Die Sache mit den Decknamen

Guten Tag,

fast unsere gesamte Zeit, die wir jetzt im World-Wide-Web verbringen, werden wir immer wieder davor gewarnt, dass wir nicht so viel ins Internet stellen sollen, denn was einmal dort »drinnen« ist, kommt nie wieder ganz »raus«. Und nicht umsonst, ist sicher jedem, von uns virtuell-begeisterten Menschen klar, dass es nichts Unangenehmeres geben sollte, als wenn ein ganz wunderbares Bild von deiner Wenigkeit in »absoluter Nüchternheit« durch die Bahnen von facebook und google geleitet wird. Es gibt spezielle Projekte, die von Schule zu Schule gehen und dort Programme, wie »Sicher im Netz unterwegs« vorstellen und somit versuchen Kinder vor einem Schicksal, wie beispielsweise Amanda Todd zu bewahren. Und das ist beeindruckend und so wichtig. Datenschutz hat zwar in Zeiten von NSA immer einen bitteren Nachgeschmack, aber ist vor allem bei uns Jugendlichen sicher mehr als bedeutend.

Ich betreibe einen Internetblog, auf dem ich der gesamten Welt im Grunde Details aus meinem Leben mitteile: Und ich spreche von Datenschutz? Das ist wahrlich eine angebrachte Frage und ich habe mich auch lange damit auseinanderegesetzt, wie ich dieses Problem der Daten behandle. Bevor ich überhaupt einen Blog im Internet erstellt habe, habe ich erst einmal eine Notizen zu sämtlichen Punkten zusammengeschrieben. Angefangen über die Themen meiner Blogbeiträge über die Seite »Schreiberling« (meine About-side) und dann natürlich auch noch die Problematik mit dem Namen. Und dann überlegst du, weil deinen eigenen Namen möchtest du natürlich auch nicht verwenden. Es gibt Menschen im Netz, die sich auf ihren Blogs Fantasiebezeichnungen, wie Miss oder Mr. geben. Dann haben wir noch die mysteriösen Menschen, die gerne nur einen Anfangsbuchstaben verwenden und dann gibt es noch die Fraktion mit dem Spitznamen.

Itchy ist ein Name, den mir mein Schwesterherz gegeben hat. Unzählige Möglichkeiten, wie man es schreibt hat es auf jeden Fall, immerhin kannst du daraus auch noch ein E.G. machen, ebenso, wie Itchie oder Iggy bzw. Iggie.

Mit meinem wirklichen Namen »IDA« hat das dann nicht mehr als den Anfangsbuchstaben gemein. Wie sie darauf gekommen ist, lässt sich nur vermuten. Irgendwann im Urlaub vor 4 Jahren hat sie damit angefangen. Vielleicht abgeleitet vom 68-jährigen Sänger Iggy Pop, wobei ich ihm weder ähnlich sehe, noch seine Musik so sehr verehre. »The Passenger« ist auch wirklich das einzige Lied, das ich von ihm kenne und schätze. Und gerade dieser Name ist es nun, der meine Internetpersönlichkeit darstellt. Und immerhin kann ich mich gerade damit doch recht gut identifizieren und das ist ja wohl bis zu einem gewissen Punkt auch das wichtigste.

Und jetzt seid ihr gefragt (?) Liebe Leser, wie seid ihr zu dem Schluss gekommen, dass eure Art der Datensicherung im Internet hinsichtlich »Name« und allem, die beste Möglichkeit für euch darstellt?

(Es wäre übrigens schon sehr unangenehm, wenn niemand etwas schreiben würde: Ihr seid gefragt 🙂 )

Liebste Grüße

Itchy

Advertisements

Ein Gedanke zu „Die Sache mit den Decknamen

  1. Ich habe nirgends meinen vollen Namen angegeben. Ich gebe allgemein sehr ungern meinen Nachnamen mit meinem Vornamen bekannt. Und bei Facebook und so habe ich auch nur das nötigste. Noch nicht mal den richtigen Nachnamen. Seit schon über 5 Jahren ist chaoskingdom mein Name überall. Ich weiß nicht wieso, aber ich kann mich damit identifizieren, weil cih irgendwas mit chaos wollte, da bei mir nie alles so rund läuft etc xD Also habe ich mich schon sehr früh dazu entschieden, nicht viel preiszugeben.

    Gefällt 2 Personen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s