Cassandra Clare – City of Heavenly Fire: eine Rezension (ACHTUNG! – SPOILER)

14-city-of-heavenly-fireAutorin Cassandra Clare
Übersetzer Franca Fritz/Heinrich Koop
Titel City of Heavenly Fire
Reihe Hexalogie (6/6)
Hardcover/Softcover Ausgabe
Seitenzahl 896 Seiten
Verlag Arena
ISBN 3401066749
Preis 24,99€ bei amazon
Genre Fantasy, Young-Adult, Liebe, Freundschaft
Erschienen am 5. Februar 2015

ACHTUNG SPOILER!

Inhalt

Jace trägt das Himmlische Feuer in sich und Sebastian verkündet den finalen Schlag gegen die irdische Welt. Um zu verhindern, dass Dämonen über die Städte herfallen, müssen Clary und Jace mit ihren Freunden in die Schattenwelt eindringen. Wird es ihnen gelingen, Sebastians finstere Pläne zu stoppen, ohne selbst Schaden zu nehmen? Als sie auf Clarys dunklen Bruder treffen, stellt er Clary vor eine schier unlösbare Aufgabe: Entweder sie kommt an seine Seite oder er vernichtet ihre Familie und Freunde, die Welt und alle Schattenjäger … Für die Liebe müssen Opfer gebracht werden. Der sechste Band der Chroniken der Unterwelt wartet mit einem spektakulären und unerwarteten Finale für dieses gewaltige Epos auf.

Meine Meinung

TÜRKIS! Alles ist Türkis: Der Einband, der Umschlag und das Lesebändchen und wir sehen wieder Wasserspeierdämonen.

Schwarz für die Jagd in tiefer Nacht
Weiß für den Tod und Totenwacht
Gold für die Braut im Hochzeitskleid
Und Rot für Magie und Zauberzeit.
Weiß die Seide bei der Kremation,
Blau das Banner für den verlorenen Sohn.
Flammendrot zur Geburt der Schattenjäger
Und auch für Büßer und Sündenträger.
Grau ist für alles geheime Wissen,
Elfenbein für die die früh sterben müssen.
Safran leuchtet dem Sieger kühn,
Gebrochene Herzen lindert das Grün.
Silber für der Dämonen Türme
Und Bronze für allmagische Stürme.
Elfenbein für die, die früh sterben müssen.

Die Stadt kann ich nicht identifizieren. Wahrscheinlich New York, New York, New York. Oh ihr merkt es wahrscheinlich schon. Ich bin so durcheinander und verwirrt und aufgelöst und berauscht. Und das obwohl ich es bereits zwei Tage bevor ich das hier schreibe fertig gelesen habe. Um 2.00 Uhr nachts. Ich hab mich bildlich vor Augen, mit fiebrig glänzenden Augen und Haaren, die in alle Richtungen stehen.

Jordan schnaubte. »Ohne mich würdest du jetzt über die Madison Avenue hopsen und Funken aus jeder Körperöffnung sprühen.« Er stand auf und streifte seine grüne Jacke über. »Dein Freund ist total durchgeknallt«, sagte er zu Clary.
»Stimmt, aber auch total sexy«, erwiderte Clary. »Das darf man nicht vergessen.«

Denn jetzt ist dieser Epos um Clary, Jace, Simon, Izzy, Magnus, Alec, Sebastian (bzw Jonathan – ich möchte mich eigentlich weigern ihn Sebastian zu nennen. Jonathan finde ich schöner und passender), Raphael, Jordan, Maia, die Familie Blackthorne, Fairchild, Herondale, Lightwood, Carstairs und Morgenstern vollständig erzählt. Und mir bleiben zwar immer noch Clockwork Prince und Clockwork Princesse, Die Chroniken des Magnus Bane (worauf ich mich natürlich explizit freue) und der Schattenjägercodex, aber es ist ja doch irgendwie anders. Und obwohl ich eigentlich nach dem Ende eines jeden guten Buches ein bisschen schwindelig berauscht bin, war ich es dieses Mal wieder noch mehr.

»Vermutlich wird das mal auf meinem Grabstein stehen: >Er war heterosexuell und hatte geringe Erwartungen.<«

Die Geschichte spielt witzigerweise diesmal doch tatsächlich in der Hölle oder wohl eher in Edom, einer anderen Dimension. Denn in diese Dimension hat Jonathan Christopher Morgenstern, der nun mit den Feenwesen zusammenarbeitet Clarys Eltern Jocelyn und Luke, Raphael, den Anführer des New Yorker Vampirclans und Magnus Bane entführt und er wartet darauf, dass Clary, Jace, Alec, Izzy und Simon kommen, um sie zu retten.

