Wir schreiben #1: eigene Songs

Wie wahrscheinlich im Leben der meisten Blogger, spielt auch für meine Person das Schreiben eine mehr oder weniger große Rolle, denn Schreiben tun wir immer und überall und das ist auch wichtig und wunderschön, denn Schreiben kann dich fortbringen und lässt dich kommunizieren, sogar einen Therapeuten kannst du dir sparen!
Ich habe mir eine Art Reihe überlegt, bei der ich auf verschiedene Aspekte des »Kreativen Schreibens« oder des »Schreibens« eingehe und meine Gedanken, Erlebnisse und Ideen in Form eines geschriebene Texts mitteile.

Den Beginn macht die Musik, oder vielmehr der Text zur Musik. Ich denke, es ist an der Zeit mich endlich zu offenbaren: ich spiele Gitarre, gerne und auch mit Gesang, vielleicht nicht unbedingt perfekt, aber durchaus so, dass es nicht in den Ohren schmerzt, wenn man mich spielen hört, hehe.
Und neben dem Gitarre spielen, singe ich auch gerne, sogar im Oberstufenchor und auch so freizeitlich am Lagerfeuer oder bei Nachtwanderungen mit Freunden durch den Wald.

Dies zusammen, kombiniert mit dem Drang der Kreativen, gibt eine gute Voraussetzung, um Songs zu schreiben, mal lustige, mal rockige oder diese schmalzig Schönen, die man den Liebsten zum Geburtstag oder zu Weihnachten dichtet.

Und auch schon früher, wenn ich mit einer meiner Freundinnen aus der Grundschule (wahrlich der Gitarre noch nicht fähig), wie wild auf dieser rumgestrichen habe und dabei eine ruhmvolle Hymne auf »Die biesten Biester« verfasst habe (ihr wisst schon, die Feinde der Wilden Kerle im 3. (?) Teil mit ihren grünen mini,mini Röcken).
Oder als mein Papa irgendwann nur noch genervt war, als ich eine schrecklich schiefes Lied auf das Nuss-Schockoladen-Müsli mit dem Namen »Die Harmonie« jedes Mal angestimmt habe, wenn ich in der Küche am Schrank vorbeigelaufen bin.
Letzte Weihnachten, habe ich »Die Ode der Freundschaft« für meine Waldmenschen verfasst, die zwar mit einfachen Akkorden, aber durchaus nicht schlecht sogar aufgenommen wurde, mit einem billigen Aufnahmegerät. Jeder hat eine Strophe bekommen und dazu gab es einen Refrain, der (vielleicht ein bisschen zu) emotional gezeigt hat, wie sehr ich sie als Freunde schätze.

Und vielleicht wegen dieser frühen oder auch jetzt späteren Ergüsse der Kreativität, meiner Leidenschaft für die Musik und das Schreiben und dem Wunsch, Teil einer coolen Band zu sein, habe ich dann zusammen mit meinen eher weniger musikalischen Waldmenschen (nur eine Querflöte ist noch am Leben) mehr aus Spaß am Planen, als am eigentlichen Durchführen, in unserem gemeinsamen Mallorca-Urlaub unsere abartig coole Girl-Group-Band »GOOSE-OUT« gegründet. Ihr könnt euch jetzt vorstellen, dass der Name wahrscheinlich auf einer irre witzigen Gänse-Geschichte basiert (nicht wirklich! – viel banaler, aber nicht weniger witzig) und wir eine Art Punk-Rock-Genre spielen, aber weit gefehlt: in unseren Vorstellung sind wir eine bunte Musikmischung von Heavy Metall, über guten Rap, Reggae, Classic Rock, Folk und Ska. Wir covern Kinderlieder und singen Songs zu unserer sadistischen Seite und Vampirismus und in den blödesten Situationen kommen wir auf die Idee, dass wir doch eine Hymne auf Erbsen schreiben können (auch wenn Erbsen nur nach Erbsen riechen).
Und obwohl mir klar ist, dass das nicht wirklich Wirklichkeit werden kann und wir niemals die absolute Coolheit von 4nonblondes haben werden (abgesehen davon, dass wir 2 Blondinen dabei haben), ist diese Vorstellung irre witzig und rein aus der Freude daran, werde ich, bei Zeiten eben genau diese Lieder schreiben.
In der Zukunft, wenn ich groß bin (ha!) und mir die Zeit nicht mehr so durch die Finger rinnt (also in weiter Zukunft), werde ich mir das Piano aneignen und sicher Teil einer coolen Rockband sein! Träume sind erlaubt und nicht von irgendwelchen Realisten zu zerstören!!

Und wie sieht es bei euch aus? Spielt ihr ein Instrument? Und habt ihr schon mal ein Lied oder mehrere Lieder geschrieben? Wie fändet ihr das, wenn ihr Teil einer Musikband wärt? Oder seid ihr viel mehr Solokünstler? Wie würde euer Bandname lauten?

Lasst euch nicht unterkriegen, lasst euch nicht den Mund verbieten!

Itchy

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2 Gedanken zu „Wir schreiben #1: eigene Songs

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