Cassandra Clare – City of Fallen Angels: eine Rezension (ACHTUNG! – SPOILER)

12-city-of-fallen-angelsAutorin Cassandra Clare
Übersetzer Franca Fritz/Heinrich Koop
Titel City of Fallen Angels
Reihe Hexalogie (4/6)
Hardcover/Softcover Ausgabe
Seitenzahl 567 Seiten
Verlag Arena
ISBN 3401506706
Preis 14,99€ bei amazon
Genre Fantasy, Young-Adult, Liebe, Freundschaft
Erschienen am 1.Oktober 2013

ACHTUNG – SPOILER!

Inhalt

Simon Lewis muss sich noch daran gewöhnen, ein Vampir zu sein. Besonders seit seine beste Freundin Clary kaum noch Zeit für ihn hat. Sie ist zu beschäftigt mit ihrer Ausbildung zur Schattenjägerin und ihrer großen Liebe Jace. Doch finstere Dinge geschehen. Ist der Krieg, den Simon gewonnen glaubte, noch nicht vorbei?

Meine Meinung

Ich denke zu den Covern werde ich nicht mehr viel sagen müssen: Ich finde alle Cover dieser Reihe sehr schön und vor allem die deutsche Ausgabe noch um Längen schöner, als die amerikanische. Und die Rezensionen werden von Buch zu Buch natürlich kürzer, weil ich die meisten Personen schon vorgestellt habe. Und die Grundidee müsste auch jedem klar sein. Beim Cover kann man wieder zwei Fabelwesen erkennen und innerhalb des Kreises würde ich wieder auf New York tippen. Aber so richtig auskennen, tue ich mich da eh nicht. Das Violett finde ich sehr schön und beruhigend, fürs Auge angenehm.

»Ich glaube, sie hat gefragt, ob sie mal meine Mango anfassen dürfe.«, erklärte Jace.

71-alec-und-magnusDer Plot dieses Teils ist ein bisschen aufwühlender und auch grußeliger, weil es diesmal einen nicht menschlichen »Endboss« gibt, der auch noch die erbarmungslose Fähigkeit besitzt in den Geist seiner Opfer einzudringen und unseren lieben Jace unter seine Kontrolle bringen kann. Wirklich unheimlich.

Und das Ende ist auch immer wieder aufs Neue erschreckend, denn wenn eine Sekte eine Dämonin anbetet und sie solche unmenschlichen und leblosen Kreaturen werden, wird nicht nur mir ein bisschen übel. Die Inszenierung vom Drama zwischen Alec und Magnus ist in Alecs Charakter zwar begründet, aber auch so schade. Sie könnten einfach glücklich und zufrieden ihre Liebe geniesen und kuscheln und hach – ich liebe Malec!!!

»Ist das hier eine dieser >Halte deine Freunde nahe bei dir, aber deine Feinde noch näher< – Nummern?«

»Ich dachte, es hieße, man solle seine Freunde nahe bei sich halten, damit jemand den Wagen fahren kann, wenn man nachts zum Haus seines Feinds schleicht und in dessen Briefkasten kotzt.«

Der Witz an der Sache ist ja, dass doch ziemlich viele aus dem Fandom früher oder später nur noch mit Alec und Magnus mitfiebern und Jace und Clary so gesehen eher in den Hintergrund wandern. Die sind aber auch so »traumhaft« für einander geschaffen, dass man gleich meinen könnte: Da kann eh nichts so Schlimmes passieren, am Ende sind sie eh wieder vereint. Episch ist es natürlich schon, dieses Paar: Clace! Vor allem, weil in diesem Teil wieder Probleme auftauchen, die man so viel schneller aus dem Weg hätte räumen können, wenn Jace nicht einen auf: Ich-bin-der-grübelnde-Gothic-Typ-mit-dunklen-Geheimnissen-und-naturblonden-Haaren gemacht hätte, aber wir brauchen Drama, Baby!