»Wir haben nicht geturtelt«, sagte er.
»Aber ein gewisser Funke war da schon«, meinte Simon. […]
»Da war nichts«, sagte Alec knapp.
»Also ich hab da durchaus was gespürt«, erwiderte Simon.
»Darüber kannst du dir gerne allein den Kopf zerbrechen«, sagte Alec und bückte sich an dem Trageriemen seines Rucksack.

In der Zwischenzeit verwandelt er munter weitere Schattenjäger mit seinem bösen Dämonenkelch und lässt Alicante angreifen und Kinder werden Waisen und wir werden traurig und Bruder Zachariah aka Jem Carstairs wird wieder menschlich und trifft wieder auf Tessa und hach.

»Bruder Zachariah«, sagte Isabelle. »Monat Januar bis Dezember im Sexy Stille Brüder-Kalender. Was macht der denn hier?«
»Es gibt einen Sexy Stille Brüder-Kalender?«, fragte Alec. »Wo kann man den kaufen?«

Und für alle, die keine Ahnung haben, wovon ich rede, die sollten jetzt schleunigst das Buch lesen, denn das ist wirklich gut und für alle Freunde der Romantik: Es gibt heißen Höhlesex bei Clary und Jace und eine glorreiche Versöhnung! Und entschuldige für den Spoiler und ja ich bin wieder von den Socken.

Jace‘ Augen leuchteten abenteuerlustig und Clary spürte, wie sie von einem vertraueten Sog erfasst wurde, der sie schon bei ihrer ersten Begegnung so fasziniert hatte. Zwar konnte sie nicht genau sagen, in welchem Augenblick sie sich in Jace verliebt hatte, aber er hatte seit jeher etwas an sich gehabt, das sie an einen Löwen erinnerte, an ein wildes Tier, das keine Regeln kannte – das Versprechen eines Lebens in Freiheit. Bei ihm gab es kein »Ich darf nicht«, sondern immer nur ein »Ich will und ich werde«. Immer Risiko und Selbstsicherheit, nie Furcht und Zweifel.

72-jace-und-claryUnd weil das das letzte Buch ist, werde ich jetzt noch ein bisschen genauer die von mir so geliebten Charaktere beschreiben. Die eigentliche Hauptperson ist Clarissa Adele Fray (oder eigentlich Morgenstern) und hat ursprünglich mit ihrer Mutter und deren besten Freund in New York gelebt, bis sie festgestellt hat, dass ihr Leben eine Lüge war und um sie herum Magie und Vampire und Werwölfe und Feen und Schattenjäger existieren. Und wie es der Zufall will ist unsere liebe Künstlerseele eine Schattenjägerin, die auch noch besondere Fähigkeiten hat.

»Wir alle sind die Summe dessen, woran wir uns erinnern. In uns tragen wir die Hoffnungen und Ängste derjenigen, die uns lieben. Und solange die Liebe und die Erinnerung in unserem Herzen lebendig bleiben, ist niemand jemals wahrhaftig vergessen und vergangen.«

Denn sie kann noch nicht existierende Runen entwerfen und somit teilweise Unmögliches möglich machen. Feuerrote Haare und grellgrüne Augen (denn in Büchern, vor allem Fantasy-Jugendromanen haben wir keine stinknormalen Augen, das wäre ja nicht tragbar) und ein Kapuzenjacken-Kleidungssytle. Also genau richtig, damit sich jeder identifizieren kann. Und aus dem unschuldigen Mädchen wird eine Kriegerin, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat, mit Witz und Ernst und Kampfkunst und der Fähigkeit des Entwickelns. Ein wirklich nettes Mädchen, das eigentlich jeder gern haben müsste.

