedichte? Lest ihr Gedichte ? Schreibt ihr Gedichte? Oder beides? – Lasst es mich wissen!

Mit besten Grüßen an eure Katze, Itchy

 

 

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3 Gedanken zu „Wir schreiben #6: Gedichte

  1. Pingback: Wir schreiben #7: Zusammenfassung | freigedichtung

  2. Naja wie du bereits weisst, ich mag Gedichte. Besonders der Erlkönig… Ich gebe zu ich lese lieber als dass ich schreibe. Zumindest Gedichte. Liegt allerdings daran, dass ich stets das freie Metrum benutze, da ich weder Reimen noch dieses Rythmusgefühl habe.

    Da bewundere ich immer wieder die Dichter der alten Schule. Mein Reimniveau bewegt sich immer noch auf: Rose, Hose, Dose…

    Gefällt 1 Person

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