»Erklär das mal deiner Mutter«, murmelte er. »Erzähl das mal Luke, wenn die Frage kommt, woher das stammt.« Sanft berührte er ihr Schlüsselbein. Die Wunde war inzwischen verheilt, doch Clarys Haut und der Stoff ihres Kleides waren noch immer blutverkrustet.
»Ich werde es ihnen erklären«, verkündete sie fest. »Ich werde ihnen sagen, dass das alles meine Schuld ist.« Mit großen Augen schaute er sie ungläubig an. »Du kannst sie doch nicht belügen.«
»Das muss ich auch nicht. Denn schließlich bin ich diejenige, die dich zurückholen ließ. Du warst tot und ich ließ dich wiedererwecken. Ich habe das Gleichgewicht gestört, nicht du. Ich habe den Weg für Lilith und ihr grässliches Ritual geebnet. Ich hätte den Engel um alles in der Welt bitten können, aber ich wollte nur dich.« Clay verstärkte den Griff um seinen Kragen; ihre Fingerknöchel stachen vor Kälte und Anspannung weiß hervor. »Und ich würde es jederzeit wieder tun. Ich liebe dich Jace Wayland, Herondale, Lightwood oder wie auch immer du dich selbst nennen willst. Es ist mir egal. Ich liebe dich und werde dich immer lieben. Und etwas anderes zu behaupten wäre die reinste Zeitverschwendung.«

Und mit wem ich am meisten gelitten habe, ist wirklich der gute alte Vampir-Nerd Simon Lewis. Das, was ihm wiederfährt, hat er wirklich nicht verdient. Wo er und das muss man wirklich erwähnen, so ein sympathischer Junge ist, der für Clary immer nur das Beste will und auch tut. Außerdem ist er in diesem Teil um Längen erwachsener und ernster geworden.

Geschrieben ist es wunderschön, wie immer!

Autorin

Schon als Kind hat Cassandra Clare viel gelesen. Bücher waren ihre treuesten Begleiter in einer Zeit, in der ihre Eltern mit ihr durch die Welt zogen. Cassandra Clare lebte, noch bevor sie zehn Jahre alt war, in vielen Ländern, darunter die Schweiz, England und Frankreich. Nach dem College ging sie nach Los Angeles und New York, um für diverse Unterhaltungsmagazine zu schreiben. Die Welt von Britney Spears und Paris Hilton war jedoch nicht wirklich die ihre. 2004 begann Cassandra Clare ihren ersten Roman zu schreiben, inspiriert vom Bezirk Manhattan in ihrer Lieblingsstadt New York. Mit ihren „Chroniken der Unterwelt“ war sie schnell so erfolgreich, dass sie 2006 den Job als Societyreporterin an den Nagel hängen konnte. Heute lebt sie mit ihrem Freund und zwei Katzen in Brooklyn, New York.

Fazit: Wie immer lesenswert, vor allem spannend und zum fürchten wird es! Charakterentwicklung und -tiefe ist, wie immer gegeben und schöner dennje und es liegt so viel Liebe in der Luft, wie noch nie. Ganz zu schweigen von der interessanten Kritik an sämtlichen Kulten und Sekten der Welt. Und vor allem: Das hier ist eine gelungen Fortsetzung von den ehemals als Triologie bekannten vorangehenden Büchern. Die Geschichte um Valentin ist beendet, aber das Böse ist noch nicht von diesem Planeten getilgt und Jace, Clary und ihre Freunde – die Gothic-Schattenjäger-Crew eilt zur Rettung, denn wir sind Teenager und die Welt zählt nur auf uns, weil Erwachsene nichts gebacken bekommen. Sehr genial! (Nicht falsch verstehen, aber manchmal muss ich mich ein bisschen darüber lustig machen…)

Plot ✪✪✪✪/5✪
Cover ✪✪✪✪✪/5✪
Charaktere ✪✪✪✪✪/5✪

Wir sind nun eins, kleiner Bruder, du und ich, sagte Sebastian. Wir sind eins.

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