»Ach, und wer streitet jetzt?«, warf Simon ein.
»Du solltest besser den Mund halten.« Alec musterte ihn mit leicht angewiderter Miene. »Jedes Mal, wenn ich dich sehe, muss ich daran denken, wie ich hier reingekommen bin und dich halb nackt auf meiner Schwester angetroffen habe.«
Ruckartig setzte Jace sich auf. »Davon weiß ich ja gar nichts.«
»Ach, komm schon…«, winkte Simon ab.
»Simon, du wirst ja rot«, beobachtete Jace. »Dabei bist du ein Vampir und die werden fast nie rot. Also sollte diese Geschichte jetzt besser echt anrüchig sein. Und bizarr. Haben Fahrräder dabei auf irgendeine perverse Weise eine Rolle gespielt? Oder Staubsauger? Schirme vielleicht?«
»Richtige Regenschirme oder diese kleinen Cocktailschirmchen?«, fragte Alec.

Und ihr Seelenverwandter ist Jace Wayland/ Morgenstern/Lightwood/Herondale oder so ähnlich. Ja das Problem mit dem Namen ist ein bisschen komplizierter. Jace weiß eben mit seinen 16 Jahren noch nicht wirklich wer er ist und wo er hingehört, bis er Clary trifft, die ihm ein Zuhause gibt und die ihn bedingungslos liebt, auch nach 6 Monaten schon…

»Ich hab doch gesagt, ihr sollt warten«, fauchte er Alec an. »Tust du eigentlich nie, was ich dir sage?«
»Genau genommen, hast du überhaupt nichts gesagt«, wandte Clary ein. »Du hast nur gestikuliert.«
»Gestikulieren zählt auch«, entgegnete Jace. »Ich gestikuliere sehr vielsagend.«

Er hat immer die nette Beschreibung stur, selbstsicher, enorm lebensmüde, frei und eigenwillig. Und das alles macht er extrem. Aber gleichzeitig liebt er auch extrem. Zum Beispiel seine Geschwister und eben auch Clary und das ist schön, denn er ist manchmal vielleicht ein arroganter Arsch mit naturblonden Locken, aber trotzdem ein toller Typ. Er ist übrigens Linkshänder und isst am liebsten Mangos und Tomatensuppe.

»Alec«, sagt er, »entspann dich. Ich glaube nicht, dass du in mich verknallt bist. Genau genommen habe ich eher das Gefühl, dass du mich hasst.«
Alec hielt einen Augenblick inne und sagte dann: »Ich hasse dich nicht. Warum sollte ich dich hassen?«
»Vielleicht weil ich ein Schattenwelter bin? Weil ich ein Vampir bin, der deine Schwester liebt, und weil du glaubst, sie sei zu gut für mich?«
»Denkst du das denn nicht?«, sagte Alec ganz ohne Groll. Und nach einem Moment schenkte er Simon sogar ein kleines Lächeln – jenes Lightwood-Lächeln, das sein Gesicht zum Leuchten brachte und Simon an Izzy erinnerte. »Sie ist meine kleine Schwester. Ich denke, sie ist für jeden zu gut Aber du… du bist ein guter Kerl, Simon – egal ob du ein Vampir bist oder nicht. Du bist loyal und clever und… du machst Isabelle glücklich. Keine Ahnung, wieso, aber so ist es nun mal. Ich weiß, dass ich dich nicht mochte, als wir uns kennengelernt haben. Aber das hat sich geändert. Und ich kann meiner Schwester ja wohl kaum Vorwürfe machen, weil sie mit einem Schattenwelter zusammen ist.«

Und ein toller Typ ist Simon Lewis auch, unser jüdischer Teilzeit-Vampir, der von den Toten wieder auferstanden ist. Im Grunde ein Nerd, mit einer mehr schlecht als rechten Band. Clarys bester Freund seit Ewigkeiten. Sein liebstes Computerspiel ist Dungeons&Dragons und er ist ein schlechter Tänzer. Ein bisschen unsicher, aber ein toller Freund und ich mag ihn sehr gerne, weil er, was auch kommt Clary immer vor seine eigenen Bedürfnisse stellt, denn sie ist wie eine Schwester für ihn.

»Clary«, sagte er. »Du bist Clary. Meine beste Freundin.«

Und als er dann zu einem Vampir wird und damit so zu kämpfen hat, obwohl er ein Tageslichtler ist (also er kann auch ins Sonnenlicht gehen), da tut er uns so Leid wie nie, denn wer möchte das schon.

