Hillary Clinton – wahrlich »Gelebte Geschichte«

Heute ist in meiner Reihe »Gedanken über Menschen« eine real existierende Person dran und nachdem ich momentan versuche, mir Politik auf diesen Wege näher zu bringe, stelle ich in den folgenden Wochen eben auch immer Politiker von der ganzen Welt vor. Heute wurde die Wahl zwischen Angela Merkel und Hillary Clinton kurz und schmerzhaft von meiner lieben Mami gelöst. Einen Grund hat sie mir nicht genannt. Vielleicht ist Angela Merkel aber auch schon zu langweilig für die deutsche Gesellschaft. Aber sei es drum, hier präsentiere ich euch »Hillary Clinton« – ein Bild, wie ich sie bis jetzt sehe.

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In ihrem Lebenslauf erscheint diese Frau durchaus beeindruckend. Eine echte Karrierefrau eben. Sie hat tolle Augenbrauen und naja wie bei den meisten Menschen der Fall, sah sie früher einmal besser und vor allem auch warmherziger aus. Auf ihren Wahlfotos für die Präsidentschaftswahl für 2016 sieht sie so eiskalt und unbrechbar aus. Da kann man sich kaum noch vorstellen, dass diese Frau sich für Kinderrechte einsetzt und ehrenamtliche Tätigkeiten unterstützt hat.

Aber trotzem hat sie eine gewisse Austrahlung an sich, die eine umfassend abenteuerliche Geschichte erzählt: Schließlich ist sie als einziges Mädchen in einer Familie von sehr gläubigen Republikanern groß geworden. Und bereits in jüngsten Jahren hat diese Frau sich um Politik und Weltgeschehen geschert, während wir, die Jugend von heute nur die Bewohner von World of Warcarft aufzählen können (nicht mal das kann ich… erschreckend). Und obwohl sie bis zu ihrem 18 Lebensjahr eine Republikanerin war und auch schon in diesem Alter sogar zur Präsidentin der »Jungen Republikaner« gewählt worden war, legte sie dieses Amt nieder, weil sie, wie selbst sagte »dem Verstand nach konservativ, aber im Herzen linksliberal« war.

Nachdem sie dann Jura studiert hatte und Bill Clinton 1975 geheiratet hatte, hat sie sich immer mehr für Politik eingesetzt und wurde dann ja, wie bekannt ist an der Seite ihres Mannes First Lady der USA. Während dieser Zeit hat sie sich vor allem für Kinder eingesetzt und haha für Frauenrechte (Das ist wohl darauf zurück zuführen, dass sie abgelehnt wurde, Astronautin zu werden, nur weil sie eine Frau war). Nach der Amtszeit ihres Mannes als Präsident, hat sie sich weiterhin politisch engagiert und hatte sich 2008 für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten beworben. Hier hat sie allerdings gegen Obama verloren und hat es dann nur als Außenministerin zur beliebtesten Politikerin der USA geschafft.

Und jetzt ist sie wieder so weit, so vielversprechend, wie noch nie: Sie tritt wieder als Präsidentschaftskandidatin an und hat laut Umfragen enorm große Chancen.

Und jetzt steh ich da und runzle ein bisschen die Stirn. Einige Stimmen werden laut, die Hillary Clinton nicht als sonderlich vielversprechend einstufen und auch ich werde diesen Hauch Kälte in ihren Augen nicht los.

Jedoch würde sie dann die erste weibliche Präsidentin der USA werden und das wäre schon irgendwie genial. Und vielleicht ist hier auch der Grund ihrer kalten Ausstrahlung zu finden. Diese Dame muss sich in einer Welt voller Männer behaupten und das ist ja eines der Phänomene bei Frauen in Führungspositionen: Sie müssen immer diese Eiseskälte ausstralen, um ernst genommen zu werden…

Aber wir werden sehen und naja, sie ist mir immer noch lieber als ein Republikaner und schlussendlich kann ich es ja doch nicht beeinflussen.

Cheerio Itchy

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