Advent von Rainer Maria Rilke

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird;
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Was haltet ihr von Gedichten? Wie findet ihr Rilke? Erscheint euch die Stimmung im Gedicht weihnachtlich?

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6 Gedanken zu „Advent von Rainer Maria Rilke

  1. Gedichte sind etwas Wunderschönes, auch wenn es meiner Meinung nach schwer ist, gute zu finden. Das hier ist ein angenehmes kleines Weihnachtsgedicht, das so gar nichts mit dem vorweihnachtlichen Alltagstrubel und Stress gemeinsam hat.

    Ich bin kein großer Rilke-Kenner, aber ich liebe sein Gedicht „Der Panther“.

    „Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
    und hinter tausend Stäben keine Welt.“

    Gefällt 1 Person

  2. Rainer Maria Rilke ist leider gar nicht mein Geschmack. Ich präferiere eher Paul Celan (Fadensonnen) war damals mein erstes Gedicht von ihm oder all die Gedichte von Walter Moers. Sein „Schlossschattenhall“ könnte ich mir sogar als Banner drucken lassen und immer wieder lesen. Ich finde es wunderschön

    Gefällt 1 Person

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