»Ich kann dich nicht wärmen. Mir fehlt die nötige Körperwärme.« Seine Stimme klang ein wenig gepresst.
Isabelle schob ihre Nase in die Vertiefung zwischen Simons Schlüsselbein und Schulter. »Hatten wir nicht schon hinreichend klargestellt, dass ich für uns beide heiß genug bin?«

Und obwohl Isabelle mehr auf die starken und selbstsicheren Badboys steht, hat sie sich so in Simon verknallt, dass man sie einfach mal ganz gerne fest drücken möchte. Alec, ihr großer Bruder, findet das immer nicht so lustig, wenn er sie erst in seinem Zimmer knutschend findet und dann auch noch in Edom, denn »Heteros können sich auch nicht beherrschen«, was Alec?

»Es ist besser, zu lieben und sich zu sorgen, als gar nichts zu empfinden. Denn dann erstarren wir innerlich«

Aber Isabelle, die starke und unerschrockene Schattenjägerin, die fast immer ein langes Kleid trägt und mit ihrer Elektrumpeitsche schon zig Dämonen in ihre Dimension zurückbefördert hat. Sie bricht Jungen das Herz und trampelt mit ihren hohen Schuhen darauf herum, bevor sie auch nur irgendjemanden näher an sich heran lässt und deswegen ist es noch schöner, dass sie Simon gefunden hat.

»Mein kleiner Bogenschütze«, höhnte sie, »ich habe dich unterschätzt. Spitz sind die Pfeile eines gebrochenen Herzen.«

Und Ihr Bruder Alec, das älteste Kind der Lightwoods, mit seinen etwas längeren schwarzen Haare und strahlend blauen Augen und einem Beschützerinstinkt, der sich sehen lassen kann.

»Ich habe keine Pastete keinen Kuchen gemacht«, wiederholte Alec und gestikulierte mit einer Hand. »Und zwar aus drei Gründen: Erstens, weil ich keine Zutaten für eine Pastete einen Kuchen hatte. Zweitens, weil ich gar nicht weiß, wie man eine Pastete einen Kuchen macht.« Er hielt inne und wartet eindeutig auf eine Reaktion der beiden.
Bedächtig legte Jace sein Schwert ab, lehnte es gegen die Höhlenwand und fragte: »Und drittens?«
»Weil ich nicht eurer Sklave bin Because I’m not your bitch!«, erwiderte Alec, offensichtlich sehr zufrieden mit sich.
(Weil mir einfach die Übersetzung nicht so taugt.)

Eher schweigsam und ruhig. Nicht der Wortakrobat, wie Jace, aber und vielleicht deswegen von allen so geliebt, denn während Jace das Gold ist, ist Alec Silber und er ist unser kleiner Hund, den wir beschützen müssen und das hat nicht nur der Fandom entdeckt, sondern auch Magnus Bane.

Magnus atmete langsam aus. Einen Augenblick lang fühlte er sich nicht länger sterbenskrank oder wütend oder bitter und jede Todesangst war verflogen. Stattdessen erfasste ihn eine Woge der Erleichterung, so allumfassend wie tiefe Trauer, und er hob eine Hand und fuhr mit seinen zerschundenen Knöcheln über die Wange des jungen Mannes, der sich über ihn beugte. Alecs Augen waren groß und blau und voller Qual
»Ach, mein Alec«, sagte Magnus schließlich. »Ich hatte keine Ahnung, dass du so traurig warst.«

Magnus Bane, der höchste Hexenmeister von Brooklyn, der schon über 400 Jahre alt ist und schon mehr als genug gesehen hat und trotzdem noch so viel sehen möchte. Er hat einen Kater, kommt ursprünglich aus Indonesien und sein Vater ist einer der 9 Dämonenfürsten, aber er ist nicht so ein Papakind…

»Dann bin ich also dein allererster Schattenjäger?«, fragte Alec, als sie sich schließlich voneinander lösten.
»Du bist in so vielen Dingen mein Allererster, Alec Lightwood«, erklärte Magnus.

Katzenartige Augen und eine enorme Vorliebe zu Glitzer und auffälligen Kleidungsstücken machen ihn äußerlich aus und das leuchtet ein, weil wer 400 Jahr alt ist, der hat sicher schon alles ausprobiert. Aber was auch kommt, wir mögen das, dass er eine ruhige Stimme hat und immer einen Witz auf den Lippen, denn das ist MAGNUS BANE. Einfach zauberhaft!
Und dann ist da noch Jonathan Christopher Morgenstern, der sich selbst Sebastian nennt. Ein bisschen, wie bei Lord Voldemort. Wenngleich dieser wenigstens einen neuen Namen herausgesucht hat und nicht einfach den Namen einer seiner Leichen genommen hat. Aber jeder muss eben etwas finden, womit er sich identifizieren kann…

»[…] Nie zuvor habe ich mich so… leicht gefühlt«, sagte er leise.

Clarys Bruder ist ein wunderbarer Charakter. Schön, wie die Nacht und die Hölle. Groß, knochig und muskulös und 56-sebastian-verlacmit grellweisem Haar, dass ihn so blass erscheinen lässt. Er will die Welt ins Unglück stürzen und das mit Clary an seiner Seite und das ist abartig, aber wohl zu verzeihen, denn in seinen Adern fließt Dämonenblut und das macht ihn böse oder zumindest nimmt es ihm die Fähigkeit zu lieben und das ist grausam. Und für uns alle war es grausam, als das himmlische Feuer seine böse Seite ausbrennt und er plötzlich grüne Augen hat und der Mann ist, der er ohne Valentins verderbende Hände hätte werden könne und genau deswegen müssen wir diesen Mann anklagen und nicht diesen von Grund auf bösen Jungen, der enorm einsam und traurig und verlassen ist.

»Ich hab ja immer gewusst, dass die meisten von euch unsäglich dumm sind. Selbst du, Jace… Na ja, du bist attraktiv, aber auch nicht gerade der Hellste, oder? Vielleicht wäre es etwas anderes gewesen, wenn Valentin dich noch ein paar Jahre bei sich behalten hätte… Nein, vermutlich auch dann nicht. Die Herondales waren schon immer eine Familie, deren Männer eher für ihr kantiges Kinn als für ihre scharfe Intelligenz gelobt wurden. Und was die Lightwoods betrifft… Je weniger Worte man darüber verliert, desto besser. Generationen von Idioten. Aber du, Clary…«
»Du hast mich vergessen«, warf Simon ein.
Gequält warf Sebastian eine Blick auf Simon, als sei dessen Anblick ihm zuwider. »Stimmt – du tauchst ja auch wie Falschgeld immer wieder auf«, erwiderte er. »Du langweiliger kleiner Vampir […]«

Wir lieben dich, aber eher in guter Erinnerung, als direkt vor uns. ♥
In diesem Teil lernen wir noch die Familie Blackthorne und Emma Casrstairs kennen, die alle ihre Eltern durch Jonathan verlieren und deswegen als Waisen noch eine Rolle im finalen Showdown spielen. Alles bezaubernde Charaktere.
Und auch der Schreibstil ist wie immer schön und verständlich und gut lesbar und zaubrig und ich bin immer noch entzückt von allem, vom Ende und vom Anfang und von dir und mir und der Geschichte.

»Frei dienen wir, weil wir freiwillig auch
Ihn lieben, weil’s in unserm Willen liegt
Zu lieben oder nicht, was unser Glück
Was unser Fall ist.«

Autorin

Schon als Kind hat Cassandra Clare viel gelesen. Bücher waren ihre treuesten Begleiter in einer Zeit, in der ihre Eltern mit ihr durch die Welt zogen. Cassandra Clare lebte, noch bevor sie zehn Jahre alt war, in vielen Ländern, darunter die Schweiz, England und Frankreich. Nach dem College ging sie nach Los Angeles und New York, um für diverse Unterhaltungsmagazine zu schreiben. Die Welt von Britney Spears und Paris Hilton war jedoch nicht wirklich die ihre. 2004 begann Cassandra Clare ihren ersten Roman zu schreiben, inspiriert vom Bezirk Manhattan in ihrer Lieblingsstadt New York. Mit ihren „Chroniken der Unterwelt“ war sie schnell so erfolgreich, dass sie 2006 den Job als Societyreporterin an den Nagel hängen konnte. Heute lebt sie mit ihrem Freund und zwei Katzen in Brooklyn, New York.

Fazit: Jeder, wirklich jeder, der angefangen hat, muss es auch beenden, denn erst dann ist es auch schön und vollständig und das Gute hat das Böse besiegt. (Nebenbei bemerkt ist das Schwarz-Weiß-Denken in diesem letzten Teil verschwunden und wir haben auch böse Schatten im Guten). LESEN! LESEN! LESEN!

»Atque in perpetuum, frater, ave atque vale. Und in Ewigkeit sei gegrüßt und leb wohl, mein Bruder.«

 

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